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		<title>DAFFG - Benutzerbeiträge [de-formal]</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: Die Seite wurde neu angelegt: „{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}  &amp;lt;big&amp;gt;'''Busow'''&amp;lt;/big&amp;gt; in Pommern, Kreis Anklam, ein alt-Schwerin'sches Lehn, später Lehn-Rittergut, war im 13. Jahrhu…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''Busow'''&amp;lt;/big&amp;gt; in Pommern, Kreis Anklam, ein alt-Schwerin'sches Lehn, später Lehn-Rittergut, war im 13. Jahrhundert nach einer Urkunde von 1288 Bestandteil der Begüterung des Geschlechts der Nienkerken&amp;lt;ref&amp;gt;2&amp;lt;/ref&amp;gt;, später ging es in den Besitz des Geschlechts von Schwerin über. Als solcher wird Busow zuerst durch den Lehnbrief vom 10. Juli 1533&amp;lt;ref&amp;gt;3&amp;lt;/ref&amp;gt; nachgewiesen; nach diesem gehörte es zur Altwigshagen'schen Begüterung des Geschlechts. Doch müssen auch die Lindstedt daselbst Besitz gehabt haben; denn auf Lindstedt'sche Lehngüter in Busow erhielt der Grosshofmeister Ulrich von Schwerin im Jahre 1569 die Anwartschaft&amp;lt;ref&amp;gt;4&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ebenso waren die Krakewitze in Busow begütert gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von bestimmtem Besitz in Busow ist zunächst bei Joachim von Schwerin aus der älteren Altwigshagen'schen Linie die Rede; dessen Vormünder verpfändeten 1636 von diesem Besitz 3 Bauerhöfe und 2 Kossätenkaten an seines Vaters Schwestern (XYZ); und von diesen wurden die Güter 1663 an Otto Jacob von Schwerin, Stifter der Linie Dargibell, auf 24 Jahre weiter verpfändet. Vermutlich wegen unterlassener Einlösung sind sie in dem Besitz Otto Jacobs geblieben und vererbten sich von diesem an seinen Enkel Otto Martin von Schwerin&amp;lt;ref&amp;gt;5&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was von Joachims Begüterung nicht verpfändet worden war, kam zunächst mit seinem Sohn Werner Dettlof, dem Stifter der Linie Curtshagen, an diese Linie; dann mit dessen Sohn, auch Werner Dettlof mit Namen und Stifter der Linie Stegeborg in Schweden, im Jahre 1721 an die Linie Stegeborg, und gelangte schliesslich von Letzterem durch Veräusserung ebenfalls an die Linie Dargibell; denn Werner Dettlof verkaufte den Besitz 1724 für 850 Thlr. an die Gebrüder Friedrich Leopold und Otto Martin von Schwerin. Nach Friedrich Leopolds Tod fiel er Otto Martin allein zu&amp;lt;ref&amp;gt;6&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch noch ein weiterer Anteil an Busow ging in den Besitz Otto Jacobs von Schwerin aus der Linie Dargibell über und vererbte sich nach dessen Tod gleichfalls an seinen Enkel Otto Martin; derselbe bestand aus 2 Landhufen mit anscheinend 4 Bauernhöfen, welche einst den Krakewitzen in Busow gehört hatten, aber von deren Erben für Schuld dem Joachim Dithmar und seiner Schwester cedirt worden waren. Ulrich von Schwerin von der Löwitzer Linie kaufte diesen Antheil 1694 für 400 Gulden, sein Erbe aber, Curd Christoph von Schwerin, vertauschte ihn 1710 mit dem vorgenannten Otto Jacob gegen dessen Besitz in Ducherow&amp;lt;ref&amp;gt;7&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Weise war teils durch Erbschaft teils durch Ankauf im Jahre 1750 das ganze Dorf Busow in Otto Martins Hand vereinigt&amp;lt;ref&amp;gt;8&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sein Sohn Moritz von Schwerin aber überliess es 1786 für 39.400 Thlr. dem Grafen Heinrich Bogislav Dettlof von Schwerin aus der Schwerinsburger Linie&amp;lt;ref&amp;gt;1&amp;lt;/ref&amp;gt;; von diesem kam es 1803 an seinen Sohn Carl und 1868 bei der Teilung der Busower Güter nebst dem denselben zugelegten Luisenhofer Forst an Carls Enkel, die Grafen Axel, Bogislav, Gustav und an seine Urenkel, die Grafen Gustav und Ulrich von Schwerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busow war in Ducherow eingepfarrt und umfasste zusammen mit dem Luisenhöfer Forst 690 h 13 a (2703 Morg.).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dr. L. Gollmert, Wilhelm Grafen von Schwerin und Leonhard Grafen von Schwerin: ''Geschichte des Geschlechts von Schwerin''. Wilhelm Gronau's Buchdruckerei, Berlin 1878&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[w:Busow|Wikipedia-Artikel zum Ortsteil Busow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Häuser und Orte|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: /* Bilder */&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tanzenhaid.jpg|400px|thumb|&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Tanzenhaid, Markt Emskirchen, Mittelfranken&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Siegismund (Landbrauerei Reinhard Geyer, Hrsg.): Tanzenhaid - Episoden aus der Geschichte eines verschwundenen Dorfes, 3. Auflage 1999, Grunder-Druck GmbH, Erlangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[w:Tanzenhaid|Wikipedia-Artikel zu Tanzenhaid]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Bild:Tanzenhaid_Landschaft.jpg|Gartentor&lt;br /&gt;
  Bild:Tanzenhaid_Weiher.jpg|Fischweiher&lt;br /&gt;
  Bild:Tanzenhaid_Ortsschild.jpg|Ortsschild&lt;br /&gt;
  BIld:Tanzenhaid_Herrenhaus.jpg|Herrenhaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Häuser und Orte|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Schloss_3.jpg|400px|thumb|&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Obersteinbach, Bezirksamt Scheinfeld, Mittelfranken&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[w:Rittergut|Rittergut]] &amp;lt;big&amp;gt;'''Obersteinbach'''&amp;lt;/big&amp;gt; (vor mehr als tausend Jahren durch die [[w:Freiherr#Reichsfreiherr|Reichsfreiherren]] von Steinbach errichtet) ging 1899 zunächst als Pachtgut mit sämtlichen Rechten und Pflichten an den kaiserlichen Gesandtschaftssekretär [[vonSchwerin:Albert Constantin von Schwerin (* 1870)|Dr. jur. Albert Constantin von Schwerin]] über. Wie jedem seiner vier Brüder war auch Albert Constantin durch seinen Vater [[vonschwerin:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)|Albert Julius Graf von Zieten Schwerin]] (1835 – 1922) ein Landgut in [[w:Pommern|Pommern]] zugedacht. Nach seiner Heirat mit [[Mendelssohn:Enole Marie von Mendelssohn-Bartholdy (* 1879)|Enole Marie von Medelssohn-Bartholdy]] kauften beide jedoch am 15. Januar 1902, als Albert Constantin von seiner Stellung bei der kaiserlichen Gesandtschaft in der Republik Venezuela in [[w:Caracas|Caracas]] zurückkehrte, das 165 [[w:Hektar|Hektar]] große Rittergut Obersteinbach. Noch während einigen weiteren Jahren in [[w:Stockholm|Stockholm]] ließ Albert Constantin durchgreifende bauliche Veränderungen am und im Schloss vornehmen. Der Familie mit sieben Kindern (der älteste Sohn [[vonSchwerin:Hans-Bone von Schwerin (* 1898)|Hans-Bone]] wurde 1898 geboren, die jüngste Tochter [[vonSchwerin:Cordula Johanna Albertine von Schwerin (* 1917)|Cordula]] am 11.9.1911 in Obersteinbach) diente das Schloss meist während der Sommermonate als Wohnsitz. Während der kalten Jahreszeit bewohnte die Familie erst ein Haus in [[w:Berlin|Berlin]], nach den dortigen Unruhen und dem [[w:Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)#Sturz_und_Flucht_in_die_Niederlande|Weggang des Kaisers ins Exil 1918]] dann ein Haus in [[w:München|München]]. Nach seinem Examen als Diplom-Landwirt übernahm Hans-Bone die Bewirtschaftung des Landgutes Obersteinbach und lebte mit seiner Familie im Gutshaus oberhalb des Schlosses. Am 5. Dezember 1906 kaufte Albert Constantin das benachbarte Rittergut [[w:Brunn_(Emskirchen)|Brunn]] in der Einöde [[vonSchwerin:Tanzenhaid|Tanzenhaid]] mit etwa 500 Hektar Grundbesitz, davon 400 Hektar Wald. Zu dem kleinen Schlossgebäude in der Nachbargemeinde Brunn, das sich zum Wohnen nicht eignete, erwarb er mit der Einöde drei kleine, einfache Häuser. Das Schloss in Brunn schenkte er der Gemeinde für ein dringend benötigtes Schulhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der um 1933 aufkommenden [[w:Antisemitismus|Antisemitismus]] erschwerte der Familie zunehmend das Leben. 1937 verkaufte Albert Constantin - auch aus Angst vor einer Zwangsenteignung - das Schloss und Landgut Obersteinbach. Die Familie lebte noch bis zum Ausbruch des Krieges in ihrem Haus in München. Vom Erlös des Verkaufs wurden zwischenzeitlich die drei Häuser in Tanzenhaid renoviert. In dieser Abgeschiedenheit und nicht zuletzt auch unter dem Schutz des Bürgermeisters Tiergärtner konnte die Familie die Kriegsjahre dort überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüngste Sohn der Familie [[vonSchwerin:Jürgen Wolfgang Renatus von Schwerin (* 1919)|Jürgen]], aufgrund seiner [[w:Arier#Nationalsozialismus|nichtarischen Herkunft]] aus dem Wehrdienst enlassen, verwaltete die Forst- und Fischwirtschaft der Wälder und Weiher bis 1949 selbst, danach gemeinsam mit seinem älteren Bruder [[vonSchwerin:Rolf Wilhelm Hermann von Schwerin (* 1907)|Rolf]], dessen landwirtschaftlicher Betrieb in [[w:Ungarn|Ungarn]] enteignet wurde. Bis 1956 war Tanzenhaid in den Wirren der Nachkriegszeit ein dankbar angenommener Zufluchtsort für Familie und Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Albert Constantins 1956 (Enole starb am 21.1.1947 in Tanzenhaid) wurde das Gut im Zuge der Erbteilung verkauft und der Erlös unter den verbliebenen Geschwistern aufgeteilt. Das Schloss Obersteinbach wurde durch seinen neuen Besitzer 1965 an das Schullandheimwerk Mittelfranken mit Sitz in [[w:Nürnberg|Nürnberg]] verkauft. Weiterhin im Privatbesitz der Erben des neuen Eigentümers befindet sich der Gutshof mit angrenzender Parkanlage.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== St. Rochus Kirche Obersteinbach ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Kirche_Postkarte.jpg|200px|thumb|St. Rochus Kirche Obersteinbach]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Kirchenfenster.JPG|200px|thumb|Kirchenfenster]]&lt;br /&gt;
Die St. Rochus Kirche Obersteinbach entstand vermutlich Ende des 15. Jahrhunderts, in einer Zeit, in der zu Ehren des [[w:Rochus von Montpellier|Heiligen Rochus von Montpellier]] (* um 1295, † 16. August 1327) zahlreiche Walfahrtsstätten und Spitäler errichtet wurden. Der Legende nach half er auf der Pilgerfahrt nach Rom vielen Pestkranken. St. Rochus zählt in manchen Regionen zu den [[w:Vierzehn Nothelfer|Vierzehn Nothelfern]] sowie als Schutzpatron der Pestkranken und Haustiere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeit der damaligen Grundherrschaft Obersteinbachs geht das älteste, genau datierbare Teil der Kirche hervor. Ein Taufstein aus dem Jahr 1581. Neben der Jahreszahl trägt er das Doppelwappen Lentersheim/Eyb. Die Herren von Lentersheim herrschten bis 1739 in Obersteinbach. Sie führten die [[w:Reformation|Reformation]] ein und tätigten umfangreiche Baumaßnahmen an der Kirche. 1621 wurde das Chortürmchen errichtet und um 1730 Kanzel und Empore erneuert. Bis 1802 stand ein spätgotischer Schnitzaltar mit den Figuren des heiligen Rochus, [[w:Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] und [[w:Sebaldus von Nürnberg|Sebaldus]], sowie Flügelgemälden in der Kirche. Erhalten von diesem Altar ist nur der steinerne Altartisch wie er heute in der Kirche steht. Beherrschend mit einer Höhe von 2 Metern und 1,10 Meter Breite an der Südwand im Chorraum ist das Grabmal von Erkinger von Lentersheim. Rechts daneben, beim Kanzelaufgang steht das Grabmahl seiner ersten Frau Cordula von Lentersheim. An der Nordwand des Kirchenschiffes befinden sich Grabsteine von 12 Kindern des Erkinger von Lentersheim, die in den Jahren zwischen 1581 und 1604 verstorben sind. An der Südwand der Kirche sind weitere 4 Grabmäler von denen zwei zuzuordnen sind. Johann Ernestus gestorben 1699 und Friedrich Ludovikus von Lentersheim gestorben 1697. Die beiden anderen Grabsteine sind nicht mehr zu identifizieren. Die Familiengruft des Erkinger von Lentersheim befindet sich unter der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Lentersheims wechselten Schloss und Kirchenpatronat häufig die Besitzer. Einem von Ihnen, Johann Zellner aus Nürnberg, der von 1803 bis 1882 lebte, ist an der Südwand der Kirche ein großer Gedenkstein gewidmet. Die Gemeinde dankt damit dem Kirchenpatron und fügt das Wort aus der Offenbarung 14,13 an: ''&amp;quot;Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben. Denn ihre Werke folgen Ihnen nach.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1902 kauften Albert Constantin und Enole Marie von Schwerin das Schloss Obersteinbach und ließen auch an der Kirche Renovierungsarbeiten auf ihre Kosten durchführen. Zudem stifteten sie den neuen, am südöstlichen Teil der Kirche angebauten Turm. Davon zeugt eine Bronzetafel, die außen am Kirchturm angebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Fenster im Chorraum mit einer Darstellung des zwölfjährigen Jesus im Tempel ist eine Stiftung der Familie. Das Bild trägt unten die Jahreszahl 1908 und die Namen und Familienwappen der beiden Stifter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verkauf des Schlosses 1937 und dem Weggang der Familie aus Obersteinbach wurde die Kirche in den Jahren 1976/77 außen und innen gründlich restauriert. Dachstuhl und Eindachung wurden erneuert und der Außenanstrich entsprechend der ältesten Fassadenfunde neu gefasst. Auch im Inneren wurden der Orgelprospekt, Emporen, Bänke und Kassettendecke entsprechend der ältesten Farbbefunde neu gestrichen und die [[w:Epitaph|Epitaphien]] überarbeitet sowie – wo notwendig – die farbliche Fassung erneuert. Bereits in den 1960er Jahren musste auf Anordnung der Baupolizei der schadhaft gewordene Turmhelm des neuen Kirchturmes abgenommen werden. Als Ersatz wurde von Seiten der kirchlichen Baubehörde ein einfaches Pyramidendach angebracht. Anlässlich der späteren Gesamtrenovierung bildete sich spontan ein Förderverein, der die finanziellen und fachlichen Vorraussetzungen schaffte und so dafür sorgte, dass gegen alle Ämter die ursprüngliche Laternenform wieder hergestellt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geläut der Kirche umfasst drei Glocken aus dem Jahr 1951 von der Glockengießerei A. Junker aus [[w:Brilon|Brilon]] als Ersatz für das vorherige Geläut, von dem zwei Glocken in den Jahren 1942/43 zu Kriegszwecken abgegeben werden mussten. Um wieder ein einheitliches Geläut zu erhalten wurde die erhalten gebliebene, kleine Glocke dem Ort Mittelsteinach vermacht und läutet seither dort zu den Gebetszeiten. Die unterste und größte Glocke trägt die Inschrift ''&amp;quot;Verleih uns Frieden&amp;quot;'', die mittlere ist beschriftet mit ''&amp;quot;Wachet und betet&amp;quot;'' und die kleinste Glocke ruft zu: ''&amp;quot;Lobe den Herren&amp;quot;''. Auf der Empore der Kirche steht eine Orgel der renommierten Öttinger Orgelbaufirma [[w:G. F. Steinmeyer &amp;amp; Co.|Steinmeyer]] wohl aus der Zeit um 1860. Im Jahr 1975 wurde sie erneuert und in den 1990er Jahren bei einer erneuten Restaurierung durch die Orgelbaufirma [[w:Georg Jann|Jann]] in ihren ursprünglichen Zusand versetzt. Durch eine zu hohe Konzentration von Mitteln zur Holzwurmbekämpfung erklingt die Orgel nur noch selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienfriedhof Obersteinbach ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Friedhofstor.JPG|200px|thumb|Friedhofstor]]&lt;br /&gt;
Noch unter der Verwaltung der Familie von Schwerin befindet sich der Familienfriedhof, welcher aufgrund einer vertraglichen Regelung mit der [[w:Markt Taschendorf|Gemeinde Taschendorf]], zu der Obersteinbach gehört, von der Familie genutzt wird. Begraben liegen dort Albert Constantin und Enole Marie geb. von Mendelssohn-Bartholdy sowie deren sieben Kinder Hans- Bone und seine Frau Herta geb. von Elbe, Dorothea und ihr Mann Wilhelm Eckardt, Wolfgang, Erckhinger und seine Frau Dorothee geb. von Simson, Rolf und seine Frau Elisabeth geb. Gass, Cordula und ihr Mann Eiler Hammer sowie Jürgen und seine Frau Barbara (Babette) geb. Schroth. Zwei Kinder von Hans-Bone wurden ebenfalls in Obersteinbach beigesetzt (Erckhinger und Gerda). Für zwei weitere bereits verstorbene Kinder wurden Gedenksteine gesetzt (Manfred und Bernhard).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jirouch, Josef Leopold: Das Schloss Obersteinbach 1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.schullandheimwerk-mittelfranken.de/schullandheim/obersteinbach/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Bild:Obersteinbach_Schloss_1.jpg|Gemälde&lt;br /&gt;
  Bild:Obersteinbach_Zeichnung.jpg|Obersteinbach um 1950&lt;br /&gt;
  Bild:Obersteinbach_Postkarte.jpg|Postkarte&lt;br /&gt;
  Bild:Obersteinbach_Kirche.jpg|St. Rochus Kirche&lt;br /&gt;
  Bild:Obersteinbach_Turmbau.jpg|Turmbau an der St. Rochus Kirche&lt;br /&gt;
