vonSchwerin:Heinrich V. von Schwerin (1360)

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Heinrich V. von Schwerin (urkundl. 1360-1382) Knappe der Burg Bützow

Inhaltsverzeichnis

Lebenslauf

mit dem Beinamen Wulvescrog. In der bereits bei seinem Vater erwähnten Urkunde[1] vom 29. Januar 1360 nennt er sich Heyno und bezeugt gemeinsam mit seinem Bruder Georg (Nos Heyno et Georrius fratres flii Heynonis de Wulvescroghe), dass die 9 Mark Einkünfte, die ihnen bisher im Dorfe Cernin von Ludolf von Maltzan für 75 Lübischer Mark Pfennige verpfändet gewesen, nunmehr von dessen Söhnen Barthold und Heinrich für dieselbe Summe wieder eingelöst worden seien.

Am 31. März 1369[2] gelobte er für sich und seine Erben, Heinrich Schnakenburg wegen der Bürgschaft, die dieser für ihn bei den Brüdern von Tressow übernommen, schadlos zu halten. Welcher Art diese Bürgschaft gewesen, ist nicht näher bezeichnet.

Zuletzt begegnen wir ihm als Knappen der Burg Bützow und Zeuge in einer Urkunde vom 2. December 1375[3] Doch hat er sicher noch länger und mindestens bis zum Jahre 1382 gelebt: denn zum Unterschiede von ihm wird der Sohn seines Vetters Ludolf, der ebenfalls Heinrich hiess, junge Heino genannt. Dies geschah aber noch am 22. April und 19. August 1382, und erst 1390 hiess dieser schlechthin Heino Wulvescrog.

Als seine (und nicht seines Bruders Georg) Söhne betrachten wir zunächst die Brüder Grote Heine und Henneke, um der Fortführung des Vornamens „Heinrich" willen, durch den älteren derselben.

Auch Ludolfs III Söhne konnten sie nicht sein, weil dessen Sohn Heinrich sie 1382 nur seine Freunde nennt. Ferner aber glauben wir aus der Urkunde vom 23. November 1377[4] beim Mangel jedes anderweitigen Nachweises als das Zunächstliegende annehmen zu sollen, dass die nach einander genannten Henning (d. i. der vorgenannte Henneke) und Alard Schwerin ebenfalls Brüder gewesen, und somit auch der Letztere als ein Sohn Heinrichs V anzusehen sei.

Eltern

  1. Heinrich IV. von Schwerin (urkundl. 1329-1346) Angesessen in Wulveskrog und Passin

Kinder

  1. Heinrich VII. von Schwerin (urkundl. 1382-1390)
  2. Johann II. von Schwerin (urkundl. 1377-1382)
  3. Alard von Schwerin (urkundl. 1377)

Geschwister

  1. Georg von Schwerin (urkundl. 1360)

Literatur

  • Dr. L. Gollmert, Wilhelm Grafen von Schwerin und Leonhard Grafen von Schwerin: Geschichte des Geschlechts von Schwerin. Wilhelm Gronau's Buchdruckerei, Berlin 1878

Einzelnachweise und Fußnoten

  1. Urkundenbuch zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin, Abschnitt I. 73. Urkunde
  2. Urkundenbuch zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin, Abschnitt I. 75. Urkunde
  3. Urkundenbuch zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin, Abschnitt I. 76. Urkunde
  4. Urkundenbuch zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin, Abschnitt I. 77. Urkunde
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