  Bild:Obersteinbach_Kirche_Innenraum.jpg|Postkarte St. Rochus Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Häuser und Orte|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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Kategorie:VonSchwerin:Bilder:Häuser und Orte&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:VonSchwerin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VonSchwerin:Bilder:Häuser und Orte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:VonSchwerin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VonSchwerin:Bilder:Häuser und Orte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Schloss_3.jpg|400px|thumb|&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Obersteinbach, Bezirksamt Scheinfeld, Mittelfranken&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[w:Rittergut|Rittergut]] &amp;lt;big&amp;gt;'''Obersteinbach'''&amp;lt;/big&amp;gt; (vor mehr als tausend Jahren durch die [[w:Freiherr#Reichsfreiherr|Reichsfreiherren]] von Steinbach errichtet) ging 1899 zunächst als Pachtgut mit sämtlichen Rechten und Pflichten an den kaiserlichen Gesandtschaftssekretär [[vonSchwerin:Albert Constantin von Schwerin (* 1870)|Dr. jur. Albert Constantin von Schwerin]] über. Wie jedem seiner vier Brüder war auch Albert Constantin durch seinen Vater [[vonschwerin:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)|Albert Julius Graf von Zieten Schwerin]] (1835 – 1922) ein Landgut in [[w:Pommern|Pommern]] zugedacht. Nach seiner Heirat mit [[Mendelssohn:Enole Marie von Mendelssohn-Bartholdy (* 1879)|Enole Marie von Medelssohn-Bartholdy]] kauften beide jedoch am 15. Januar 1902, als Albert Constantin von seiner Stellung bei der kaiserlichen Gesandtschaft in der Republik Venezuela in [[w:Caracas|Caracas]] zurückkehrte, das 165 [[w:Hektar|Hektar]] große Rittergut Obersteinbach. Noch während einigen weiteren Jahren in [[w:Stockholm|Stockholm]] ließ Albert Constantin durchgreifende bauliche Veränderungen am und im Schloss vornehmen. Der Familie mit sieben Kindern (der älteste Sohn [[vonSchwerin:Hans-Bone von Schwerin (* 1898)|Hans-Bone]] wurde 1898 geboren, die jüngste Tochter [[vonSchwerin:Cordula Johanna Albertine von Schwerin (* 1917)|Cordula]] am 11.9.1911 in Obersteinbach) diente das Schloss meist während der Sommermonate als Wohnsitz. Während der kalten Jahreszeit bewohnte die Familie erst ein Haus in [[w:Berlin|Berlin]], nach den dortigen Unruhen und dem [[w:Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)#Sturz_und_Flucht_in_die_Niederlande|Weggang des Kaisers ins Exil 1918]] dann ein Haus in [[w:München|München]]. Nach seinem Examen als Diplom-Landwirt übernahm Hans-Bone die Bewirtschaftung des Landgutes Obersteinbach und lebte mit seiner Familie im Gutshaus oberhalb des Schlosses. Am 5. Dezember 1906 kaufte Albert Constantin das benachbarte Rittergut [[w:Brunn_(Emskirchen)|Brunn]] in der Einöde [[vonSchwerin:Tanzenhaid|Tanzenhaid]] mit etwa 500 Hektar Grundbesitz, davon 400 Hektar Wald. Zu dem kleinen Schlossgebäude in der Nachbargemeinde Brunn, das sich zum Wohnen nicht eignete, erwarb er mit der Einöde drei kleine, einfache Häuser. Das Schloss in Brunn schenkte er der Gemeinde für ein dringend benötigtes Schulhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der um 1933 aufkommenden [[w:Antisemitismus|Antisemitismus]] erschwerte der Familie zunehmend das Leben. 1937 verkaufte Albert Constantin - auch aus Angst vor einer Zwangsenteignung - das Schloss und Landgut Obersteinbach. Die Familie lebte noch bis zum Ausbruch des Krieges in ihrem Haus in München. Vom Erlös des Verkaufs wurden zwischenzeitlich die drei Häuser in Tanzenhaid renoviert. In dieser Abgeschiedenheit und nicht zuletzt auch unter dem Schutz des Bürgermeisters Tiergärtner konnte die Familie die Kriegsjahre dort überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüngste Sohn der Familie [[vonSchwerin:Jürgen Wolfgang Renatus von Schwerin (* 1919)|Jürgen]], aufgrund seiner [[w:Arier#Nationalsozialismus|nichtarischen Herkunft]] aus dem Wehrdienst enlassen, verwaltete die Forst- und Fischwirtschaft der Wälder und Weiher bis 1949 selbst, danach gemeinsam mit seinem älteren Bruder [[vonSchwerin:Rolf Wilhelm Hermann von Schwerin (* 1907)|Rolf]], dessen landwirtschaftlicher Betrieb in [[w:Ungarn|Ungarn]] enteignet wurde. Bis 1956 war Tanzenhaid in den Wirren der Nachkriegszeit ein dankbar angenommener Zufluchtsort für Familie und Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Albert Constantins 1956 (Enole starb am 21.1.1947 in Tanzenhaid) wurde das Gut im Zuge der Erbteilung verkauft und der Erlös unter den verbliebenen Geschwistern aufgeteilt. Das Schloss Obersteinbach wurde durch seinen neuen Besitzer 1965 an das Schullandheimwerk Mittelfranken mit Sitz in [[w:Nürnberg|Nürnberg]] verkauft. Weiterhin im Privatbesitz der Erben des neuen Eigentümers befindet sich der Gutshof mit angrenzender Parkanlage.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== St. Rochus Kirche Obersteinbach ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Kirche_Postkarte.jpg|200px|thumb|St. Rochus Kirche Obersteinbach]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Kirchenfenster.JPG|200px|thumb|Kirchenfenster]]&lt;br /&gt;
Die St. Rochus Kirche Obersteinbach entstand vermutlich Ende des 15. Jahrhunderts, in einer Zeit, in der zu Ehren des [[w:Rochus von Montpellier|Heiligen Rochus von Montpellier]] (* um 1295, † 16. August 1327) zahlreiche Walfahrtsstätten und Spitäler errichtet wurden. Der Legende nach half er auf der Pilgerfahrt nach Rom vielen Pestkranken. St. Rochus zählt in manchen Regionen zu den [[w:Vierzehn Nothelfer|Vierzehn Nothelfern]] sowie als Schutzpatron der Pestkranken und Haustiere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeit der damaligen Grundherrschaft Obersteinbachs geht das älteste, genau datierbare Teil der Kirche hervor. Ein Taufstein aus dem Jahr 1581. Neben der Jahreszahl trägt er das Doppelwappen Lentersheim/Eyb. Die Herren von Lentersheim herrschten bis 1739 in Obersteinbach. Sie führten die [[w:Reformation|Reformation]] ein und tätigten umfangreiche Baumaßnahmen an der Kirche. 1621 wurde das Chortürmchen errichtet und um 1730 Kanzel und Empore erneuert. Bis 1802 stand ein spätgotischer Schnitzaltar mit den Figuren des heiligen Rochus, [[w:Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] und [[w:Sebaldus von Nürnberg|Sebaldus]], sowie Flügelgemälden in der Kirche. Erhalten von diesem Altar ist nur der steinerne Altartisch wie er heute in der Kirche steht. Beherrschend mit einer Höhe von 2 Metern und 1,10 Meter Breite an der Südwand im Chorraum ist das Grabmal von Erkinger von Lentersheim. Rechts daneben, beim Kanzelaufgang steht das Grabmahl seiner ersten Frau Cordula von Lentersheim. An der Nordwand des Kirchenschiffes befinden sich Grabsteine von 12 Kindern des Erkinger von Lentersheim, die in den Jahren zwischen 1581 und 1604 verstorben sind. An der Südwand der Kirche sind weitere 4 Grabmäler von denen zwei zuzuordnen sind. Johann Ernestus gestorben 1699 und Friedrich Ludovikus von Lentersheim gestorben 1697. Die beiden anderen Grabsteine sind nicht mehr zu identifizieren. Die Familiengruft des Erkinger von Lentersheim befindet sich unter der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Lentersheims wechselten Schloss und Kirchenpatronat häufig die Besitzer. Einem von Ihnen, Johann Zellner aus Nürnberg, der von 1803 bis 1882 lebte, ist an der Südwand der Kirche ein großer Gedenkstein gewidmet. Die Gemeinde dankt damit dem Kirchenpatron und fügt das Wort aus der Offenbarung 14,13 an: ''&amp;quot;Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben. Denn ihre Werke folgen Ihnen nach.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1902 kauften Albert Constantin und Enole Marie von Schwerin das Schloss Obersteinbach und ließen auch an der Kirche Renovierungsarbeiten auf ihre Kosten durchführen. Zudem stifteten sie den neuen, am südöstlichen Teil der Kirche angebauten Turm. Davon zeugt eine Bronzetafel, die außen am Kirchturm angebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Fenster im Chorraum mit einer Darstellung des zwölfjährigen Jesus im Tempel ist eine Stiftung der Familie. Das Bild trägt unten die Jahreszahl 1908 und die Namen und Familienwappen der beiden Stifter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verkauf des Schlosses 1937 und dem Weggang der Familie aus Obersteinbach wurde die Kirche in den Jahren 1976/77 außen und innen gründlich restauriert. Dachstuhl und Eindachung wurden erneuert und der Außenanstrich entsprechend der ältesten Fassadenfunde neu gefasst. Auch im Inneren wurden der Orgelprospekt, Emporen, Bänke und Kassettendecke entsprechend der ältesten Farbbefunde neu gestrichen und die [[w:Epitaph|Epitaphien]] überarbeitet sowie – wo notwendig – die farbliche Fassung erneuert. Bereits in den 1960er Jahren musste auf Anordnung der Baupolizei der schadhaft gewordene Turmhelm des neuen Kirchturmes abgenommen werden. Als Ersatz wurde von Seiten der kirchlichen Baubehörde ein einfaches Pyramidendach angebracht. Anlässlich der späteren Gesamtrenovierung bildete sich spontan ein Förderverein, der die finanziellen und fachlichen Vorraussetzungen schaffte und so dafür sorgte, dass gegen alle Ämter die ursprüngliche Laternenform wieder hergestellt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geläut der Kirche umfasst drei Glocken aus dem Jahr 1951 von der Glockengießerei A. Junker aus [[w:Brilon|Brilon]] als Ersatz für das vorherige Geläut, von dem zwei Glocken in den Jahren 1942/43 zu Kriegszwecken abgegeben werden mussten. Um wieder ein einheitliches Geläut zu erhalten wurde die erhalten gebliebene, kleine Glocke dem Ort Mittelsteinach vermacht und läutet seither dort zu den Gebetszeiten. Die unterste und größte Glocke trägt die Inschrift ''&amp;quot;Verleih uns Frieden&amp;quot;'', die mittlere ist beschriftet mit ''&amp;quot;Wachet und betet&amp;quot;'' und die kleinste Glocke ruft zu: ''&amp;quot;Lobe den Herren&amp;quot;''. Auf der Empore der Kirche steht eine Orgel der renommierten Öttinger Orgelbaufirma [[w:G. F. Steinmeyer &amp;amp; Co.|Steinmeyer]] wohl aus der Zeit um 1860. Im Jahr 1975 wurde sie erneuert und in den 1990er Jahren bei einer erneuten Restaurierung durch die Orgelbaufirma [[w:Georg Jann|Jann]] in ihren ursprünglichen Zusand versetzt. Durch eine zu hohe Konzentration von Mitteln zur Holzwurmbekämpfung erklingt die Orgel nur noch selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienfriedhof Obersteinbach ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Friedhofstor.JPG|200px|thumb|Friedhofstor]]&lt;br /&gt;
Noch unter der Verwaltung der Familie von Schwerin befindet sich der Familienfriedhof, welcher aufgrund einer vertraglichen Regelung mit der [[w:Markt Taschendorf|Gemeinde Taschendorf]], zu der Obersteinbach gehört, von der Familie genutzt wird. Begraben liegen dort Albert Constantin und Enole Marie geb. von Mendelssohn-Bartholdy sowie deren sieben Kinder Hans- Bone und seine Frau Herta geb. von Elbe, Dorothea und ihr Mann Wilhelm Eckardt, Wolfgang, Erckhinger und seine Frau Dorothee geb. von Simson, Rolf und seine Frau Elisabeth geb. Gass, Cordula und ihr Mann Eiler Hammer sowie Jürgen und seine Frau Barbara (Babette) geb. Schroth. Zwei Kinder von Hans-Bone wurden ebenfalls in Obersteinbach beigesetzt (Erckhinger und Gerda). Für zwei weitere bereits verstorbene Kinder wurden Gedenksteine gesetzt (Manfred und Bernhard).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jirouch, Josef Leopold: Das Schloss Obersteinbach 1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.schullandheimwerk-mittelfranken.de/schullandheim/obersteinbach/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Bild:Obersteinbach_Schloss_1.jpg|Gemälde&lt;br /&gt;
  Bild:Obersteinbach_Zeichnung.jpg|Obersteinbach um 1950&lt;br /&gt;
  Bild:Obersteinbach_Postkarte.jpg|Postkarte&lt;br /&gt;
  Bild:Obersteinbach_Turmbau.jpg|Turmbau an der St. Rochus Kirche&lt;br /&gt;
  Bild:Obersteinbach_Kirche_Innenraum.jpg|Postkarte St. Rochus Kirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Häuser und Orte|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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&lt;div&gt;[[Kategorie:VonSchwerin]]&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wilhelm_Ludwig_von_Schwerin_(1801).jpg|thumb|270px|&amp;lt;small&amp;gt;Portrait auf Stein gez. v. Adolph Burger&amp;lt;br&amp;gt;Die Randzeichnung entw. und auf Stein gez. v. Ludwig Burger&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Wilhelm Ludwig von Schwerin&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''''Wilhelm'' Ludwig von Schwerin'''&amp;lt;/big&amp;gt; (* 17.6.1801 in [[vonSchwerin:Hohenbrünzow|Hohenbrünzow]], † 27.10.1865 in [[vonSchwerin:Janow|Janow]]), Landschaftsrath und Ritter des Johanniterordens heiratete am 26.11.1824 in Lögow bei Fehrbellin Caroline Albertine Luise von Zieten (* 22.4.1806, † 24.2.1853 in Janow). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Ludwig, Begründer der von Schwerin'schen Familienstiftung, widmete sich der Landwirtschaft. 1819 genügte er seiner Militärpflicht bei dem Regiment Baireuth-Dragoner No. 5 in [[w:Pasewalk|Pasewalk]], welches gerade in jenem Jahr in das 2. [[w:Kürassier-Regiment „Königin“ (Pommersches) Nr. 2|Kürassier-Regiment Königin]] umgeformt wurde; wurde darauf [[w:Landwehr (Militär)|Landwehroffizier]], in welcher Stellung er bis 1844 verblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1824 übernahm er von seinem Vater das Gut [[vonSchwerin:Rehberg|Rehberg]] und 1828 auch die sämmtlichen anderen väterlichen Güter, also [[vonSchwerin:Janow|Janow]], [[vonSchwerin:Lantzkron|Lantzkron]], [[vonSchwerin:Neuendorff|Neuendorff]] und [[vonSchwerin:Bartow|Bartow]], sowie [[vonSchwerin:Hohenbrünzow|Hohenbrünzow]] und [[vonSchwerin:Strehlow|Strehlow]], und schloss mit den Gläubigern seines Vaters einen Vergleich, nach welchem dieselben weder an Kapital noch Zinsen Verlust erlitten, sondern in einer Gewissen Reihenfolge in Raten abbezahlt wurden. 1838 verlegte er seinen Wohnsitz von Rehberg nach Janow. Unterstützt von einer kräftigen Gesundheit und mit einem klaren praktischen Verstande begabt, gelang es seiner unermüdlichen Thätigkeit und seiner weisen Sparsamkeit, die durch Kriegsjahre und Unglücksfälle mancher Art schwer verschuldeten Familiengüter seiner Familie zu erhalten und in einen trefflichen Zustand zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den übrigen gleichberechtigten Vettern nahm er 1833 an dem Wiedererwerb der alten [[vonSchwerin:Spantekow|Spantekowschen Familienlehen]] teil, wobei ihm von 16 Kopfteilen ein Kopfteil zufiel. Nach dem 1839 erfolgten Tode des Grafen [[vonSchwerin:Carl Wilhelm Ludwig Heinrich Graf von Schwerin (* 1776)|Heinrich von Schwerin-Putzar]] übernahm er in Vollmacht der Mitbesitzer die bis dahin von jenem geführte Verwaltung der Spantekowschen Güter und führte dieselben mit grosser Umsicht und Geschicklichkeit bis zu seinem Tode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 trat er den, aus der Erbschaft des Oheims seiner Frau - des Grafen Friedrich [[w:Zieten (Adelsgeschlecht)|von Zieten]] - ihm zugefallenen Besitz des [[w:Majorat|Majorats]] [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]] an, mit der Befugniss, dasselbe an seinen Sohn [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|Henning]] - sobald dieser das 30ste Lebensjahr erreicht haben würde - übertragen zu dürfen, und mit der Wirkung, dass dann das [[w:Familienfideikommiss|Fideikommiss]] in der vorgeschriebenen Successionsordnung zu vererben sein. Dies geschah 1858, nachdem er diesem seinem ältesten Sohn bereits 1853 die Güter Hohenbrünzow und Strehlow überlassen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwanzig Jahre lang gehörte er der Vorpommerschen Landschaft als Mitglied und Landschaftsrath an und seit 17. September 1855 war er Ritter des [[w:Johanniterorden|Johanniterordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz besondere Verdienste um seine Familie erwarb er sich aber durch die von ihm am 21. Juli 1860 begründete von Schwerin'sche Familienstiftung. Nach langen schweren Leiden starb er zu Janow 27. October 1865 und wurde in Neuendorff beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Caroline_von_Zieten.jpg|thumb|150px|&amp;lt;br&amp;gt;Caroline von Schwerin, geb. von Zieten&amp;lt;br&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Vermählt hatte er sich zu [[vonSchwerin:Lögow|Lögow]] bei Fehrbellin 26. November 1824 mit Caroline Albertine Luise von Zieten, Tochter des Königl. Preuss. Oberstlieutenant Hans Balthasar von Zieten auf Lögow und der Albertine Magdalena Eleonore. geschiedenen [[w:Redern|von Redern]], geb. von Zieten, welche letztere ihrerseits eine Tochter des berühmten Husaren-Generals [[w:Hans Joachim von Zieten|Hans Joachim von Zieten]] (geb. 1699, † 1786) und der Hedwig Elisabeth Albertine geb. [[w:Platen (pommersches Adelsgeschlecht)|von Platen]] war. Sie war 22. April 1806 geboren, war Erbin des Allodial-Antheils an Lögow, welcher aber 1852 verkauft wurde, und starb zu Janow 24. Februar 1853.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eltern ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Carl August Bogislav von Schwerin (* 1775)|Carl August Bogislav von Schwerin]] (* 11.1.1775 in Alt-Brandenburg, † 1.3.1831 in Janow)&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Laura (Eleonore) Luise Charlotte von Schwerin (* 1776)|Laura (Eleonore) Luise Charlotte von Schwerin]] (* 2.6.1776 in Raudten, † 10.3.1842 in Elbing) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin (* 1825)|Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin]] (* 8.9.1825 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin]] (* 2.11.1827 in Rehberg, † 10.8.1858 in Eckerberg)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin (* 1830)|Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin]] (* 22.2.1830 in Rehberg, † 3.7.1869 in Schlagenthin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Laura Albertine von Schwerin (* 1832)|Laura Albertine von Schwerin]] (* 25.10.1832 in Rehberg, † 22.10.1847 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)|Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin]] (* 26.6.1835 in Rehberg, † 15.5.1922)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin (* 1837)|Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin]] (* 3.5.1837 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Caroline Luise von Schwerin (* 1839)|Caroline Luise von Schwerin]] (* 19.7.1839 in Janow, † 24.7.1840 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin (* 1841)|Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin]] (* 23.7.1841 in Janow, † 5.3.1846 in Abassie bei Kairo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschwister ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Friedrike Adolphine Henriette Sophie von Schwerin (* 1799)|Friederike Adolphine Henriette Sophie von Schwerin]] (* 11.1.1799 in Hohenbrünzow, † 15.5.1816 in Hohenbrünzow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Carl Julius Friedrich Bogislaus von Schwerin (* 1800)|Carl Julius Friedrich Bogislaus von Schwerin]] (* 12.4.1800 in Hohenbrünzow, † 8.5.1800 in Hohenbrünzow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Henriette Wilhelmine Adolphine Laura von Schwerin (* 1811)|Henriette Wilhelmine Adolphine Laura von Schwerin]] (* 29.7.1811 in Demmin, † 16.7.1876 in Burg an der Elbe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dr. L. Gollmert, Wilhelm Grafen von Schwerin und Leonhard Grafen von Schwerin: ''Geschichte des Geschlechts von Schwerin''. Wilhelm Gronau's Buchdruckerei, Berlin 1878&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VonSchwerin:Person|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VonSchwerin:Linie Rehberg-Wustrau|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://daffg.de/index.php?title=vonSchwerin:Wustrau</id>
		<title>vonSchwerin:Wustrau</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: /* Bilder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wustrau_Gemaelde.jpg|400px|thumb|&amp;lt;small&amp;gt;Gez. v. A. v. Keller&amp;lt;br&amp;gt;Lith. Anst. v. W. Loeillot in Berlin&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Wustrau&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''Wustrau'''&amp;lt;/big&amp;gt; in der [[Wikipedia:de:Provinz|Provinz]] [[Wikipedia:de:Brandenburg-Preußen|Brandenburg]], Kr. [[Wikipedia:de:Landkreis Ruppin|Ruppin]], bei [[Wikipedia:de:Neuruppin|Neu-Ruppin]] an der Südspitze des [[Wikipedia:de:Ruppiner See|Ruppiner Sees]] belegen, bestand bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts aus 3 [[Wikipedia:de:Rittergut|Rittergütern]], deren eins der [[Wikipedia:de:Zieten (Adelsgeschlecht)|Familie von Zieten]], die beiden anderen der [[Wikipedia:de:Dossow (Adelsgeschlecht)|Familie von Dossow]] gehörten. Durch Ankauf der beiden letzteren brachte der bekannte [[Wikipedia:de:Husaren|Husaren-General]] [[Wikipedia:de:Hans Joachim von Zieten|Hans Joachim von Zieten]] 1766 ganz Wustrau an seine Familie; doch starb seine (die Wustrauer) Linie schon mit seinem Sohne, dem 1840 in den Grafenstand erhobenen Preuss. Rittmeister und Landrath a. D. Friedrich Christian Ludwig Emilius von Zieten, am 29. Juni 1854 aus. Dieser war unvermählt geblieben und hinterliess das von ihm gestiftete [[Wikipedia:de:Majorat|Majorat]] Wustrau nebst dem zugehörigen [[Wikipedia:de:Vorwerk|Vorwerk]] [[vonSchwerin:Albertinenhof|Albertinenhof]] seiner Nichte Caroline Albertine Luise von Zieten, Tochter seiner Schwester Albertine (vermählten von Zieten) und Gemahlin des (nachmaligen) Landschaftsraths [[vonSchwerin:Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1801)|Wilhelm Ludwig von Schwerin]] aus der [[vonSchwerin: Vorlage:Linie_Rehberg-Wustrau|Linie Rehberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der für das Majorat vorgeschriebenen [[Wikipedia:de:Succession|Successions-Ordnung]] hatte Wilhelm Ludwig von Schwerin das Recht, das Majorat seinem ältesten Sohne [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|Henning]] nach erreichtem 30. Lebensjahr abzutreten; er that dies am 1. Juli 1858&amp;lt;ref&amp;gt;Henning ist am 2. November 1827 geboren&amp;lt;/ref&amp;gt;; doch Henning starb schon wenige Wochen nachher, am 10. August desselben Jahres. Ihm folgte im Besitz des Majorats Wustrau mit Albertinenhof sein jüngerer Bruder [[vonSchwerin: Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)|Albert Julius von Schwerin]], welcher in dieser Eigenschaft als Majoratsherr auf Wustrau sowie auch seine männ¬liche Descendenz nach dem Rechte der Erstgeburt am 14. Sptb. 1859 unter dem Namen &amp;quot;von Zieten- Schwerin&amp;quot; in den Preussischen Grafenstand erhoben worden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Nachtrag zum Urkundenbuch No. 40 - Vgl. Th. II S.370-372&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wustrau hat eine eigene Kirche, in welche das Fischerdorf [[Wikipedia:de:Friesack|Alt-Friesack]] eingepfarrt ist. Auf dem Rasenplatz, welcher die Kirche umgiebt, in einiger Entfernung vom Grabe des (1786 gestorbenen) Generals Hans Joachim von Zieten, erhebt sich ein hoher, zugespitzter Feldstein mit einer eingelegten Eisenplatte, auf  welcher die Worte stehen: ''Im Jahre 1851 den 23. April stand an dieser Stelle das Blücher'sehe Husaren-Regiment, um den hier in Gott ruhenden Helden, den berühmten General der Cavallerie und Ahnherrn aller Husaren, Hans Joachim von Zieten, in Anerkennung seiner hohen Verdienste durch eine feierliche Parade zu ehren. Ruhe und Friede seiner Asche! Preis und Ehre seinem Namen! Er war und bleibt der Preussen Stolz.''&lt;br /&gt;
Wustrau hat zusammen mit Albertinenhof ein Areal von 1660 h 86 a 94 qm (6505 Morg. 9 QR.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dr. L. Gollmert, Wilhelm Grafen von Schwerin und Leonhard Grafen von Schwerin: ''Geschichte des Geschlechts von Schwerin''. Wilhelm Gronau's Buchdruckerei, Berlin 1878&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.wustrau.de&lt;br /&gt;
* [[Wikipedia:de:Wustrau|Wikipedia-Artikel zur Ortschaft Wustrau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Bild:Wustrau_Schloss.jpg|alte Fotografie vom Schloss&lt;br /&gt;
  Bild:Wustrau_Schloss2.jpg|alte Fotografie vom Schloss&lt;br /&gt;
  Bild:Wustrau_Grabstaette_Zieten.jpg|Grabstätte des Husarengenerals von Zieten&lt;br /&gt;
  Bild:Wustrau_Joachimsruh.jpg|Joachimsruh&lt;br /&gt;
  Bild:Wustrau_Landschaft.jpg|Landschaftsaufnahme&lt;br /&gt;
  Bild:Wustrau_Ruppiner_See.jpg|Ruppiner See&lt;br /&gt;
  Bild:Wustrau_Ruppiner_See_2.jpg|Ruppiner See&lt;br /&gt;
  Bild:Festzug_wustrau.jpg|Festzug anlässlich der [[vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|goldenen Hochzeit 1911]]&lt;br /&gt;
  Bild:Wustrau_Schloss_Postkarte.jpg|Postkarte&lt;br /&gt;
  Bild:Wustrau_Zimmer.jpg|Zimmer im Schloss&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Häuser und Orte|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://daffg.de/index.php?title=vonSchwerin:Obersteinbach</id>
		<title>vonSchwerin:Obersteinbach</title>
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				<updated>2019-04-13T07:45:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: /* Familienfriedhof Obersteinbach */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Schloss_3.jpg|400px|thumb|&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Obersteinbach, Bezirksamt Scheinfeld, Mittelfranken&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[w:Rittergut|Rittergut]] &amp;lt;big&amp;gt;'''Obersteinbach'''&amp;lt;/big&amp;gt; (vor mehr als tausend Jahren durch die [[w:Freiherr#Reichsfreiherr|Reichsfreiherren]] von Steinbach errichtet) ging 1899 zunächst als Pachtgut mit sämtlichen Rechten und Pflichten an den kaiserlichen Gesandtschaftssekretär [[vonSchwerin:Albert Constantin von Schwerin (* 1870)|Dr. jur. Albert Constantin von Schwerin]] über. Wie jedem seiner vier Brüder war auch Albert Constantin durch seinen Vater [[vonschwerin:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)|Albert Julius Graf von Zieten Schwerin]] (1835 – 1922) ein Landgut in [[w:Pommern|Pommern]] zugedacht. Nach seiner Heirat mit [[Mendelssohn:Enole Marie von Mendelssohn-Bartholdy (* 1879)|Enole Marie von Medelssohn-Bartholdy]] kauften beide jedoch am 15. Januar 1902, als Albert Constantin von seiner Stellung bei der kaiserlichen Gesandtschaft in der Republik Venezuela in [[w:Caracas|Caracas]] zurückkehrte, das 165 [[w:Hektar|Hektar]] große Rittergut Obersteinbach. Noch während einigen weiteren Jahren in [[w:Stockholm|Stockholm]] ließ Albert Constantin durchgreifende bauliche Veränderungen am und im Schloss vornehmen. Der Familie mit sieben Kindern (der älteste Sohn [[vonSchwerin:Hans-Bone von Schwerin (* 1898)|Hans-Bone]] wurde 1898 geboren, die jüngste Tochter [[vonSchwerin:Cordula Johanna Albertine von Schwerin (* 1917)|Cordula]] am 11.9.1911 in Obersteinbach) diente das Schloss meist während der Sommermonate als Wohnsitz. Während der kalten Jahreszeit bewohnte die Familie erst ein Haus in [[w:Berlin|Berlin]], nach den dortigen Unruhen und dem [[w:Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)#Sturz_und_Flucht_in_die_Niederlande|Weggang des Kaisers ins Exil 1918]] dann ein Haus in [[w:München|München]]. Nach seinem Examen als Diplom-Landwirt übernahm Hans-Bone die Bewirtschaftung des Landgutes Obersteinbach und lebte mit seiner Familie im Gutshaus oberhalb des Schlosses. Am 5. Dezember 1906 kaufte Albert Constantin das benachbarte Rittergut [[w:Brunn_(Emskirchen)|Brunn]] in der Einöde [[vonSchwerin:Tanzenhaid|Tanzenhaid]] mit etwa 500 Hektar Grundbesitz, davon 400 Hektar Wald. Zu dem kleinen Schlossgebäude in der Nachbargemeinde Brunn, das sich zum Wohnen nicht eignete, erwarb er mit der Einöde drei kleine, einfache Häuser. Das Schloss in Brunn schenkte er der Gemeinde für ein dringend benötigtes Schulhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der um 1933 aufkommenden [[w:Antisemitismus|Antisemitismus]] erschwerte der Familie zunehmend das Leben. 1937 verkaufte Albert Constantin - auch aus Angst vor einer Zwangsenteignung - das Schloss und Landgut Obersteinbach. Die Familie lebte noch bis zum Ausbruch des Krieges in ihrem Haus in München. Vom Erlös des Verkaufs wurden zwischenzeitlich die drei Häuser in Tanzenhaid renoviert. In dieser Abgeschiedenheit und nicht zuletzt auch unter dem Schutz des Bürgermeisters Tiergärtner konnte die Familie die Kriegsjahre dort überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüngste Sohn der Familie [[vonSchwerin:Jürgen Wolfgang Renatus von Schwerin (* 1919)|Jürgen]], aufgrund seiner [[w:Arier#Nationalsozialismus|nichtarischen Herkunft]] aus dem Wehrdienst enlassen, verwaltete die Forst- und Fischwirtschaft der Wälder und Weiher bis 1949 selbst, danach gemeinsam mit seinem älteren Bruder [[vonSchwerin:Rolf Wilhelm Hermann von Schwerin (* 1907)|Rolf]], dessen landwirtschaftlicher Betrieb in [[w:Ungarn|Ungarn]] enteignet wurde. Bis 1956 war Tanzenhaid in den Wirren der Nachkriegszeit ein dankbar angenommener Zufluchtsort für Familie und Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Albert Constantins 1956 (Enole starb am 21.1.1947 in Tanzenhaid) wurde das Gut im Zuge der Erbteilung verkauft und der Erlös unter den verbliebenen Geschwistern aufgeteilt. Das Schloss Obersteinbach wurde durch seinen neuen Besitzer 1965 an das Schullandheimwerk Mittelfranken mit Sitz in [[w:Nürnberg|Nürnberg]] verkauft. Weiterhin im Privatbesitz der Erben des neuen Eigentümers befindet sich der Gutshof mit angrenzender Parkanlage.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== St.-Rochus-Kirche Obersteinbach ==&lt;br /&gt;
Die St.-Rochus-Kirche Obersteinbach entstand vermutlich Ende des 15. Jahrhunderts, in einer Zeit, in der zu Ehren des [[w:Rochus von Montpellier|Heiligen Rochus von Montpellier]] (* um 1295, † 16. August 1327) zahlreiche Walfahrtsstätten und Spitäler errichtet wurden. Der Legende nach half er auf der Pilgerfahrt nach Rom vielen Pestkranken. St. Rochus zählt in manchen Regionen zu den [[w:Vierzehn Nothelfer|Vierzehn Nothelfern]] sowie als Schutzpatron der Pestkranken und Haustiere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeit der damaligen Grundherrschaft Obersteinbachs geht das älteste, genau datierbare Teil der Kirche hervor. Ein Taufstein aus dem Jahr 1581. Neben der Jahreszahl trägt er das Doppelwappen Lentersheim/Eyb. Die Herren von Lentersheim herrschten bis 1739 in Obersteinbach. Sie führten die [[w:Reformation|Reformation]] ein und tätigten umfangreiche Baumaßnahmen an der Kirche. 1621 wurde das Chortürmchen errichtet und um 1730 Kanzel und Empore erneuert. Bis 1802 stand ein spätgotischer Schnitzaltar mit den Figuren des heiligen Rochus, [[w:Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] und [[w:Sebaldus von Nürnberg|Sebaldus]], sowie Flügelgemälden in der Kirche. Erhalten von diesem Altar ist nur der steinerne Altartisch wie er heute in der Kirche steht. Beherrschend mit einer Höhe von 2 Metern und 1,10 Meter Breite an der Südwand im Chorraum ist das Grabmal von Erkinger von Lentersheim. Rechts daneben, beim Kanzelaufgang steht das Grabmahl seiner ersten Frau Cordula von Lentersheim. An der Nordwand des Kirchenschiffes befinden sich Grabsteine von 12 Kindern des Erkinger von Lentersheim, die in den Jahren zwischen 1581 und 1604 verstorben sind. An der Südwand der Kirche sind weitere 4 Grabmäler von denen zwei zuzuordnen sind. Johann Ernestus gestorben 1699 und Friedrich Ludovikus von Lentersheim gestorben 1697. Die beiden anderen Grabsteine sind nicht mehr zu identifizieren. Die Familiengruft des Erkinger von Lentersheim befindet sich unter der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Turmbau.jpg|200px|thumb|Kirchturmbau]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Kirchenfenster.JPG|200px|thumb|Kirchenfenster]]&lt;br /&gt;
Nach den Lentersheims wechselten Schloss und Kirchenpatronat häufig die Besitzer. Einem von Ihnen, Johann Zellner aus Nürnberg, der von 1803 bis 1882 lebte, ist an der Südwand der Kirche ein großer Gedenkstein gewidmet. Die Gemeinde dankt damit dem Kirchenpatron und fügt das Wort aus der Offenbarung 14,13 an: ''&amp;quot;Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben. Denn ihre Werke folgen Ihnen nach.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1902 kauften Albert Constantin und Enole Marie von Schwerin das Schloss Obersteinbach und ließen auch an der Kirche Renovierungsarbeiten auf ihre Kosten durchführen. Zudem stifteten sie den neuen, am südöstlichen Teil der Kirche angebauten Turm. Davon zeugt eine Bronzetafel, die außen am Kirchturm angebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Fenster im Chorraum mit einer Darstellung des zwölfjährigen Jesus im Tempel ist eine Stiftung der Familie. Das Bild trägt unten die Jahreszahl 1908 und die Namen und Familienwappen der beiden Stifter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verkauf des Schlosses 1937 und dem Weggang der Familie aus Obersteinbach wurde die Kirche in den Jahren 1976/77 außen und innen gründlich restauriert. Dachstuhl und Eindachung wurden erneuert und der Außenanstrich entsprechend der ältesten Fassadenfunde neu gefasst. Auch im Inneren wurden der Orgelprospekt, Emporen, Bänke und Kassettendecke entsprechend der ältesten Farbbefunde neu gestrichen und die [[w:Epitaph|Epitaphien]] überarbeitet sowie – wo notwendig – die farbliche Fassung erneuert. Bereits in den 1960er Jahren musste auf Anordnung der Baupolizei der schadhaft gewordene Turmhelm des neuen Kirchturmes abgenommen werden. Als Ersatz wurde von Seiten der kirchlichen Baubehörde ein einfaches Pyramidendach angebracht. Anlässlich der späteren Gesamtrenovierung bildete sich spontan ein Förderverein, der die finanziellen und fachlichen Vorraussetzungen schaffte und so dafür sorgte, dass gegen alle Ämter die ursprüngliche Laternenform wieder hergestellt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geläut der Kirche umfasst drei Glocken aus dem Jahr 1951 von der Glockengießerei A. Junker aus [[w:Brilon|Brilon]] als Ersatz für das vorherige Geläut, von dem zwei Glocken in den Jahren 1942/43 zu Kriegszwecken abgegeben werden mussten. Um wieder ein einheitliches Geläut zu erhalten wurde die erhalten gebliebene, kleine Glocke dem Ort Mittelsteinach vermacht und läutet seither dort zu den Gebetszeiten. Die unterste und größte Glocke trägt die Inschrift ''&amp;quot;Verleih uns Frieden&amp;quot;'', die mittlere ist beschriftet mit ''&amp;quot;Wachet und betet&amp;quot;'' und die kleinste Glocke ruft zu: ''&amp;quot;Lobe den Herren&amp;quot;''. Auf der Empore der Kirche steht eine Orgel der renommierten Öttinger Orgelbaufirma [[w:G. F. Steinmeyer &amp;amp; Co.|Steinmeyer]] wohl aus der Zeit um 1860. Im Jahr 1975 wurde sie erneuert und in den 1990er Jahren bei einer erneuten Restaurierung durch die Orgelbaufirma [[w:Georg Jann|Jann]] in ihren ursprünglichen Zusand versetzt. Durch eine zu hohe Konzentration von Mitteln zur Holzwurmbekämpfung erklingt die Orgel nur noch selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienfriedhof Obersteinbach ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Friedhofstor.JPG|200px|thumb|Friedhofstor]]&lt;br /&gt;
Noch unter der Verwaltung der Familie von Schwerin befindet sich der Familienfriedhof, welcher aufgrund einer vertraglichen Regelung mit der [[w:Markt Taschendorf|Gemeinde Taschendorf]], zu der Obersteinbach gehört, von der Familie genutzt wird. Begraben liegen dort Albert Constantin und Enole Marie geb. von Mendelssohn-Bartholdy sowie deren sieben Kinder Hans- Bone und seine Frau Herta geb. von Elbe, Dorothea und ihr Mann Wilhelm Eckardt, Wolfgang, Erckhinger und seine Frau Dorothee geb. von Simson, Rolf und seine Frau Elisabeth geb. Gass, Cordula und ihr Mann Eiler Hammer sowie Jürgen und seine Frau Barbara (Babette) geb. Schroth. Zwei Kinder von Hans-Bone wurden ebenfalls in Obersteinbach beigesetzt (Erckhinger und Gerda). Für zwei weitere bereits verstorbene Kinder wurden Gedenksteine gesetzt (Manfred und Bernhard).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jirouch, Josef Leopold: Das Schloss Obersteinbach 1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.schullandheimwerk-mittelfranken.de/schullandheim/obersteinbach/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Häuser und Orte|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://daffg.de/index.php?title=vonSchwerin:Obersteinbach</id>
		<title>vonSchwerin:Obersteinbach</title>
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				<updated>2019-04-13T07:44:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: /* St.-Rochus-Kirche Obersteinbach */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Schloss_3.jpg|400px|thumb|&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Obersteinbach, Bezirksamt Scheinfeld, Mittelfranken&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[w:Rittergut|Rittergut]] &amp;lt;big&amp;gt;'''Obersteinbach'''&amp;lt;/big&amp;gt; (vor mehr als tausend Jahren durch die [[w:Freiherr#Reichsfreiherr|Reichsfreiherren]] von Steinbach errichtet) ging 1899 zunächst als Pachtgut mit sämtlichen Rechten und Pflichten an den kaiserlichen Gesandtschaftssekretär [[vonSchwerin:Albert Constantin von Schwerin (* 1870)|Dr. jur. Albert Constantin von Schwerin]] über. Wie jedem seiner vier Brüder war auch Albert Constantin durch seinen Vater [[vonschwerin:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)|Albert Julius Graf von Zieten Schwerin]] (1835 – 1922) ein Landgut in [[w:Pommern|Pommern]] zugedacht. Nach seiner Heirat mit [[Mendelssohn:Enole Marie von Mendelssohn-Bartholdy (* 1879)|Enole Marie von Medelssohn-Bartholdy]] kauften beide jedoch am 15. Januar 1902, als Albert Constantin von seiner Stellung bei der kaiserlichen Gesandtschaft in der Republik Venezuela in [[w:Caracas|Caracas]] zurückkehrte, das 165 [[w:Hektar|Hektar]] große Rittergut Obersteinbach. Noch während einigen weiteren Jahren in [[w:Stockholm|Stockholm]] ließ Albert Constantin durchgreifende bauliche Veränderungen am und im Schloss vornehmen. Der Familie mit sieben Kindern (der älteste Sohn [[vonSchwerin:Hans-Bone von Schwerin (* 1898)|Hans-Bone]] wurde 1898 geboren, die jüngste Tochter [[vonSchwerin:Cordula Johanna Albertine von Schwerin (* 1917)|Cordula]] am 11.9.1911 in Obersteinbach) diente das Schloss meist während der Sommermonate als Wohnsitz. Während der kalten Jahreszeit bewohnte die Familie erst ein Haus in [[w:Berlin|Berlin]], nach den dortigen Unruhen und dem [[w:Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)#Sturz_und_Flucht_in_die_Niederlande|Weggang des Kaisers ins Exil 1918]] dann ein Haus in [[w:München|München]]. Nach seinem Examen als Diplom-Landwirt übernahm Hans-Bone die Bewirtschaftung des Landgutes Obersteinbach und lebte mit seiner Familie im Gutshaus oberhalb des Schlosses. Am 5. Dezember 1906 kaufte Albert Constantin das benachbarte Rittergut [[w:Brunn_(Emskirchen)|Brunn]] in der Einöde [[vonSchwerin:Tanzenhaid|Tanzenhaid]] mit etwa 500 Hektar Grundbesitz, davon 400 Hektar Wald. Zu dem kleinen Schlossgebäude in der Nachbargemeinde Brunn, das sich zum Wohnen nicht eignete, erwarb er mit der Einöde drei kleine, einfache Häuser. Das Schloss in Brunn schenkte er der Gemeinde für ein dringend benötigtes Schulhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der um 1933 aufkommenden [[w:Antisemitismus|Antisemitismus]] erschwerte der Familie zunehmend das Leben. 1937 verkaufte Albert Constantin - auch aus Angst vor einer Zwangsenteignung - das Schloss und Landgut Obersteinbach. Die Familie lebte noch bis zum Ausbruch des Krieges in ihrem Haus in München. Vom Erlös des Verkaufs wurden zwischenzeitlich die drei Häuser in Tanzenhaid renoviert. In dieser Abgeschiedenheit und nicht zuletzt auch unter dem Schutz des Bürgermeisters Tiergärtner konnte die Familie die Kriegsjahre dort überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüngste Sohn der Familie [[vonSchwerin:Jürgen Wolfgang Renatus von Schwerin (* 1919)|Jürgen]], aufgrund seiner [[w:Arier#Nationalsozialismus|nichtarischen Herkunft]] aus dem Wehrdienst enlassen, verwaltete die Forst- und Fischwirtschaft der Wälder und Weiher bis 1949 selbst, danach gemeinsam mit seinem älteren Bruder [[vonSchwerin:Rolf Wilhelm Hermann von Schwerin (* 1907)|Rolf]], dessen landwirtschaftlicher Betrieb in [[w:Ungarn|Ungarn]] enteignet wurde. Bis 1956 war Tanzenhaid in den Wirren der Nachkriegszeit ein dankbar angenommener Zufluchtsort für Familie und Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Albert Constantins 1956 (Enole starb am 21.1.1947 in Tanzenhaid) wurde das Gut im Zuge der Erbteilung verkauft und der Erlös unter den verbliebenen Geschwistern aufgeteilt. Das Schloss Obersteinbach wurde durch seinen neuen Besitzer 1965 an das Schullandheimwerk Mittelfranken mit Sitz in [[w:Nürnberg|Nürnberg]] verkauft. Weiterhin im Privatbesitz der Erben des neuen Eigentümers befindet sich der Gutshof mit angrenzender Parkanlage.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== St.-Rochus-Kirche Obersteinbach ==&lt;br /&gt;
Die St.-Rochus-Kirche Obersteinbach entstand vermutlich Ende des 15. Jahrhunderts, in einer Zeit, in der zu Ehren des [[w:Rochus von Montpellier|Heiligen Rochus von Montpellier]] (* um 1295, † 16. August 1327) zahlreiche Walfahrtsstätten und Spitäler errichtet wurden. Der Legende nach half er auf der Pilgerfahrt nach Rom vielen Pestkranken. St. Rochus zählt in manchen Regionen zu den [[w:Vierzehn Nothelfer|Vierzehn Nothelfern]] sowie als Schutzpatron der Pestkranken und Haustiere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeit der damaligen Grundherrschaft Obersteinbachs geht das älteste, genau datierbare Teil der Kirche hervor. Ein Taufstein aus dem Jahr 1581. Neben der Jahreszahl trägt er das Doppelwappen Lentersheim/Eyb. Die Herren von Lentersheim herrschten bis 1739 in Obersteinbach. Sie führten die [[w:Reformation|Reformation]] ein und tätigten umfangreiche Baumaßnahmen an der Kirche. 1621 wurde das Chortürmchen errichtet und um 1730 Kanzel und Empore erneuert. Bis 1802 stand ein spätgotischer Schnitzaltar mit den Figuren des heiligen Rochus, [[w:Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] und [[w:Sebaldus von Nürnberg|Sebaldus]], sowie Flügelgemälden in der Kirche. Erhalten von diesem Altar ist nur der steinerne Altartisch wie er heute in der Kirche steht. Beherrschend mit einer Höhe von 2 Metern und 1,10 Meter Breite an der Südwand im Chorraum ist das Grabmal von Erkinger von Lentersheim. Rechts daneben, beim Kanzelaufgang steht das Grabmahl seiner ersten Frau Cordula von Lentersheim. An der Nordwand des Kirchenschiffes befinden sich Grabsteine von 12 Kindern des Erkinger von Lentersheim, die in den Jahren zwischen 1581 und 1604 verstorben sind. An der Südwand der Kirche sind weitere 4 Grabmäler von denen zwei zuzuordnen sind. Johann Ernestus gestorben 1699 und Friedrich Ludovikus von Lentersheim gestorben 1697. Die beiden anderen Grabsteine sind nicht mehr zu identifizieren. Die Familiengruft des Erkinger von Lentersheim befindet sich unter der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Turmbau.jpg|200px|thumb|Kirchturmbau]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Kirchenfenster.JPG|200px|thumb|Kirchenfenster]]&lt;br /&gt;
Nach den Lentersheims wechselten Schloss und Kirchenpatronat häufig die Besitzer. Einem von Ihnen, Johann Zellner aus Nürnberg, der von 1803 bis 1882 lebte, ist an der Südwand der Kirche ein großer Gedenkstein gewidmet. Die Gemeinde dankt damit dem Kirchenpatron und fügt das Wort aus der Offenbarung 14,13 an: ''&amp;quot;Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben. Denn ihre Werke folgen Ihnen nach.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1902 kauften Albert Constantin und Enole Marie von Schwerin das Schloss Obersteinbach und ließen auch an der Kirche Renovierungsarbeiten auf ihre Kosten durchführen. Zudem stifteten sie den neuen, am südöstlichen Teil der Kirche angebauten Turm. Davon zeugt eine Bronzetafel, die außen am Kirchturm angebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Fenster im Chorraum mit einer Darstellung des zwölfjährigen Jesus im Tempel ist eine Stiftung der Familie. Das Bild trägt unten die Jahreszahl 1908 und die Namen und Familienwappen der beiden Stifter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verkauf des Schlosses 1937 und dem Weggang der Familie aus Obersteinbach wurde die Kirche in den Jahren 1976/77 außen und innen gründlich restauriert. Dachstuhl und Eindachung wurden erneuert und der Außenanstrich entsprechend der ältesten Fassadenfunde neu gefasst. Auch im Inneren wurden der Orgelprospekt, Emporen, Bänke und Kassettendecke entsprechend der ältesten Farbbefunde neu gestrichen und die [[w:Epitaph|Epitaphien]] überarbeitet sowie – wo notwendig – die farbliche Fassung erneuert. Bereits in den 1960er Jahren musste auf Anordnung der Baupolizei der schadhaft gewordene Turmhelm des neuen Kirchturmes abgenommen werden. Als Ersatz wurde von Seiten der kirchlichen Baubehörde ein einfaches Pyramidendach angebracht. Anlässlich der späteren Gesamtrenovierung bildete sich spontan ein Förderverein, der die finanziellen und fachlichen Vorraussetzungen schaffte und so dafür sorgte, dass gegen alle Ämter die ursprüngliche Laternenform wieder hergestellt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geläut der Kirche umfasst drei Glocken aus dem Jahr 1951 von der Glockengießerei A. Junker aus [[w:Brilon|Brilon]] als Ersatz für das vorherige Geläut, von dem zwei Glocken in den Jahren 1942/43 zu Kriegszwecken abgegeben werden mussten. Um wieder ein einheitliches Geläut zu erhalten wurde die erhalten gebliebene, kleine Glocke dem Ort Mittelsteinach vermacht und läutet seither dort zu den Gebetszeiten. Die unterste und größte Glocke trägt die Inschrift ''&amp;quot;Verleih uns Frieden&amp;quot;'', die mittlere ist beschriftet mit ''&amp;quot;Wachet und betet&amp;quot;'' und die kleinste Glocke ruft zu: ''&amp;quot;Lobe den Herren&amp;quot;''. Auf der Empore der Kirche steht eine Orgel der renommierten Öttinger Orgelbaufirma [[w:G. F. Steinmeyer &amp;amp; Co.|Steinmeyer]] wohl aus der Zeit um 1860. Im Jahr 1975 wurde sie erneuert und in den 1990er Jahren bei einer erneuten Restaurierung durch die Orgelbaufirma [[w:Georg Jann|Jann]] in ihren ursprünglichen Zusand versetzt. Durch eine zu hohe Konzentration von Mitteln zur Holzwurmbekämpfung erklingt die Orgel nur noch selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienfriedhof Obersteinbach ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Friedhofstor_Obersteinbach.JPG|200px|thumb|Friedhofstor]]&lt;br /&gt;
Noch unter der Verwaltung der Familie von Schwerin befindet sich der Familienfriedhof, welcher aufgrund einer vertraglichen Regelung mit der [[w:Markt Taschendorf|Gemeinde Taschendorf]], zu der Obersteinbach gehört, von der Familie genutzt wird. Begraben liegen dort Albert Constantin und Enole Marie geb. von Mendelssohn-Bartholdy sowie deren sieben Kinder Hans- Bone und seine Frau Herta geb. von Elbe, Dorothea und ihr Mann Wilhelm Eckardt, Wolfgang, Erckhinger und seine Frau Dorothee geb. von Simson, Rolf und seine Frau Elisabeth geb. Gass, Cordula und ihr Mann Eiler Hammer sowie Jürgen und seine Frau Barbara (Babette) geb. Schroth. Zwei Kinder von Hans-Bone wurden ebenfalls in Obersteinbach beigesetzt (Erckhinger und Gerda). Für zwei weitere bereits verstorbene Kinder wurden Gedenksteine gesetzt (Manfred und Bernhard).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jirouch, Josef Leopold: Das Schloss Obersteinbach 1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.schullandheimwerk-mittelfranken.de/schullandheim/obersteinbach/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Kategorie:VonSchwerin:Bilder:Häuser und Orte&lt;/p&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: Die Seite wurde neu angelegt: „{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}   &amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Tanzenhaid, Markt Emskirchen, Mittelfranken&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;  == Li…“&lt;/p&gt;
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[[Bild:Tanzenhaid.jpg|400px|thumb|&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Tanzenhaid, Markt Emskirchen, Mittelfranken&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Siegismund (Landbrauerei Reinhard Geyer, Hrsg.): Tanzenhaid - Episoden aus der Geschichte eines verschwundenen Dorfes, 3. Auflage 1999, Grunder-Druck GmbH, Erlangen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[w:Tanzenhaid|Wikipedia-Artikel zu Tanzenhaid]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Schloss_3.jpg|400px|thumb|&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Obersteinbach, Bezirksamt Scheinfeld, Mittelfranken&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[w:Rittergut|Rittergut]] &amp;lt;big&amp;gt;'''Obersteinbach'''&amp;lt;/big&amp;gt; (vor mehr als tausend Jahren durch die [[w:Freiherr#Reichsfreiherr|Reichsfreiherren]] von Steinbach errichtet) ging 1899 zunächst als Pachtgut mit sämtlichen Rechten und Pflichten an den kaiserlichen Gesandtschaftssekretär [[vonSchwerin:Albert Constantin von Schwerin (* 1870)|Dr. jur. Albert Constantin von Schwerin]] über. Wie jedem seiner vier Brüder war auch Albert Constantin durch seinen Vater [[vonschwerin:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)|Albert Julius Graf von Zieten Schwerin]] (1835 – 1922) ein Landgut in [[w:Pommern|Pommern]] zugedacht. Nach seiner Heirat mit [[Mendelssohn:Enole Marie von Mendelssohn-Bartholdy (* 1879)|Enole Marie von Medelssohn-Bartholdy]] kauften beide jedoch am 15. Januar 1902, als Albert Constantin von seiner Stellung bei der kaiserlichen Gesandtschaft in der Republik Venezuela in [[w:Caracas|Caracas]] zurückkehrte, das 165 [[w:Hektar|Hektar]] große Rittergut Obersteinbach. Noch während einigen weiteren Jahren in [[w:Stockholm|Stockholm]] ließ Albert Constantin durchgreifende bauliche Veränderungen am und im Schloss vornehmen. Der Familie mit sieben Kindern (der älteste Sohn [[vonSchwerin:Hans-Bone von Schwerin (* 1898)|Hans-Bone]] wurde 1898 geboren, die jüngste Tochter [[vonSchwerin:Cordula Johanna Albertine von Schwerin (* 1917)|Cordula]] am 11.9.1911 in Obersteinbach) diente das Schloss meist während der Sommermonate als Wohnsitz. Während der kalten Jahreszeit bewohnte die Familie erst ein Haus in [[w:Berlin|Berlin]], nach den dortigen Unruhen und dem [[w:Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)#Sturz_und_Flucht_in_die_Niederlande|Weggang des Kaisers ins Exil 1918]] dann ein Haus in [[w:München|München]]. Nach seinem Examen als Diplom-Landwirt übernahm Hans-Bone die Bewirtschaftung des Landgutes Obersteinbach und lebte mit seiner Familie im Gutshaus oberhalb des Schlosses. Am 5. Dezember 1906 kaufte Albert Constantin das benachbarte Rittergut [[w:Brunn_(Emskirchen)|Brunn]] in der Einöde [[vonSchwerin:Tanzenhaid|Tanzenhaid]] mit etwa 500 Hektar Grundbesitz, davon 400 Hektar Wald. Zu dem kleinen Schlossgebäude in der Nachbargemeinde Brunn, das sich zum Wohnen nicht eignete, erwarb er mit der Einöde drei kleine, einfache Häuser. Das Schloss in Brunn schenkte er der Gemeinde für ein dringend benötigtes Schulhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der um 1933 aufkommenden [[w:Antisemitismus|Antisemitismus]] erschwerte der Familie zunehmend das Leben. 1937 verkaufte Albert Constantin - auch aus Angst vor einer Zwangsenteignung - das Schloss und Landgut Obersteinbach. Die Familie lebte noch bis zum Ausbruch des Krieges in ihrem Haus in München. Vom Erlös des Verkaufs wurden zwischenzeitlich die drei Häuser in Tanzenhaid renoviert. In dieser Abgeschiedenheit und nicht zuletzt auch unter dem Schutz des Bürgermeisters Tiergärtner konnte die Familie die Kriegsjahre dort überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüngste Sohn der Familie [[vonSchwerin:Jürgen Wolfgang Renatus von Schwerin (* 1919)|Jürgen]], aufgrund seiner [[w:Arier#Nationalsozialismus|nichtarischen Herkunft]] aus dem Wehrdienst enlassen, verwaltete die Forst- und Fischwirtschaft der Wälder und Weiher bis 1949 selbst, danach gemeinsam mit seinem älteren Bruder [[vonSchwerin:Rolf Wilhelm Hermann von Schwerin (* 1907)|Rolf]], dessen landwirtschaftlicher Betrieb in [[w:Ungarn|Ungarn]] enteignet wurde. Bis 1956 war Tanzenhaid in den Wirren der Nachkriegszeit ein dankbar angenommener Zufluchtsort für Familie und Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Albert Constantins 1956 (Enole starb am 21.1.1947 in Tanzenhaid) wurde das Gut im Zuge der Erbteilung verkauft und der Erlös unter den verbliebenen Geschwistern aufgeteilt. Das Schloss Obersteinbach wurde durch seinen neuen Besitzer 1965 an das Schullandheimwerk Mittelfranken mit Sitz in [[w:Nürnberg|Nürnberg]] verkauft. Weiterhin im Privatbesitz der Erben des neuen Eigentümers befindet sich der Gutshof mit angrenzender Parkanlage.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== St.-Rochus-Kirche Obersteinbach ==&lt;br /&gt;
Die St.-Rochus-Kirche Obersteinbach entstand vermutlich Ende des 15. Jahrhunderts, in einer Zeit, in der zu Ehren des [[w:Rochus von Montpellier|Heiligen Rochus von Montpellier]] (* um 1295, † 16. August 1327) zahlreiche Walfahrtsstätten und Spitäler errichtet wurden. Der Legende nach half er auf der Pilgerfahrt nach Rom vielen Pestkranken. St. Rochus zählt in manchen Regionen zu den [[w:Vierzehn Nothelfer|Vierzehn Nothelfern]] sowie als Schutzpatron der Pestkranken und Haustiere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeit der damaligen Grundherrschaft Obersteinbachs geht das älteste, genau datierbare Teil der Kirche hervor. Ein Taufstein aus dem Jahr 1581. Neben der Jahreszahl trägt er das Doppelwappen Lentersheim/Eyb. Die Herren von Lentersheim herrschten bis 1739 in Obersteinbach. Sie führten die [[w:Reformation|Reformation]] ein und tätigten umfangreiche Baumaßnahmen an der Kirche. 1621 wurde das Chortürmchen errichtet und um 1730 Kanzel und Empore erneuert. Bis 1802 stand ein spätgotischer Schnitzaltar mit den Figuren des heiligen Rochus, [[w:Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] und [[w:Sebaldus von Nürnberg|Sebaldus]], sowie Flügelgemälden in der Kirche. Erhalten von diesem Altar ist nur der steinerne Altartisch wie er heute in der Kirche steht. Beherrschend mit einer Höhe von 2 Metern und 1,10 Meter Breite an der Südwand im Chorraum ist das Grabmal von Erkinger von Lentersheim. Rechts daneben, beim Kanzelaufgang steht das Grabmahl seiner ersten Frau Cordula von Lentersheim. An der Nordwand des Kirchenschiffes befinden sich Grabsteine von 12 Kindern des Erkinger von Lentersheim, die in den Jahren zwischen 1581 und 1604 verstorben sind. An der Südwand der Kirche sind weitere 4 Grabmäler von denen zwei zuzuordnen sind. Johann Ernestus gestorben 1699 und Friedrich Ludovikus von Lentersheim gestorben 1697. Die beiden anderen Grabsteine sind nicht mehr zu identifizieren. Die Familiengruft des Erkinger von Lentersheim befindet sich unter der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Turmbau_Obersteinbach.jpg|200px|thumb|Kirchturmbau]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Kirchenfenster.JPG|200px|thumb|Kirchenfenster]]&lt;br /&gt;
Nach den Lentersheims wechselten Schloss und Kirchenpatronat häufig die Besitzer. Einem von Ihnen, Johann Zellner aus Nürnberg, der von 1803 bis 1882 lebte, ist an der Südwand der Kirche ein großer Gedenkstein gewidmet. Die Gemeinde dankt damit dem Kirchenpatron und fügt das Wort aus der Offenbarung 14,13 an: ''&amp;quot;Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben. Denn ihre Werke folgen Ihnen nach.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1902 kauften Albert Constantin und Enole Marie von Schwerin das Schloss Obersteinbach und ließen auch an der Kirche Renovierungsarbeiten auf ihre Kosten durchführen. Zudem stifteten sie den neuen, am südöstlichen Teil der Kirche angebauten Turm. Davon zeugt eine Bronzetafel, die außen am Kirchturm angebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Fenster im Chorraum mit einer Darstellung des zwölfjährigen Jesus im Tempel ist eine Stiftung der Familie. Das Bild trägt unten die Jahreszahl 1908 und die Namen und Familienwappen der beiden Stifter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verkauf des Schlosses 1937 und dem Weggang der Familie aus Obersteinbach wurde die Kirche in den Jahren 1976/77 außen und innen gründlich restauriert. Dachstuhl und Eindachung wurden erneuert und der Außenanstrich entsprechend der ältesten Fassadenfunde neu gefasst. Auch im Inneren wurden der Orgelprospekt, Emporen, Bänke und Kassettendecke entsprechend der ältesten Farbbefunde neu gestrichen und die [[w:Epitaph|Epitaphien]] überarbeitet sowie – wo notwendig – die farbliche Fassung erneuert. Bereits in den 1960er Jahren musste auf Anordnung der Baupolizei der schadhaft gewordene Turmhelm des neuen Kirchturmes abgenommen werden. Als Ersatz wurde von Seiten der kirchlichen Baubehörde ein einfaches Pyramidendach angebracht. Anlässlich der späteren Gesamtrenovierung bildete sich spontan ein Förderverein, der die finanziellen und fachlichen Vorraussetzungen schaffte und so dafür sorgte, dass gegen alle Ämter die ursprüngliche Laternenform wieder hergestellt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geläut der Kirche umfasst drei Glocken aus dem Jahr 1951 von der Glockengießerei A. Junker aus [[w:Brilon|Brilon]] als Ersatz für das vorherige Geläut, von dem zwei Glocken in den Jahren 1942/43 zu Kriegszwecken abgegeben werden mussten. Um wieder ein einheitliches Geläut zu erhalten wurde die erhalten gebliebene, kleine Glocke dem Ort Mittelsteinach vermacht und läutet seither dort zu den Gebetszeiten. Die unterste und größte Glocke trägt die Inschrift ''&amp;quot;Verleih uns Frieden&amp;quot;'', die mittlere ist beschriftet mit ''&amp;quot;Wachet und betet&amp;quot;'' und die kleinste Glocke ruft zu: ''&amp;quot;Lobe den Herren&amp;quot;''. Auf der Empore der Kirche steht eine Orgel der renommierten Öttinger Orgelbaufirma [[w:G. F. Steinmeyer &amp;amp; Co.|Steinmeyer]] wohl aus der Zeit um 1860. Im Jahr 1975 wurde sie erneuert und in den 1990er Jahren bei einer erneuten Restaurierung durch die Orgelbaufirma [[w:Georg Jann|Jann]] in ihren ursprünglichen Zusand versetzt. Durch eine zu hohe Konzentration von Mitteln zur Holzwurmbekämpfung erklingt die Orgel nur noch selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienfriedhof Obersteinbach ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Friedhofstor_Obersteinbach.JPG|200px|thumb|Friedhofstor]]&lt;br /&gt;
Noch unter der Verwaltung der Familie von Schwerin befindet sich der Familienfriedhof, welcher aufgrund einer vertraglichen Regelung mit der [[w:Markt Taschendorf|Gemeinde Taschendorf]], zu der Obersteinbach gehört, von der Familie genutzt wird. Begraben liegen dort Albert Constantin und Enole Marie geb. von Mendelssohn-Bartholdy sowie deren sieben Kinder Hans- Bone und seine Frau Herta geb. von Elbe, Dorothea und ihr Mann Wilhelm Eckardt, Wolfgang, Erckhinger und seine Frau Dorothee geb. von Simson, Rolf und seine Frau Elisabeth geb. Gass, Cordula und ihr Mann Eiler Hammer sowie Jürgen und seine Frau Barbara (Babette) geb. Schroth. Zwei Kinder von Hans-Bone wurden ebenfalls in Obersteinbach beigesetzt (Erckhinger und Gerda). Für zwei weitere bereits verstorbene Kinder wurden Gedenksteine gesetzt (Manfred und Bernhard).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jirouch, Josef Leopold: Das Schloss Obersteinbach 1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.schullandheimwerk-mittelfranken.de/schullandheim/obersteinbach/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Häuser und Orte|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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Kategorie:VonSchwerin:Bilder:Häuser und Orte&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:VonSchwerin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VonSchwerin:Bilder:Häuser und Orte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Schloss_3.jpg|400px|thumb|&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Obersteinbach, Bezirksamt Scheinfeld, Mittelfranken&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[w:Rittergut|Rittergut]] &amp;lt;big&amp;gt;'''Obersteinbach'''&amp;lt;/big&amp;gt; (vor mehr als tausend Jahren durch die [[w:Freiherr#Reichsfreiherr|Reichsfreiherren]] von Steinbach errichtet) ging 1899 zunächst als Pachtgut mit sämtlichen Rechten und Pflichten an den kaiserlichen Gesandtschaftssekretär [[vonSchwerin:Albert Constantin von Schwerin (* 1870)|Dr. jur. Albert Constantin von Schwerin]] über. Wie jedem seiner vier Brüder war auch Albert Constantin durch seinen Vater [[vonschwerin:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)|Albert Julius Graf von Zieten Schwerin]] (1835 – 1922) ein Landgut in [[w:Pommern|Pommern]] zugedacht. Nach seiner Heirat mit [[Mendelssohn:Enole Marie von Mendelssohn-Bartholdy (* 1879)|Enole Marie von Medelssohn-Bartholdy]] kauften beide jedoch am 15. Januar 1902, als Albert Constantin von seiner Stellung bei der kaiserlichen Gesandtschaft in der Republik Venezuela in [[w:Caracas|Caracas]] zurückkehrte, das 165 [[w:Hektar|Hektar]] große Rittergut Obersteinbach. Noch während einigen weiteren Jahren in [[w:Stockholm|Stockholm]] ließ Albert Constantin durchgreifende bauliche Veränderungen am und im Schloss vornehmen. Der Familie mit sieben Kindern (der älteste Sohn [[vonSchwerin:Hans-Bone von Schwerin (* 1898)|Hans-Bone]] wurde 1898 geboren, die jüngste Tochter [[vonSchwerin:Cordula Johanna Albertine von Schwerin (* 1917)|Cordula]] am 11.9.1911 in Obersteinbach) diente das Schloss meist während der Sommermonate als Wohnsitz. Während der kalten Jahreszeit bewohnte die Familie erst ein Haus in [[w:Berlin|Berlin]], nach den dortigen Unruhen und dem [[w:Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)#Sturz_und_Flucht_in_die_Niederlande|Weggang des Kaisers ins Exil 1918]] dann ein Haus in [[w:München|München]]. Nach seinem Examen als Diplom-Landwirt übernahm Hans-Bone die Bewirtschaftung des Landgutes Obersteinbach und lebte mit seiner Familie im Gutshaus oberhalb des Schlosses. Am 5. Dezember 1906 kaufte Albert Constantin das benachbarte Rittergut [[w:Brunn_(Emskirchen)|Brunn]] in der Einöde [[vonSchwerin:Tanzenhaid|Tanzenhaid]] mit etwa 500 Hektar Grundbesitz, davon 400 Hektar Wald. Zu dem kleinen Schlossgebäude in der Nachbargemeinde Brunn, das sich zum Wohnen nicht eignete, erwarb er mit der Einöde drei kleine, einfache Häuser. Das Schloss in Brunn schenkte er der Gemeinde für ein dringend benötigtes Schulhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der um 1933 aufkommenden [[w:Antisemitismus|Antisemitismus]] erschwerte der Familie zunehmend das Leben. 1937 verkaufte Albert Constantin - auch aus Angst vor einer Zwangsenteignung - das Schloss und Landgut Obersteinbach. Die Familie lebte noch bis zum Ausbruch des Krieges in ihrem Haus in München. Vom Erlös des Verkaufs wurden zwischenzeitlich die drei Häuser in Tanzenhaid renoviert. In dieser Abgeschiedenheit und nicht zuletzt auch unter dem Schutz des Bürgermeisters Tiergärtner konnte die Familie die Kriegsjahre dort überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüngste Sohn der Familie [[vonSchwerin:Jürgen Wolfgang Renatus von Schwerin (* 1919)|Jürgen]], aufgrund seiner [[w:Arier#Nationalsozialismus|nichtarischen Herkunft]] aus dem Wehrdienst enlassen, verwaltete die Forst- und Fischwirtschaft der Wälder und Weiher bis 1949 selbst, danach gemeinsam mit seinem älteren Bruder [[vonSchwerin:Rolf Wilhelm Hermann von Schwerin (* 1907)|Rolf]], dessen landwirtschaftlicher Betrieb in [[w:Ungarn|Ungarn]] enteignet wurde. Bis 1956 war Tanzenhaid in den Wirren der Nachkriegszeit ein dankbar angenommener Zufluchtsort für Familie und Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Albert Constantins 1956 (Enole starb am 21.1.1947 in Tanzenhaid) wurde das Gut im Zuge der Erbteilung verkauft und der Erlös unter den verbliebenen Geschwistern aufgeteilt. Das Schloss Obersteinbach wurde durch seinen neuen Besitzer 1965 an das Schullandheimwerk Mittelfranken mit Sitz in [[w:Nürnberg|Nürnberg]] verkauft. Weiterhin im Privatbesitz der Erben des neuen Eigentümers befindet sich der Gutshof mit angrenzender Parkanlage.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== St.-Rochus-Kirche Obersteinbach ==&lt;br /&gt;
Die St.-Rochus-Kirche Obersteinbach entstand vermutlich Ende des 15. Jahrhunderts, in einer Zeit, in der zu Ehren des [[w:Rochus von Montpellier|Heiligen Rochus von Montpellier]] (* um 1295, † 16. August 1327) zahlreiche Walfahrtsstätten und Spitäler errichtet wurden. Der Legende nach half er auf der Pilgerfahrt nach Rom vielen Pestkranken. St. Rochus zählt in manchen Regionen zu den [[w:Vierzehn Nothelfer|Vierzehn Nothelfern]] sowie als Schutzpatron der Pestkranken und Haustiere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeit der damaligen Grundherrschaft Obersteinbachs geht das älteste, genau datierbare Teil der Kirche hervor. Ein Taufstein aus dem Jahr 1581. Neben der Jahreszahl trägt er das Doppelwappen Lentersheim/Eyb. Die Herren von Lentersheim herrschten bis 1739 in Obersteinbach. Sie führten die [[w:Reformation|Reformation]] ein und tätigten umfangreiche Baumaßnahmen an der Kirche. 1621 wurde das Chortürmchen errichtet und um 1730 Kanzel und Empore erneuert. Bis 1802 stand ein spätgotischer Schnitzaltar mit den Figuren des heiligen Rochus, [[w:Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] und [[w:Sebaldus von Nürnberg|Sebaldus]], sowie Flügelgemälden in der Kirche. Erhalten von diesem Altar ist nur der steinerne Altartisch wie er heute in der Kirche steht. Beherrschend mit einer Höhe von 2 Metern und 1,10 Meter Breite an der Südwand im Chorraum ist das Grabmal von Erkinger von Lentersheim. Rechts daneben, beim Kanzelaufgang steht das Grabmahl seiner ersten Frau Cordula von Lentersheim. An der Nordwand des Kirchenschiffes befinden sich Grabsteine von 12 Kindern des Erkinger von Lentersheim, die in den Jahren zwischen 1581 und 1604 verstorben sind. An der Südwand der Kirche sind weitere 4 Grabmäler von denen zwei zuzuordnen sind. Johann Ernestus gestorben 1699 und Friedrich Ludovikus von Lentersheim gestorben 1697. Die beiden anderen Grabsteine sind nicht mehr zu identifizieren. Die Familiengruft des Erkinger von Lentersheim befindet sich unter der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Lentersheims wechselten Schloss und Kirchenpatronat häufig die Besitzer. Einem von Ihnen, Johann Zellner aus Nürnberg, der von 1803 bis 1882 lebte, ist an der Südwand der Kirche ein großer Gedenkstein gewidmet. Die Gemeinde dankt damit dem Kirchenpatron und fügt das Wort aus der Offenbarung 14,13 an: ''&amp;quot;Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben. Denn ihre Werke folgen Ihnen nach.&amp;quot;''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Turmbau_Obersteinbach.jpg|200px|thumb|Kirchturmbau]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1902 kauften Albert Constantin und Enole Marie von Schwerin das Schloss Obersteinbach und ließen auch an der Kirche Renovierungsarbeiten auf ihre Kosten durchführen. Zudem stifteten sie den neuen, am südöstlichen Teil der Kirche angebauten Turm. Davon zeugt eine Bronzetafel, die außen am Kirchturm angebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Fenster im Chorraum mit einer Darstellung des zwölfjährigen Jesus im Tempel ist eine Stiftung der Familie. Das Bild trägt unten die Jahreszahl 1908 und die Namen und Familienwappen der beiden Stifter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verkauf des Schlosses 1937 und dem Weggang der Familie aus Obersteinbach wurde die Kirche in den Jahren 1976/77 außen und innen gründlich restauriert. Dachstuhl und Eindachung wurden erneuert und der Außenanstrich entsprechend der ältesten Fassadenfunde neu gefasst. Auch im Inneren wurden der Orgelprospekt, Emporen, Bänke und Kassettendecke entsprechend der ältesten Farbbefunde neu gestrichen und die [[w:Epitaph|Epitaphien]] überarbeitet sowie – wo notwendig – die farbliche Fassung erneuert. Bereits in den 1960er Jahren musste auf Anordnung der Baupolizei der schadhaft gewordene Turmhelm des neuen Kirchturmes abgenommen werden. Als Ersatz wurde von Seiten der kirchlichen Baubehörde ein einfaches Pyramidendach angebracht. Anlässlich der späteren Gesamtrenovierung bildete sich spontan ein Förderverein, der die finanziellen und fachlichen Vorraussetzungen schaffte und so dafür sorgte, dass gegen alle Ämter die ursprüngliche Laternenform wieder hergestellt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geläut der Kirche umfasst drei Glocken aus dem Jahr 1951 von der Glockengießerei A. Junker aus [[w:Brilon|Brilon]] als Ersatz für das vorherige Geläut, von dem zwei Glocken in den Jahren 1942/43 zu Kriegszwecken abgegeben werden mussten. Um wieder ein einheitliches Geläut zu erhalten wurde die erhalten gebliebene, kleine Glocke dem Ort Mittelsteinach vermacht und läutet seither dort zu den Gebetszeiten. Die unterste und größte Glocke trägt die Inschrift ''&amp;quot;Verleih uns Frieden&amp;quot;'', die mittlere ist beschriftet mit ''&amp;quot;Wachet und betet&amp;quot;'' und die kleinste Glocke ruft zu: ''&amp;quot;Lobe den Herren&amp;quot;''. Auf der Empore der Kirche steht eine Orgel der renommierten Öttinger Orgelbaufirma [[w:G. F. Steinmeyer &amp;amp; Co.|Steinmeyer]] wohl aus der Zeit um 1860. Im Jahr 1975 wurde sie erneuert und in den 1990er Jahren bei einer erneuten Restaurierung durch die Orgelbaufirma [[w:Georg Jann|Jann]] in ihren ursprünglichen Zusand versetzt. Durch eine zu hohe Konzentration von Mitteln zur Holzwurmbekämpfung erklingt die Orgel nur noch selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienfriedhof Obersteinbach ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Friedhofstor_Obersteinbach.JPG|200px|thumb|Friedhofstor]]&lt;br /&gt;
Noch unter der Verwaltung der Familie von Schwerin befindet sich der Familienfriedhof, welcher aufgrund einer vertraglichen Regelung mit der [[w:Markt Taschendorf|Gemeinde Taschendorf]], zu der Obersteinbach gehört, von der Familie genutzt wird. Begraben liegen dort Albert Constantin und Enole Marie geb. von Mendelssohn-Bartholdy sowie deren sieben Kinder Hans- Bone und seine Frau Herta geb. von Elbe, Dorothea und ihr Mann Wilhelm Eckardt, Wolfgang, Erckhinger und seine Frau Dorothee geb. von Simson, Rolf und seine Frau Elisabeth geb. Gass, Cordula und ihr Mann Eiler Hammer sowie Jürgen und seine Frau Barbara (Babette) geb. Schroth. Zwei Kinder von Hans-Bone wurden ebenfalls in Obersteinbach beigesetzt (Erckhinger und Gerda). Für zwei weitere bereits verstorbene Kinder wurden Gedenksteine gesetzt (Manfred und Bernhard).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jirouch, Josef Leopold: Das Schloss Obersteinbach 1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.schullandheimwerk-mittelfranken.de/schullandheim/obersteinbach/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Häuser und Orte|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://daffg.de/index.php?title=vonSchwerin:Obersteinbach</id>
		<title>vonSchwerin:Obersteinbach</title>
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				<updated>2019-04-10T21:03:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Schloss_3.jpg|400px|thumb|&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Obersteinbach, Bezirksamt Scheinfeld, Mittelfranken&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[w:Rittergut|Rittergut]] &amp;lt;big&amp;gt;'''Obersteinbach'''&amp;lt;/big&amp;gt; (vor mehr als tausend Jahren durch die [[w:Freiherr#Reichsfreiherr|Reichsfreiherren]] von Steinbach errichtet) ging 1899 zunächst als Pachtgut mit sämtlichen Rechten und Pflichten an den kaiserlichen Gesandtschaftssekretär [[vonSchwerin:Albert Constantin von Schwerin (* 1870)|Dr. jur. Albert Constantin von Schwerin]] über. Wie jedem seiner vier Brüder war auch Albert Constantin durch seinen Vater [[vonschwerin:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)|Albert Julius Graf von Zieten Schwerin]] (1835 – 1922) ein Landgut in [[w:Pommern|Pommern]] zugedacht. Nach seiner Heirat mit [[Mendelssohn:Enole Marie von Mendelssohn-Bartholdy (* 1879)|Enole Marie von Medelssohn-Bartholdy]] kauften beide jedoch am 15. Januar 1902, als Albert Constantin von seiner Stellung bei der kaiserlichen Gesandtschaft in der Republik Venezuela in [[w:Caracas|Caracas]] zurückkehrte, das 165 [[w:Hektar|Hektar]] große Rittergut Obersteinbach. Noch während einigen weiteren Jahren in [[w:Stockholm|Stockholm]] ließ Albert Constantin durchgreifende bauliche Veränderungen am und im Schloss vornehmen. Der Familie mit sieben Kindern (der älteste Sohn [[vonSchwerin:Hans-Bone von Schwerin (* 1898)|Hans-Bone]] wurde 1898 geboren, die jüngste Tochter [[vonSchwerin:Cordula Johanna Albertine von Schwerin (* 1917)|Cordula]] am 11.9.1911 in Obersteinbach) diente das Schloss meist während der Sommermonate als Wohnsitz. Während der kalten Jahreszeit bewohnte die Familie erst ein Haus in [[w:Berlin|Berlin]], nach den dortigen Unruhen und dem [[w:Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)#Sturz_und_Flucht_in_die_Niederlande|Weggang des Kaisers ins Exil 1918]] dann ein Haus in [[w:München|München]]. Nach seinem Examen als Diplom-Landwirt übernahm Hans-Bone die Bewirtschaftung des Landgutes Obersteinbach und lebte mit seiner Familie im Gutshaus oberhalb des Schlosses. Am 5. Dezember 1906 kaufte Albert Constantin das benachbarte Rittergut [[w:Brunn_(Emskirchen)|Brunn]] in der Einöde [[vonSchwerin:Tanzenhaid|Tanzenhaid]] mit etwa 500 Hektar Grundbesitz, davon 400 Hektar Wald. Zu dem kleinen Schlossgebäude in der Nachbargemeinde Brunn, das sich zum Wohnen nicht eignete, erwarb er mit der Einöde drei kleine, einfache Häuser. Das Schloss in Brunn schenkte er der Gemeinde für ein dringend benötigtes Schulhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der um 1933 aufkommenden [[w:Antisemitismus|Antisemitismus]] erschwerte der Familie zunehmend das Leben. 1937 verkaufte Albert Constantin - auch aus Angst vor einer Zwangsenteignung - das Schloss und Landgut Obersteinbach. Die Familie lebte noch bis zum Ausbruch des Krieges in ihrem Haus in München. Vom Erlös des Verkaufs wurden zwischenzeitlich die drei Häuser in Tanzenhaid renoviert. In dieser Abgeschiedenheit und nicht zuletzt auch unter dem Schutz des Bürgermeisters Tiergärtner konnte die Familie die Kriegsjahre dort überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüngste Sohn der Familie [[vonSchwerin:Jürgen Wolfgang Renatus von Schwerin (* 1919)|Jürgen]], aufgrund seiner [[w:Arier#Nationalsozialismus|nichtarischen Herkunft]] aus dem Wehrdienst enlassen, verwaltete die Forst- und Fischwirtschaft der Wälder und Weiher bis 1949 selbst, danach gemeinsam mit seinem älteren Bruder [[vonSchwerin:Rolf Wilhelm Hermann von Schwerin (* 1907)|Rolf]], dessen landwirtschaftlicher Betrieb in [[w:Ungarn|Ungarn]] enteignet wurde. Bis 1956 war Tanzenhaid in den Wirren der Nachkriegszeit ein dankbar angenommener Zufluchtsort für Familie und Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Albert Constantins 1956 (Enole starb am 21.1.1947 in Tanzenhaid) wurde das Gut im Zuge der Erbteilung verkauft und der Erlös unter den verbliebenen Geschwistern aufgeteilt. Das Schloss Obersteinbach wurde durch seinen neuen Besitzer 1965 an das Schullandheimwerk Mittelfranken mit Sitz in [[w:Nürnberg|Nürnberg]] verkauft. Weiterhin im Privatbesitz der Erben des neuen Eigentümers befindet sich der Gutshof mit angrenzender Parkanlage.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== St.-Rochus-Kirche Obersteinbach ==&lt;br /&gt;
Die St.-Rochus-Kirche Obersteinbach entstand vermutlich Ende des 15. Jahrhunderts, in einer Zeit, in der zu Ehren des Heiligen Rochus von Montpellier (* um 1295, † 16. August 1327) zahlreiche Walfahrtsstätten und Spitäler errichtet wurden. Der Legende nach half er auf der Pilgerfahrt nach Rom vielen Pestkranken. St. Rochus zählt in manchen Regionen zu den Vierzehn Nothelfern sowie als Schutzpatron der Pestkranken&lt;br /&gt;
und Haustiere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeit der damaligen Grundherrschaft Obersteinbachs geht das älteste, genau datierbare Teil der Kirche hervor. Ein Taufstein aus dem Jahr 1581. Neben der Jahreszahl trägt er das Doppelwappen Lentersheim/Eyb. Die Herren von Lentersheim herrschten bis 1739 in Obersteinbach. Sie führten die Reformation ein und tätigten umfangreiche Baumaßnahmen an der Kirche. 1621 wurde das Chortürmchen errichtet und um 1730 Kanzel und Empore erneuert. Bis 1802 stand ein spätgotischer Schnitzaltar mit den Figuren der heiligen Rochus, Sebastian und Sebaldus, sowie Flügelgemälden in der Kirche. Erhalten von diesem Altar ist nur der steinerne Altartisch wie er heute in der Kirche steht. Beherrschend mit einer Höhe von 2 Metern und 1,10 Meter Breite an der Südwand im Chorraum ist das Grabmal von Erkinger von Lentersheim. Rechts daneben, beim Kanzelaufgang steht das Grabmahl seiner ersten Frau Cordula von Lentersheim. An der Nordwand des Kirchenschiffes befinden sich Grabsteine von 12 Kindern des Erkinger von Lentersheim, die in den Jahren zwischen 1581 und 1604 verstorben sind. An der Südwand der Kirche sind weitere 4 Grabmäler von denen zwei zuzuordnen sind. Johann Ernestus gestorben 1699 und Friedrich Ludovikus von Lentersheim gestorben 1697. Die beiden anderen Grabsteine sind nicht mehr zu identifizieren. Die Familiengruft des Erkinger von Lentersheim befindet sich unter der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Lentersheims wechselten Schloss und Kirchenpatronat häufig die Besitzer. Einem von Ihnen, Johann Zellner aus Nürnberg, der von 1803 bis 1882 lebte, ist an der Südwand der Kirche ein großer Gedenkstein gewidmet. Die Gemeinde dankt damit dem Kirchenpatron und fügt das Wort aus der Offenbarung 14,13 an: „Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben. Denn ihre Werke folgen Ihnen nach.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1902 kauften Albert Constantin und Enole Marie von Schwerin das Schloss Obersteinbach und ließen auch an der Kirche Renovierungsarbeiten auf ihre Kosten durchführen. Zudem stifteten sie den neuen, am südöstlichen Teil der Kirche angebauten Turm. Davon zeugt eine Bronzetafel, die außen am Kirchturm angebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Fenster im Chorraum mit einer Darstellung des zwölfjährigen Jesus im Tempel ist eine Stiftung der Familie. Das Bild trägt unten die Jahreszahl 1908 und die Namen und Familienwappen der beiden Stifter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verkauf des Schlosses 1937 und dem Weggang der Familie aus Obersteinbach wurde die Kirche in den Jahren 1976/77 außen und innen gründlich restauriert. Dachstuhl und Eindachung wurden erneuert und der Außenanstrich entsprechend der ältesten Fassadenfunde neu gefasst. Auch im Inneren wurden der Orgelprospekt, Emporen, Bänke und Kassettendecke entsprechend der ältesten Farbbefunde neu gestrichen und die Epitaphien überarbeitet sowie –wo notwendig – die farbliche Fassung erneuert. Bereits in den 1960er Jahren musste auf Anordnung der Baupolizei der schadhaft gewordene Turmhelm des neuen Kirchturmes abgenommen werden. Als Ersatz wurde von Seiten der kirchlichen Baubehörde ein einfaches Pyramidendach angebracht. Anlässlich der späteren Gesamtrenovierung bildete sich spontan ein Förderverein, der die finanziellen und fachlichen Vorraussetzungen schaffte und so dafür sorgte, dass gegen alle Ämter die ursprüngliche Laternenform wieder hergestellt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geläut der Kirche umfasst drei Glocken aus dem Jahr 1951 von der Glockengießerei A. Junker aus Brilon als Ersatz für das vorherige Geläut, von dem zwei Glocken in den Jahren 1942/43 zu Kriegszwecken abgegeben werden mussten. Um wieder ein einheitliches Geläut zu erhalten wurde die erhalten gebliebene, kleine Glocke dem Ort Mittelsteinach vermacht und läutet seither dort zu den Gebetszeiten. Die unterste und größte Glocke trägt die Inschrift „Verleih uns Frieden“, die mittlere ist beschriftet mit „Wachet und betet“ und die kleinste Glocke ruft zu: „Lobe den Herren“. Auf der Empore der Kirche steht eine Orgel der renommierten Öttinger Orgelbaufirma Steinmeyer wohl aus der Zeit um 1860. Im Jahr 1975 wurde sie erneuert und in den 1990er Jahren bei einer erneuten Restaurierung durch die Orgelbaufirma Jann in ihren ursprünglichen Zusand versetzt. Durch eine zu hohe Konzentration von Mitteln zur Holzwurmbekämpfung erklingt die Orgel nur noch selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienfriedhof Obersteinbach ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Friedhofstor_Obersteinbach.JPG|200px|thumb|Friedhofstor]]&lt;br /&gt;
Noch unter der Verwaltung der Familie von Schwerin befindet sich der Familienfriedhof, welcher aufgrund einer vertraglichen Regelung mit der [[w:Markt Taschendorf|Gemeinde Taschendorf]], zu der Obersteinbach gehört, von der Familie genutzt wird. Begraben liegen dort Albert Constantin und Enole Marie geb. von Mendelssohn-Bartholdy sowie deren sieben Kinder Hans- Bone und seine Frau Herta geb. von Elbe, Dorothea und ihr Mann Wilhelm Eckardt, Wolfgang, Erckhinger und seine Frau Dorothee geb. von Simson, Rolf und seine Frau Elisabeth geb. Gass, Cordula und ihr Mann Eiler Hammer sowie Jürgen und seine Frau Barbara (Babette) geb. Schroth. Zwei Kinder von Hans-Bone wurden ebenfalls in Obersteinbach beigesetzt (Erckhinger und Gerda). Für zwei weitere bereits verstorbene Kinder wurden Gedenksteine gesetzt (Manfred und Bernhard).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jirouch, Josef Leopold: Das Schloss Obersteinbach 1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.schullandheimwerk-mittelfranken.de/schullandheim/obersteinbach/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Häuser und Orte|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://daffg.de/index.php?title=vonSchwerin:H%C3%A4user_und_Orte</id>
		<title>vonSchwerin:Häuser und Orte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; &lt;br /&gt;
| &amp;lt;div style=&amp;quot;width:5px; border-bottom:2.5px solid #369; background-color:white; color:white; padding:0.1em; margin:0; text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;'''T'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| &amp;lt;div style=&amp;quot;width:200px; border:2.5px solid #369; background-color:#369; color:white; padding:0.1em; margin:0; text-align:center; -moz-border-radius-topright: 0.5em; -moz-border-radius-topleft: 0.5em;&amp;quot;&amp;gt;[[vonSchwerin:Häuser und Orte|'''Übersicht''']]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;div style=&amp;quot;width:200px; border:2.5px solid silver; border-bottom:2.5px solid #369; background-color:silver; padding:0.1em; margin:0; text-align:center; -moz-border-radius-topright: 0.5em; -moz-border-radius-topleft: 0.5em;&amp;quot;&amp;gt;[[:Kategorie:vonSchwerin:Bilder:Häuser und Orte|'''Bilder''']]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border-bottom:2.5px solid #369; background-color:white; color:white; padding:0.1em; margin:0; text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;'''T'''&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Tabelle&lt;br /&gt;
|Bild 1          = Dargibell.jpg&lt;br /&gt;
|Beschreibung 1  = '''Dargibell''' - Das Gutshaus ist ein eingeschossiger verputzter Backsteinbau. Es wurde 1751 /1850 im Stil der Renaissance für die Familie von Schwerin erbaut. Im Gebäude befinden sich 19 Zimmer, eine Vorhalle und ein Saal. Das Gutshaus ist von einer Feldsteinmauer und einer umfangreichen Gutsanlage umgeben, die jedoch schwer beschädigt ist. Bis 1945 befand sich das Gut im Besitz der Familie von Schwerin. Nach 1945 war das Gutshaus Flüchtlingsunterkunft und ab 1958 wurde es durch die LPG, einen Kindergarten und den Konsum genutzt. [[vonSchwerin:Dargibell|[..mehr..]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bild 2          = Janow.jpg&lt;br /&gt;
|Beschreibung 2  = '''Janow''' - Das elfachsige, zweigeschossige Herrenhaus wurde 1877 für Albert Julius Graf von Ziethen-Schwerin neu gebaut. Ursprünglich besaß es an der Ostseite einen viergeschossigen Turm und an der Westseite einen dreiachsigen Querflügel. Die umfangreiche Parkanlage ist noch gut erhalten. Bis 1945 war das Gut im Besitz der Familie von Schwerin. Nach 1945 zog ein Kindergarten und die Verwaltung in das Herrenhaus ein. Heute befindet sich im Gebäude noch eine Wohnung und ist Sitz der Heimatstube. [[vonSchwerin:Janow|[..mehr..]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bild 3          = Obersteinbach_Schloss_3.jpg&lt;br /&gt;
|Beschreibung 3  = Das ehemalige Rittergut '''Obersteinbach''' (vor mehr als tausend Jahren durch die Reichsfreiherren von Steinbach errichtet) ging 1899 zunächst als Pachtgut mit sämtlichen Rechten und Pflichten an den kaiserlichen Gesandtschaftssekretär Dr. jur. Albert Constantin von Schwerin über. Wie jedem seiner vier Brüder war auch Albert Constantin durch seinen Vater Albert Julius Graf von Zieten Schwerin (1835 – 1922) ein Landgut in Pommern zugedacht. Nach seiner Heirat mit Enole Marie von Medelssohn-Bartholdy kauften beide jedoch am 15. Januar 1902, als Albert Constantin von seiner Stellung bei der kaiserlichen Gesandtschaft in der Republik Venezuela in Caracas zurückkehrte, das 165 Hektar große Rittergut Obersteinbach. [[vonSchwerin:Obersteinbach|[..mehr..]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bild 4          = Putzar.jpg&lt;br /&gt;
|Beschreibung 4  = '''Putzar''' - Bereits 1306 einigten sich die Herzöge Otto I. von Pommern und  Heinrich II. von Mecklenburg, wie urkundlich überliefert, darauf, dass in dem Grenzdorf Putzar am Landgraben, statt einer Burg nur ein Festes Haus errichtet werden sollte. Ob der pommersche Großhofmeister Ulrich von Schwerin sein um 1545 oder 1550 begonnenes Gebäude, den Ulrichsbau, auf den Mauern des erstgenannten Hauses errichten ließ, ist nicht bekannt. [[vonSchwerin:Putzar|[..mehr..]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bild 5          = Schwerinsburg_Anklam.jpg&lt;br /&gt;
|Beschreibung 5  = '''Schwerinsburg''' in Pommern, Kreis Anklam, ein alt-Schwerin'sches Lehn, später Lehn-Rittergut, hieß bis 1734 Cummerow. Bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts waren die Familien von Schwerin und Kaseke gemeinschaftlich in Cummerow begütert. Der Anteil der Schwerine ist vielleicht auf Lohnbesitz zurückzuführen, welchen in den letzten Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts Werner von Schwerin als Vogt zu Cummerow erwarb. [[vonSchwerin:Schwerinsburg (Anklam)|[..mehr..]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bild 6          = Wustrau_Gemaelde.jpg&lt;br /&gt;
|Beschreibung 6  = '''Wustrau''' in der Provinz Brandenburg, Kr. Ruppin, bei Neu-Ruppin an der Südspitze des Ruppiner Sees belegen, bestand bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts aus 3 Rittergütern, deren eins der Familie von Zieten]], die beiden anderen der Familie von Dossow gehörten. Durch Ankauf der beiden letzteren brachte der bekannte Husaren-General Hans Joachim von Zieten 1766 ganz Wustrau an seine Familie; [[vonSchwerin:Wustrau|[..mehr..]]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://daffg.de/index.php?title=vonSchwerin:Albert_Julius_Graf_von_Zieten-Schwerin_(*_1835)</id>
		<title>vonSchwerin:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)</title>
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				<updated>2019-04-09T16:30:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835).jpg|thumb|280px|Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835-1922)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''''Albert Julius'' Graf von Zieten-Schwerin'''&amp;lt;/big&amp;gt; (* 26. Juni 1835 auf Gut Rehberg, † 15. Mai 1922 in [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]]) heiratete am 26. Juni 1861 in [[w:Mitau|Mitau]] &amp;lt;big&amp;gt;[[vonDerschau:Constance Caroline Catharina Freiin von Derschau (* 1838)|Constance Baronesse von Derschau]]&amp;lt;/big&amp;gt; (* 16. Januar 1838 in Autzenbach, [[w:Tukums|Kreis Tuckum]], † 3. Juli 1914 in Wustrau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Aus dem Dritten Nachtrag zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin, Unter Mitarbeit von Eberhard Graf von Schwerin-Friedelhausen im Auftrage des von Schwerinschen Familienverbandes herausgegeben von Hermann von Schwerin, Hauptmann a. D. Görlitz 1928:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geboren am 26. Juni 1835 in Rehberg, Kreis Anklam, besuchte Albert Julius das [[w:Pädagogium Putbus|Pädagogium in Putbus]], trat im März 1854 in das [[w:Kürassier-Regiment „von Seydlitz“ (Magdeburgisches) Nr. 7|7. Kürassier-Regiment zu Halberstadt]] ein, wurde am 1. Dezember 1854 [[w:Fähnrich|Fähnrich]], am 8. Dezember 1855 [[w:Leutnant|Seconde-Lieutenant]], trat nach dem Tode seines [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|älteren Bruders Henning]] am 14. Oktober 1858 zum 7. schweren Landwehr-Reiter-Regiment über und nahm am 10. Juli 1863 den Abschied aus diesem Verhältnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Bruder Henning erbte er 1858 das [[w:Fideikomiß|Fideikommiß]] [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 727g, 729a&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde am 14. September 1859 unter dem Namen von Zieten-Schwerin in den preußischen Grafenstand erhoben&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 731a&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod seines Vaters fielen ihm auch die Güter [[vonSchwerin:Janow|Janow]], [[vonSchwerin:Lantzkron|Lantzkron]], [[vonSchwerin:Rehberg|Rehberg]] mit Anteilen an Neuendorf b und Bartow sowie die Güter [[vonSchwerin:Hohen-Brünzow|Hohen-Brünzow]] und [[vonSchwerin:Strehlow|Strehlow]] zu&amp;lt;ref&amp;gt;Die Absicht des Landschaftsrats Wilhelm v. S. war gewesen, dass von seinen Söhnen Henning Wustrau und Hohen-Brünzow, Friedrich die Janower Güter erhalten sollte. Albert sollte Offizier bleiben. Durch den frühen Tod seiner erbte Albert Wustrau und die väterlichen Güter.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Durch Urkunden vom 9. März 1869 stiftete er zwei Fideikommisse: 1. aus den Janower Gütern das von Schwerin-Janow'sche Familienfideikommiß&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 734&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2. aus Hohen-Brünzow und Strehlow das von Schwerin-Hohen-Brünzow'sche Familienfideikommiß&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 735&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er seit dem Tode seines Vaters die Verwaltung der Spantekowschen Begüterung für die Mitbesitzer&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Teil 1, S.61ff&amp;lt;/ref&amp;gt; geführt hatte, erwarb er 1874 vom [[vonSchwerin:Victor Friedrich Wilhelm Hermann Luther Graf von Schwerin (* 1814)|Grafen Victor auf Schwerinsburg]] den seit 1856 für die [[vonSchwerin:Vorlage:Linie Schwerinsburg|Schwerinsburger Linie]] ausgeschiedenen Anteil, nämlich [[vonSchwerin:Dennin|Dennin]] mit Stern und Japenzin, für die Gräflich von Zieten-Schwerinsche Fideikommißstiftung und 1875 vom [[vonSchwerin:Friedrich Leopold Carl Graf von Schwerin (* 1857)|Grafen Friedrich von Schwerin-Bohrau]] die Güter [[vonSchwerin:Spantekow|Spantekow]] mit der Forst, [[vonSchwerin:Rebelow|Rebelow]] und [[vonSchwerin:Drewelow|Drewelow]] als [[w:Allod|Allod]]. Am 11. Juli 1870 kaufte er von der [[w:Meyenn|Familie von Meyenn]] die Güter Wodarg und Werder, die er im Herbst 1881 verkaufte unter Zurückbehaltung von Wald- und Wiesenparzellen in Größe von 810 [[w:Morgen (Einheit)|Morgen]], die zum Janow'schen Fideikommiß gelegt wurden. Von seinen Gütern übergab er seinem Sohn [[vonSchwerin:Louis Henning Bogislav von Schwerin (* 1863)|Louis]] das Fideikommiß Hohen-Brünzow im Jahre 1888 zur selbständigen Verwaltung und am 4. Dezember 1918 als Besitz, seinem Sohn [[vonSchwerin:Wilhelm Hans Albert von Schwerin (* 1866)|Wilhelm]] des Fideikommiß Janow im Jahre 1890 zur selbständigen Verwaltung und am 4. Dezember 1918 als Besitz, seinem Sohn [[vonSchwerin:Hans Bone von Schwerin (* 1868)|Hans Bone]] im Jahre 1895 Drewelow, 1901 Spantekow und 1910 Rebelow zur selbständigen Verwaltung und am 18. August 1918 als Besitz. Die Gräflich von Zieten-Schwerinsche Fideikommißstiftung&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Brinkmann, Wustrau, Wirtschafts- und Verfassungsgeschichte eines brandenburgischen Ritterguts, Leipzig 1911. Duncker &amp;amp; Humblot.&amp;lt;/ref&amp;gt; trat er durch notarielle Verhandlung vom 18. März 1921 seinem ältesten Sohn [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1862)|Friedrich]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert wurde am 12. August 1865 Ehrenritter, am 25. Juni 1867 Rechtsritter des [[w:Johanniterorden|Johanniterordens]]. In den [[w:Deutscher Krieg|Feldzügen]] 1866 und 1870-1871 betätigte er sich als Johanniter bei der freiwilligen Krankenpflege in Feindesland. 1885 wurde er Ehrenkommendator mit Sitz und Stimme im Kapitel und Werkmeister des Ordens. Als solcher hatte er für die Krankenhäuser und die Ausbildung der Schwestern zu sorgen. Außerdem gehörte er viele Jahre dem Konvent der Brandenburgischen Provinzialgenossenschaft des Ordens an. Am 1. Oktober 1908 trat er wegen zunehmenden Alters vom Werkmeisteramte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Präsentation des Grafenverbandes des Herzogtums Pommern wurde er am 14. Oktober 1874 in das [[w:Preußisches Herrenhaus|Preußische Herrenhaus]] berufen, dem er bis zu der durch die [[w:Novemberrevolution|Revolution 1918]] erfolgten Auflösung angehörte und in dem er jahrzehntelang Vorsitzender der Finanzkommission war. Durch Allerhöchsten Erlaß vom 14.Juni 1884 erfolgte seine Ernennung zum Mitglied des Staatsrats. In ihm war er 1884 unter dem Vorsitz des Kronprinzen und 1895 in Gegenwart des [[w:Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Königs]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umfangreiche Tätigkeit entfaltete Graf Albert für die evangelische Kirche. Er war seit 1878 Mitglied der [[w:Pommersche Evangelische Kirche|Pommerschen Provinzialsynode]], seit 1885 der [[w:Preußische Generalsynode 1846|Preußischen Generalsynode]], seit 1891 des Generalsynodalvorstandes und seit 1897 Vorsitzender des Generalsynodalvorstandes. Von 1894 bis 1915 hat er als Präsident 7 Tagungen der Generalsynode geleitet. Diese Ämter legte er 1915, im Alter von 80 Jahren, nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert erhielt am 30. April 1882 den [[w:Roter Adlerorden|Roten Adler-Orden]] IV. Klasse, am 17.Januar 1886 den Roten Adler-Orden III. Klasse mit der Schleife, am 17. Juni 1889 den [[w:Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kgl. Kronen-Orden]] II. Klasse und anläßlich der Neubearbeitung der Agende der Preußischen Landeskirche am 21. März 1895 den Roten Adler-Orden II. Klasse mit Eichenlaub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Hofpredigern [[w:Rudolf Kögel|Kögel]] und Stoecker und dem Pastor Pank von der [[w:Liste Berliner Sakralbauten#Ortsteil Mitte|Philippus-Apostelkirche]] in Berlin war Graf Albert 1876 Mitbegründer der [[w:Evangelische Vereinigung|Landeskirchlichen Vereinigung der positiven Union]]. 1877 gehörte er unter D. Stoecker zu den Mitbegründern des Vereins für die [[w:Berliner Stadtmission|Berliner Stadtmission]]. Als Mitglied des evangelisch-kirchlichen Hilfsvereins war er von 1889 bis 1907 Vorsitzender des engeren Ausschusses und tätig bei der Erbauung der [[w:Gnadenkirche (Berlin-Mitte)|Gnadenkirche]] und der [[w:Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche|Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]]&amp;lt;ref&amp;gt;Auf Veranlassung Ihrer Majestät der Kaiserin wurde in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche an dem Gestühl über der Kgl. Logo Namen und Wappen des Grafen v. Zieten-Schwerin angebracht.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Berlin. Durch Patent vom 25. Januar 1888 wurde er zum Stiftshauptmann des [[w:Kloster Lindow|Klosters Lindow]] ernannt. Er war auch Vorsitzender des Verbandes der Kirchenpatrone der [[w:Kurmark|Kurmark]] und seit 1883 Vorsitzender des Zentralvorstandes deutscher Arbeiterkolonien zur Bekämpfung der Wanderbettelei. Vom Johanniterorden wurde Graf Albert 1890 zum Mitglied des Kuratoriums der Evangelischen Jerusalemstiftung berufen und war als solches, gleichzeitig als stellvertretender Vorsitzender dieses Kuratoriunis, bis zu seinem Tode tätig. Im Interesse dieser Stiftung reiste er im Frühjahr 1892 über Ägypten nach [[w:Palästina|Palästina]] und [w:Jerusalem|Jerusalem]]&amp;lt;ref&amp;gt;Graf v. Zieten-Schwerin, Vortrag über seine Reise nach dem Oriente, gehalten im Rittersaale des Schlosses zu Sonnenburg am 23. Juni 1892. Berlin 1892. Druck von Julius Sittenfeld.&amp;lt;/ref&amp;gt;, um einen Platz zur Erbauung eines Pfarrhauses und eines Schulhauses auszuwählen. Gleich nach seiner Rückkehr übernahm er auch als Nachfolger des erkrankten Oberhofpredigers D. Kögel den Vorsitz des 1852 gegründeten Jerusalemsvereins, der sich die Missionsarbeit an den Arabern und die kirchliche Versorgung der deutschen Bewohner Palästinas zur Aufgabe gemacht hat. Er widmete diesem Verein einen großen Teil seiner unermüdlichen Arbeitskraft und behielt den Vorsitz bis zu seinem Tode bei&amp;lt;ref&amp;gt;Über diese Tätigkeit siehe: Neueste Nachrichten aus dem Morgenlande, Vereinsschrift des Jerusalemsvereins, Berlin, Nr. 3/1905, Nr. 2/1915, Nr. 1/2, 1922.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1898 reiste er abermals nach Palästina und nahm am 30. Oktober an der Einweihung des vom Jerusalemsverein erbauten armenischen Waisenhauses in [[w:Bethlehem|Bethlehem]] und in Gegenwart des Deutschen Kaiserpaares, am 31. Oktober an der Einweihung der [[w:Erlöserkirche (Jerusalem)|Erlöserkirche]] auf dem Muristan in Jerusalem teil&amp;lt;ref&amp;gt;Das Deutsche Kaiserpaar im Heiligen Lande im Herbst 1898, Berlin 1899, E. S. Mittler und Sohn&amp;lt;/ref&amp;gt;. Am 8. Oktober 1898 wurde ihm der Stern zum Kgl. Kronen-Orden II. Klasse verliehen. Am 18. Januar 1901 erhielt er den Stern zum Roten Adler-Orden II. Klasse, am 18. Februar 1903 anläßlich des fünfzigjährigen Bestehens des Jerusalemsvereins&amp;lt;ref&amp;gt;Pflanz, Verlassen, nicht vergessen. Das heilige Land und die deutsch-evangelische Liebesarbeit. Zum fünfzigjährigen Jubelfest des Jerusalemvereins. Mit einem Vorwort von D. Gf. v. Zieten-Schwerin. Im Verlag des Jerusalemvereins zu Berlin. Druck Neuruppin 1903.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Kgl. Kronen-Orden I. Klasse, am 29. April 1904 den Charakter als Wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz, am 22. Januar 1906 die Rote Kreuz Medaille III. Klasse und am 18. Januar 1911 den Roten Adler-Orden I. Klasse. Die logische Fakultät der [[w:Universität Greifswald|Universität Greifswald]] ernannte ihn anläßlich der Zweihundertjahrfeier des Königsreichs Preußen am 18. Januar 1901 ehrenhalber zum Doktor der Theologie&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr.751&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei der Wiedereröffnung der [[w:Klosterkirche St. Trinitatis (Neuruppin)|Klosterkirche in Neuruppin]] wurde Graf Albert am 9. Juni 1908 zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschlecht von Schwerin ist dem Grafen Albert zu unauslöschlichem Dank verpflichtet für die treue Arbeit, die er jahrzehntelang ihm gewidmet hat. Die Verwaltung des Spantekowschen Gesamtbesitzes durch ihn ist schon erwähnt. Als sein Vater 1860 die [[vonSchwerin:Familienstiftung|Familienstiftung]] gründete, wurde Graf Albert Mitglied des Familienrats. 1866 erfolgte seine Wahl in das Kuratorium (Vorstand), 1896 die zum Vorsitzenden des Familienrats. Sechsmal fand der Familientag bei ihm statt und zwar 1881, 1884 und 1889 in Janow und 1885, 1898 und 1910 in Wustrau. Bei der Feier des fünfzigjährigen Bestehens der Familienstiftung 1910 wurden seine Verdienste um die Stiftung in den 50 Jahren seiner Mitgliedschaft besonders hervorgehoben. Der Familienrat machte ihm eine Vase zum Geschenk, die das Schwerinsche und das Zieten-Schwerinsche Wappen und Abbildungen seiner Güter trug. Im Jahre 1914 regte er, gemeinsam mit dem [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Maximilian Boguslav Leonhard Graf von Schwerin (* 1840)|Grafen Leonhard]] die Gründung eines Familienverbandes an, die infolge des Kriegsausbruches zunächst nicht zustande kam. Als beim Famillentag in Berlin am 15. September 1920 Graf Albert den Vorsitz des Familienrates niederlegte, wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Stiftung und des am gleichen Tage gegründeten .Familienverbandes ernannt. Seinen Namen trägt das vom Familienverbande errichtete Albert-Julius-Archiv. Das Andenken an den Grafen von Zieten-Schwerin, ''&amp;quot;der mit seinem gütigen und großen Herzen alle in unserer großen Familie in gleicher Liebe umfaßt und niemals müde ward, seine ganze Kraft und Zeit in ihren Dienst zu stellen, uns allen vorangehend in teilnehmender Fürsorge, in Güte und Treue wie ein wahrer pater familias&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt;Aus der Ansprache des Reg.-Präs. Friedrich Ernst v. S. beim Familientage Tamsel 27.8.1921&amp;lt;/ref&amp;gt; darf nicht erlöschen. Graf Albert starb, in weiten Kreisen geliebt und verehrt&amp;lt;ref&amp;gt;Pastor Schwartzkopf-Wustrau, D. theol.&lt;br /&gt;
Gf. v. Z.-S. In: Preußenbote; Kalender f. 1925, hrsg. v. R. George, Berlin. Der Reichsbote G. m. b .H.&amp;lt;/ref&amp;gt;, in seinem Schloss zu Wustrau am 15. Mai 1922, kurz vor Vollendung seines 87. Lebensjahres, und wurde am 18. Mai 1922 auf dem Kirchhof in Wustrau an der Seite seiner Gemahlin, mit der er in 53jähriger Ehe Freud und Leid geteilt hatte, beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Zieten_hochzeit1.jpg|thumb|120px|Bronzeplakette zur Goldenen Hochzeit 1911]]&lt;br /&gt;
Graf Albert hatte sich vermählt In Mitau, Kurland, am 29. Juni 1861 mit Constance Caroline Catharina Freiin von Derschau, geboren in Autzenbach, Kurland, am 16. Januar 1838, Tochter des Freiherrn Ludwig Theodor Ernst von Derschau auf Autzehbach und Seemen und der Jeanette Caroline Charlotte geb. Freiin von Medem a. d. H. Rumbenhof.&lt;br /&gt;
Gräfin Constance war seit dem 27. Januar 1891 Dame des Preußischen Luisen-Ordens, 2. Abteilung mit der Jahreszahl 1865, dessen 1. Klasse sie am 27. Januar 1904 erhielt. Am 16. Oktober 1899 wurde ihr die Rote Kreuz-Medaille II. Klasse verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf und Gräfin v. Zieten-Schwerin feierten am 26. Juni 1911 im Kreise ihrer Kinder und Enkel und zahlreicher Verwandter und Freunde die [[vonSchwerin:vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|Goldene Hochzeit]]. Gräfin Constance starb zu Wustrau am 3. Juli 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eltern ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1801)|Wilhelm Ludwig von Schwerin]] (* 17. Juni 1801 in Hohenbrünzow, † 27. Oktober 1865 in Janow)&lt;br /&gt;
* Caroline Albertine Luise von Schwerin geb. von Zieten (* 22.4.1806, † 24.2.1853 in Janow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschwister ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin (* 1825)|Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin]] (* 8.9.1825 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin]] (* 2.11.1827 in Rehberg, † 10.8.1858 in Eckerberg)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin (* 1830)|Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin]] (* 22.2.1830 in Rehberg, † 3.7.1869 in Schlagenthin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Laura Albertine von Schwerin (* 1832)|Laura Albertine von Schwerin]] (* 25.10.1832 in Rehberg, † 22.10.1847 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin (* 1837)|Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin]] (* 3.5.1837 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Caroline Luise von Schwerin (* 1839)|Caroline Luise von Schwerin]] (* 19.7.1839 in Janow, † 24.7.1840 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin (* 1841)|Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin]] (* 23.7.1841 in Janow, † 5.3.1846 in Abassie bei Kairo)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1862)|Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin]] (* 2.4.1862 in Wustrau, † 1925)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Louis Henning Bogislav von Schwerin (* 1863)|Louis Henning Bogislav von Schwerin]] (* 7.11.1863 in Wustrau, † 1933)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Wilhelm Hans Albert von Schwerin (* 1866)|Wilhelm Hans Albert von Schwerin]] (* 17.6.1866 in Wustrau, † 1946)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Hans Bone von Schwerin (* 1868)|Hans Bone von Schwerin]] (* 5.10.1868 in Wustrau, † 1945) &lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Albert Constantin von Schwerin (* 1870)|Albert Constantin von Schwerin]] (* 2.4.1870 in Wustrau, † 7.3.1956 in Tanzenhaid)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Johanna (Anna) Caroline von Schwerin (* 1872)|Johanna (Anna) Caroline von Schwerin]] (* 1.3.1872 in Wustrau, † 1945)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Hildegard (Hilda) von Schwerin (* 1880)|Hildegard (Hilda) von Schwerin]] (* 21.5.1880, † 6.8.1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dr. L. Gollmert, Wilhelm Grafen von Schwerin und Leonhard Grafen von Schwerin: ''Geschichte des Geschlechts von Schwerin''. Wilhelm Gronau's Buchdruckerei, Berlin 1878&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Graf_von_Zieten-Schwerin Artikel über Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin in der Online-Enzyklopädie wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|Die Goldene Hochzeit des Grafen und der Gräfin von Zieten-Schwerin zu Schloss Wustrau am 26. Juni 1911]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten_hochzeit1.jpg|Bronzeplakette &amp;quot;Albert Julius zur [[vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|goldenen Hochzeit 1911]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten_hochzeit2.jpg|Das &amp;quot;Jubelpaar&amp;quot; 1911&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten-Schwerin_Wustrau_1906.jpg|[[Bild:imagemap.png|19px|link=vonSchwerin:Zieten-Schwerin_Wustrau_1906.jpg/imagemap]]&lt;br /&gt;
  Bild:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835).jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Person|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Linie Rehberg-Wustrau|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://daffg.de/index.php?title=vonSchwerin:Albert_Julius_Graf_von_Zieten-Schwerin_(*_1835)</id>
		<title>vonSchwerin:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)</title>
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				<updated>2019-04-09T15:38:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: /* Lebenslauf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835).jpg|thumb|280px|Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835-1922)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''''Albert Julius'' Graf von Zieten-Schwerin'''&amp;lt;/big&amp;gt; (* 26. Juni 1835 auf Gut Rehberg, † 15. Mai 1922 in [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]]) heiratete am 26. Juni 1861 in [[w:Mitau|Mitau]] &amp;lt;big&amp;gt;[[vonDerschau:Constance Caroline Catharina Freiin von Derschau (* 1838)|Constance Baronesse von Derschau]]&amp;lt;/big&amp;gt; (* 16. Januar 1838 in Autzenbach, [[w:Tukums|Kreis Tuckum]], † 3. Juli 1914 in Wustrau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Aus dem Dritten Nachtrag zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin, Unter Mitarbeit von Eberhard Graf von Schwerin-Friedelhausen im Auftrage des von Schwerinschen Familienverbandes herausgegeben von Hermann von Schwerin, Hauptmann a. D. Görlitz 1928:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geboren am 26. Juni 1835 in Rehberg, Kreis Anklam, besuchte Albert Julius das [[w:Pädagogium Putbus|Pädagogium in Putbus]], trat im März 1854 in das [[w:Kürassier-Regiment „von Seydlitz“ (Magdeburgisches) Nr. 7|7. Kürassier-Regiment zu Halberstadt]] ein, wurde am 1. Dezember 1854 [[w:Fähnrich|Fähnrich]], am 8. Dezember 1855 [[w:Leutnant|Seconde-Lieutenant]], trat nach dem Tode seines [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|älteren Bruders Henning]] am 14. Oktober 1858 zum 7. schweren Landwehr-Reiter-Regiment über und nahm am 10. Juli 1863 den Abschied aus diesem Verhältnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Bruder Henning erbte er 1858 das [[w:Fideikomiß|Fideikommiß]] [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 727g, 729a&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde am 14. September 1859 unter dem Namen von Zieten-Schwerin in den preußischen Grafenstand erhoben&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 731a&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod seines Vaters fielen ihm auch die Güter [[vonSchwerin:Janow|Janow]], [[vonSchwerin:Lantzkron|Lantzkron]], [[vonSchwerin:Rehberg|Rehberg]] mit Anteilen an Neuendorf b und Bartow sowie die Güter [[vonSchwerin:Hohen-Brünzow|Hohen-Brünzow]] und [[vonSchwerin:Strehlow|Strehlow]] zu&amp;lt;ref&amp;gt;Die Absicht des Landschaftsrats Wilhelm v. S. war gewesen, dass von seinen Söhnen Henning Wustrau und Hohen-Brünzow, Friedrich die Janower Güter erhalten sollte. Albert sollte Offizier bleiben. Durch den frühen Tod seiner erbte Albert Wustrau und die väterlichen Güter.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Durch Urkunden vom 9. März 1869 stiftete er zwei Fideikommisse: 1. aus den Janower Gütern das von Schwerin-Janow'sche Familienfideikommiß&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 734&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2. aus Hohen-Brünzow und Strehlow das von Schwerin-Hohen-Brünzow'sche Familienfideikommiß&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 735&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er seit dem Tode seines Vaters die Verwaltung der Spantekowschen Begüterung für die Mitbesitzer&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Teil 1, S.61ff&amp;lt;/ref&amp;gt; geführt hatte, erwarb er 1874 vom [[vonSchwerin:Victor Friedrich Wilhelm Hermann Luther Graf von Schwerin (* 1814)|Grafen Victor auf Schwerinsburg]] den seit 1856 für die [[vonSchwerin:Vorlage:Linie Schwerinsburg|Schwerinsburger Linie]] ausgeschiedenen Anteil, nämlich [[vonSchwerin:Dennin|Dennin]] mit Stern und Japenzin, für die Gräflich von Zieten-Schwerinsche Fideikommißstiftung und 1875 vom [[vonSchwerin:Friedrich Leopold Carl Graf von Schwerin (* 1857)|Grafen Friedrich von Schwerin-Bohrau]] die Güter [[vonSchwerin:Spantekow|Spantekow]] mit der Forst, [[vonSchwerin:Rebelow|Rebelow]] und [[vonSchwerin:Drewelow|Drewelow]] als [[w:Allod|Allod]]. Am 11. Juli 1870 kaufte er von der [[w:Meyenn|Familie von Meyenn]] die Güter Wodarg und Werder, die er im Herbst 1881 verkaufte unter Zurückbehaltung von Wald- und Wiesenparzellen in Größe von 810 [[w:Morgen (Einheit)|Morgen]], die zum Janow'schen Fideikommiß gelegt wurden. Von seinen Gütern übergab er seinem Sohn [[vonSchwerin:Louis Henning Bogislav von Schwerin (* 1863)|Louis]] das Fideikommiß Hohen-Brünzow im Jahre 1888 zur selbständigen Verwaltung und am 4. Dezember 1918 als Besitz, seinem Sohn [[vonSchwerin:Wilhelm Hans Albert von Schwerin (* 1866)|Wilhelm]] des Fideikommiß Janow im Jahre 1890 zur selbständigen Verwaltung und am 4. Dezember 1918 als Besitz, seinem Sohn [[vonSchwerin:Hans Bone von Schwerin (* 1868)|Hans Bone]] im Jahre 1895 Drewelow, 1901 Spantekow und 1910 Rebelow zur selbständigen Verwaltung und am 18. August 1918 als Besitz. Die Gräflich von Zieten-Schwerinsche Fideikommißstiftung&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Brinkmann, Wustrau, Wirtschafts- und Verfassungsgeschichte eines brandenburgischen Ritterguts, Leipzig 1911. Duncker &amp;amp; Humblot.&amp;lt;/ref&amp;gt; trat er durch notarielle Verhandlung vom 18. März 1921 seinem ältesten Sohn [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1862)|Friedrich]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert wurde am 12. August 1865 Ehrenritter, am 25. Juni 1867 Rechtsritter des [[w:Johanniterorden|Johanniterordens]]. In den [[w:Deutscher Krieg|Feldzügen]] 1866 und 1870-1871 betätigte er sich als Johanniter bei der freiwilligen Krankenpflege in Feindesland. 1885 wurde er Ehrenkommendator mit Sitz und Stimme im Kapitel und Werkmeister des Ordens. Als solcher hatte er für die Krankenhäuser und die Ausbildung der Schwestern zu sorgen. Außerdem gehörte er viele Jahre dem Konvent der Brandenburgischen Provinzialgenossenschaft des Ordens an. Am 1. Oktober 1908 trat er wegen zunehmenden Alters vom Werkmeisteramte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Präsentation des Grafenverbandes des Herzogtums Pommern wurde er am 14. Oktober 1874 in das [[w:Preußisches Herrenhaus|Preußische Herrenhaus]] berufen, dem er bis zu der durch die [[w:Novemberrevolution|Revolution 1918]] erfolgten Auflösung angehörte und in dem er jahrzehntelang Vorsitzender der Finanzkommission war. Durch Allerhöchsten Erlaß vom 14.Juni 1884 erfolgte seine Ernennung zum Mitglied des Staatsrats. In ihm war er 1884 unter dem Vorsitz des Kronprinzen und 1895 in Gegenwart des [[w:Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Königs]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umfangreiche Tätigkeit entfaltete Graf Albert für die evangelische Kirche. Er war seit 1878 Mitglied der [[w:Pommersche Evangelische Kirche|Pommerschen Provinzialsynode]], seit 1885 der [[w:Preußische Generalsynode 1846|Preußischen Generalsynode]], seit 1891 des Generalsynodalvorstandes und seit 1897 Vorsitzender des Generalsynodalvorstandes. Von 1894 bis 1915 hat er als Präsident 7 Tagungen der Generalsynode geleitet. Diese Ämter legte er 1915, im Alter von 80 Jahren, nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert erhielt am 30. April 1882 den [[w:Roter Adlerorden|Roten Adler-Orden]] IV. Klasse, am 17.Januar 1886 den Roten Adler-Orden III. Klasse mit der Schleife, am 17. Juni 1889 den [[w:Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kgl. Kronen-Orden]] II. Klasse und anläßlich der Neubearbeitung der Agende der Preußischen Landeskirche am 21. März 1895 den Roten Adler-Orden II. Klasse mit Eichenlaub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Hofpredigern [[w:Rudolf Kögel|Kögel]] und Stoecker und dem Pastor Pank von der [[w:Liste Berliner Sakralbauten#Ortsteil Mitte|Philippus-Apostelkirche]] in Berlin war Graf Albert 1876 Mitbegründer der [[w:Evangelische Vereinigung|Landeskirchlichen Vereinigung der positiven Union]]. 1877 gehörte er unter D. Stoecker zu den Mitbegründern des Vereins für die [[w:Berliner Stadtmission|Berliner Stadtmission]]. Als Mitglied des evangelisch-kirchlichen Hilfsvereins war er von 1889 bis 1907 Vorsitzender des engeren Ausschusses und tätig bei der Erbauung der [[w:Gnadenkirche (Berlin-Mitte)|Gnadenkirche]] und der [[w:Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche|Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]]&amp;lt;ref&amp;gt;Auf Veranlassung Ihrer Majestät der Kaiserin wurde in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche an dem Gestühl über der Kgl. Logo Namen und Wappen des Grafen v. Zieten-Schwerin angebracht.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Berlin. Durch Patent vom 25. Januar 1888 wurde er zum Stiftshauptmann des [[w:Kloster Lindow|Klosters Lindow]] ernannt. Er war auch Vorsitzender des Verbandes der Kirchenpatrone der [[w:Kurmark|Kurmark]] und seit 1883 Vorsitzender des Zentralvorstandes deutscher Arbeiterkolonien zur Bekämpfung der Wanderbettelei. Vom Johanniterorden wurde Graf Albert 1890 zum Mitglied des Kuratoriums der Evangelischen Jerusalemstiftung berufen und war als solches, gleichzeitig als stellvertretender Vorsitzender dieses Kuratoriunis, bis zu seinem Tode tätig. Im Interesse dieser Stiftung reiste er im Frühjahr 1892 über Ägypten nach [[w:Palästina|Palästina]] und [w:Jerusalem|Jerusalem]]&amp;lt;ref&amp;gt;Graf v. Zieten-Schwerin, Vortrag über seine Reise nach dem Oriente, gehalten im Rittersaale des Schlosses zu Sonnenburg am 23. Juni 1892. Berlin 1892. Druck von Julius Sittenfeld.&amp;lt;/ref&amp;gt;, um einen Platz zur Erbauung eines Pfarrhauses und eines Schulhauses auszuwählen. Gleich nach seiner Rückkehr übernahm er auch als Nachfolger des erkrankten Oberhofpredigers D. Kögel den Vorsitz des 1852 gegründeten Jerusalemsvereins, der sich die Missionsarbeit an den Arabern und die kirchliche Versorgung der deutschen Bewohner Palästinas zur Aufgabe gemacht hat. Er widmete diesem Verein einen großen Teil seiner unermüdlichen Arbeitskraft und behielt den Vorsitz bis zu seinem Tode bei&amp;lt;ref&amp;gt;Über diese Tätigkeit siehe: Neueste Nachrichten aus dem Morgenlande, Vereinsschrift des Jerusalemsvereins, Berlin, Nr. 3/1905, Nr. 2/1915, Nr. 1/2, 1922.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1898 reiste er abermals nach Palästina und nahm am 30. Oktober an der Einweihung des vom Jerusalemsverein erbauten armenischen Waisenhauses in [[w:Bethlehem|Bethlehem]] und in Gegenwart des Deutschen Kaiserpaares, am 31. Oktober an der Einweihung der [[w:Erlöserkirche (Jerusalem)|Erlöserkirche]] auf dem Muristan in Jerusalem teil&amp;lt;ref&amp;gt;Das Deutsche Kaiserpaar im Heiligen Lande im Herbst 1898, Berlin 1899, E. S. Mittler und Sohn&amp;lt;/ref&amp;gt;. Am 8. Oktober 1898 wurde ihm der Stern zum Kgl. Kronen-Orden II. Klasse verliehen. Am 18. Januar 1901 erhielt er den Stern zum Roten Adler-Orden II. Klasse, am 18. Februar 1903 anläßlich des fünfzigjährigen Bestehens des Jerusalemsvereins&amp;lt;ref&amp;gt;Pflanz, Verlassen, nicht vergessen. Das heilige Land und die deutsch-evangelische Liebesarbeit. Zum fünfzigjährigen Jubelfest des Jerusalemvereins. Mit einem Vorwort von D. Gf. v. Zieten-Schwerin. Im Verlag des Jerusalemvereins zu Berlin. Druck Neuruppin 1903.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Kgl. Kronen-Orden I. Klasse, am 29. April 1904 den Charakter als Wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz, am 22. Januar 1906 die Rote Kreuz Medaille III. Klasse und am 18. Januar 1911 den Roten Adler-Orden I. Klasse. Die logische Fakultät der [[w:Universität Greifswald|Universität Greifswald]] ernannte ihn anläßlich der Zweihundertjahrfeier des Königsreichs Preußen am 18. Januar 1901 ehrenhalber zum Doktor der Theologie&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr.751&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei der Wiedereröffnung der [[w:Klosterkirche St. Trinitatis (Neuruppin)|Klosterkirche in Neuruppin]] wurde Graf Albert am 9. Juni 1908 zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschlecht von Schwerin ist dem Grafen Albert zu unauslöschlichem Dank verpflichtet für die treue Arbeit, die er jahrzehntelang ihm gewidmet hat. Die Verwaltung des Spantekowschen Gesamtbesitzes durch ihn ist schon erwähnt. Als sein Vater 1860 die [[vonSchwerin:Familienstiftung|Familienstiftung]] gründete, wurde Graf Albert Mitglied des Familienrats. 1866 erfolgte seine Wahl in das Kuratorium (Vorstand), 1896 die zum Vorsitzenden des Familienrats. Sechsmal fand der Familientag bei ihm statt und zwar 1881, 1884 und 1889 in Janow und 1885, 1898 und 1910 in Wustrau. Bei der Feier des fünfzigjährigen Bestehens der Familienstiftung 1910 wurden seine Verdienste um die Stiftung in den 50 Jahren seiner Mitgliedschaft besonders hervorgehoben. Der Familienrat machte ihm eine Vase zum Geschenk, die das Schwerinsche und das Zieten-Schwerinsche Wappen und Abbildungen seiner Güter trug. Im Jahre 1914 regte er, gemeinsam mit dem [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Maximilian Boguslav Leonhard Graf von Schwerin (* 1840)|Grafen Leonhard]] die Gründung eines Familienverbandes an, die infolge des Kriegsausbruches zunächst nicht zustande kam. Als beim Famillentag in Berlin am 15. September 1920 Graf Albert den Vorsitz des Familienrates niederlegte, wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Stiftung und des am gleichen Tage gegründeten .Familienverbandes ernannt. Seinen Namen trägt das vom Familienverbande errichtete Albert-Julius-Archiv. Das Andenken an den Grafen von Zieten-Schwerin, ''&amp;quot;der mit seinem gütigen und großen Herzen alle in unserer großen Familie in gleicher Liebe umfaßt und niemals müde ward, seine ganze Kraft und Zeit in ihren Dienst zu stellen, uns allen vorangehend in teilnehmender Fürsorge, in Güte und Treue wie ein wahrer pater familias&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt;Aus der Ansprache des Reg.-Präs. Friedrich Ernst v. S. beim Familientage Tamsel 27.8.1921&amp;lt;/ref&amp;gt; darf nicht erlöschen. Graf Albert starb, in weiten Kreisen geliebt und verehrt&amp;lt;ref&amp;gt;Pastor Schwartzkopf-Wustrau, D. theol.&lt;br /&gt;
Gf. v. Z.-S. In: Preußenbote; Kalender f. 1925, hrsg. v. R. George, Berlin. Der Reichsbote G. m. b .H.&amp;lt;/ref&amp;gt;, in seinem Schloss zu Wustrau am 15. Mai 1922, kurz vor Vollendung seines 87. Lebensjahres, und wurde am 18. Mai 1922 auf dem Kirchhof in Wustrau an der Seite seiner Gemahlin, mit der er in 53jähriger Ehe Freud und Leid geteilt hatte, beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert hatte sich vermählt In Mitau, Kurland, am 29. Juni 1861 mit Constance Caroline Catharina Freiin von Derschau, geboren in Autzenbach, Kurland, am 16. Januar 1838, Tochter des Freiherrn Ludwig Theodor Ernst von Derschau auf Autzehbach und Seemen und der Jeanette Caroline Charlotte geb. Freiin von Medem a. d. H. Rumbenhof.&lt;br /&gt;
Gräfin Constance war seit dem 27. Januar 1891 Dame des Preußischen Luisen-Ordens, 2. Abteilung mit der Jahreszahl 1865, dessen 1. Klasse sie am 27. Januar 1904 erhielt. Am 16. Oktober 1899 wurde ihr die Rote Kreuz-Medaille II. Klasse verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf und Gräfin v. Zieten-Schwerin feierten am 26. Juni 1911 im Kreise ihrer Kinder und Enkel und zahlreicher Verwandter und Freunde die Goldene Hochzeit. Gräfin Constance starb zu Wustrau am 3. Juli 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eltern ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1801)|Wilhelm Ludwig von Schwerin]] (* 17. Juni 1801 in Hohenbrünzow, † 27. Oktober 1865 in Janow)&lt;br /&gt;
* Caroline Albertine Luise von Schwerin geb. von Zieten (* 22.4.1806, † 24.2.1853 in Janow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschwister ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin (* 1825)|Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin]] (* 8.9.1825 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin]] (* 2.11.1827 in Rehberg, † 10.8.1858 in Eckerberg)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin (* 1830)|Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin]] (* 22.2.1830 in Rehberg, † 3.7.1869 in Schlagenthin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Laura Albertine von Schwerin (* 1832)|Laura Albertine von Schwerin]] (* 25.10.1832 in Rehberg, † 22.10.1847 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin (* 1837)|Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin]] (* 3.5.1837 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Caroline Luise von Schwerin (* 1839)|Caroline Luise von Schwerin]] (* 19.7.1839 in Janow, † 24.7.1840 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin (* 1841)|Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin]] (* 23.7.1841 in Janow, † 5.3.1846 in Abassie bei Kairo)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1862)|Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin]] (* 2.4.1862 in Wustrau, † 1925)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Louis Henning Bogislav von Schwerin (* 1863)|Louis Henning Bogislav von Schwerin]] (* 7.11.1863 in Wustrau, † 1933)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Wilhelm Hans Albert von Schwerin (* 1866)|Wilhelm Hans Albert von Schwerin]] (* 17.6.1866 in Wustrau, † 1946)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Hans Bone von Schwerin (* 1868)|Hans Bone von Schwerin]] (* 5.10.1868 in Wustrau, † 1945) &lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Albert Constantin von Schwerin (* 1870)|Albert Constantin von Schwerin]] (* 2.4.1870 in Wustrau, † 7.3.1956 in Tanzenhaid)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Johanna (Anna) Caroline von Schwerin (* 1872)|Johanna (Anna) Caroline von Schwerin]] (* 1.3.1872 in Wustrau, † 1945)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Hildegard (Hilda) von Schwerin (* 1880)|Hildegard (Hilda) von Schwerin]] (* 21.5.1880, † 6.8.1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dr. L. Gollmert, Wilhelm Grafen von Schwerin und Leonhard Grafen von Schwerin: ''Geschichte des Geschlechts von Schwerin''. Wilhelm Gronau's Buchdruckerei, Berlin 1878&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Graf_von_Zieten-Schwerin Artikel über Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin in der Online-Enzyklopädie wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|Die Goldene Hochzeit des Grafen und der Gräfin von Zieten-Schwerin zu Schloss Wustrau am 26. Juni 1911]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten_hochzeit1.jpg|Bronzeplakette &amp;quot;Albert Julius zur [[vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|goldenen Hochzeit 1911]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten_hochzeit2.jpg|Das &amp;quot;Jubelpaar&amp;quot; 1911&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten-Schwerin_Wustrau_1906.jpg|[[Bild:imagemap.png|19px|link=vonSchwerin:Zieten-Schwerin_Wustrau_1906.jpg/imagemap]]&lt;br /&gt;
  Bild:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835).jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Person|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Linie Rehberg-Wustrau|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<id>http://daffg.de/index.php?title=vonSchwerin:Albert_Julius_Graf_von_Zieten-Schwerin_(*_1835)</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: /* Lebenslauf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835).jpg|thumb|280px|Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835-1922)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''''Albert Julius'' Graf von Zieten-Schwerin'''&amp;lt;/big&amp;gt; (* 26. Juni 1835 auf Gut Rehberg, † 15. Mai 1922 in [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]]) heiratete am 26. Juni 1861 in [[w:Mitau|Mitau]] &amp;lt;big&amp;gt;[[vonDerschau:Constance Caroline Catharina Freiin von Derschau (* 1838)|Constance Baronesse von Derschau]]&amp;lt;/big&amp;gt; (* 16. Januar 1838 in Autzenbach, [[w:Tukums|Kreis Tuckum]], † 3. Juli 1914 in Wustrau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Aus dem Dritten Nachtrag zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin, Unter Mitarbeit von Eberhard Graf von Schwerin-Friedelhausen im Auftrage des von Schwerinschen Familienverbandes herausgegeben von Hermann von Schwerin, Hauptmann a. D. Görlitz 1928:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geboren am 26. Juni 1835 in Rehberg, Kreis Anklam, besuchte Albert Julius das [[w:Pädagogium Putbus|Pädagogium in Putbus]], trat im März 1854 in das [[w:Kürassier-Regiment „von Seydlitz“ (Magdeburgisches) Nr. 7|7. Kürassier-Regiment zu Halberstadt]] ein, wurde am 1. Dezember 1854 [[w:Fähnrich|Fähnrich]], am 8. Dezember 1855 [[w:Leutnant|Seconde-Lieutenant]], trat nach dem Tode seines [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|älteren Bruders Henning]] am 14. Oktober 1858 zum 7. schweren Landwehr-Reiter-Regiment über und nahm am 10. Juli 1863 den Abschied aus diesem Verhältnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Bruder Henning erbte er 1858 das [[w:Fideikomiß|Fideikommiß]] [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 727g, 729a&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde am 14. September 1859 unter dem Namen von Zieten-Schwerin in den preußischen Grafenstand erhoben&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 731a&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod seines Vaters fielen ihm auch die Güter [[vonSchwerin:Janow|Janow]], [[vonSchwerin:Lantzkron|Lantzkron]], [[vonSchwerin:Rehberg|Rehberg]] mit Anteilen an Neuendorf b und Bartow sowie die Güter [[vonSchwerin:Hohen-Brünzow|Hohen-Brünzow]] und [[vonSchwerin:Strehlow|Strehlow]] zu&amp;lt;ref&amp;gt;Die Absicht des Landschaftsrats Wilhelm v. S. war gewesen, dass von seinen Söhnen Henning Wustrau und Hohen-Brünzow, Friedrich die Janower Güter erhalten sollte. Albert sollte Offizier bleiben. Durch den frühen Tod seiner erbte Albert Wustrau und die väterlichen Güter.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Durch Urkunden vom 9. März 1869 stiftete er zwei Fideikommisse: 1. aus den Janower Gütern das von Schwerin-Janow'sche Familienfideikommiß&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 734&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2. aus Hohen-Brünzow und Strehlow das von Schwerin-Hohen-Brünzow'sche Familienfideikommiß&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 735&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er seit dem Tode seines Vaters die Verwaltung der Spantekowschen Begüterung für die Mitbesitzer&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Teil 1, S.61ff&amp;lt;/ref&amp;gt; geführt hatte, erwarb er 1874 vom [[vonSchwerin:Victor Friedrich Wilhelm Hermann Luther Graf von Schwerin (* 1814)|Grafen Victor auf Schwerinsburg]] den seit 1856 für die [[vonSchwerin:Vorlage:Linie Schwerinsburg|Schwerinsburger Linie]] ausgeschiedenen Anteil, nämlich [[vonSchwerin:Dennin|Dennin]] mit Stern und Japenzin, für die Gräflich von Zieten-Schwerinsche Fideikommißstiftung und 1875 vom [[vonSchwerin:Friedrich Leopold Carl Graf von Schwerin (* 1857)|Grafen Friedrich von Schwerin-Bohrau]] die Güter [[vonSchwerin:Spantekow|Spantekow]] mit der Forst, [[vonSchwerin:Rebelow|Rebelow]] und [[vonSchwerin:Drewelow|Drewelow]] als [[w:Allod|Allod]]. Am 11. Juli 1870 kaufte er von der [[w:Meyenn|Familie von Meyenn]] die Güter Wodarg und Werder, die er im Herbst 1881 verkaufte unter Zurückbehaltung von Wald- und Wiesenparzellen in Größe von 810 [[w:Morgen (Einheit)|Morgen]], die zum Janow'schen Fideikommiß gelegt wurden. Von seinen Gütern übergab er seinem Sohn [[vonSchwerin:Louis Henning Bogislav von Schwerin (* 1863)|Louis]] das Fideikommiß Hohen-Brünzow im Jahre 1888 zur selbständigen Verwaltung und am 4. Dezember 1918 als Besitz, seinem Sohn [[vonSchwerin:Wilhelm Hans Albert von Schwerin (* 1866)|Wilhelm]] des Fideikommiß Janow im Jahre 1890 zur selbständigen Verwaltung und am 4. Dezember 1918 als Besitz, seinem Sohn [[vonSchwerin:Hans Bone von Schwerin (* 1868)|Hans Bone]] im Jahre 1895 Drewelow, 1901 Spantekow und 1910 Rebelow zur selbständigen Verwaltung und am 18. August 1918 als Besitz. Die Gräflich von Zieten-Schwerinsche Fideikommißstiftung&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Brinkmann, Wustrau, Wirtschafts- und Verfassungsgeschichte eines brandenburgischen Ritterguts, Leipzig 1911. Duncker &amp;amp; Humblot.&amp;lt;/ref&amp;gt; trat er durch notarielle Verhandlung vom 18. März 1921 seinem ältesten Sohn [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1862)|Friedrich]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert wurde am 12. August 1865 Ehrenritter, am 25. Juni 1867 Rechtsritter des [[w:Johanniterorden|Johanniterordens]]. In den [[w:Deutscher Krieg|Feldzügen]] 1866 und 1870-1871 betätigte er sich als Johanniter bei der freiwilligen Krankenpflege in Feindesland. 1885 wurde er Ehrenkommendator mit Sitz und Stimme im Kapitel und Werkmeister des Ordens. Als solcher hatte er für die Krankenhäuser und die Ausbildung der Schwestern zu sorgen. Außerdem gehörte er viele Jahre dem Konvent der Brandenburgischen Provinzialgenossenschaft des Ordens an. Am 1. Oktober 1908 trat er wegen zunehmenden Alters vom Werkmeisteramte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Präsentation des Grafenverbandes des Herzogtums Pommern wurde er am 14. Oktober 1874 in das [[w:Preußisches Herrenhaus|Preußische Herrenhaus]] berufen, dem er bis zu der durch die [[w:Novemberrevolution|Revolution 1918]] erfolgten Auflösung angehörte und in dem er jahrzehntelang Vorsitzender der Finanzkommission war. Durch Allerhöchsten Erlaß vom 14.Juni 1884 erfolgte seine Ernennung zum Mitglied des Staatsrats. In ihm war er 1884 unter dem Vorsitz des Kronprinzen und 1895 in Gegenwart des [[w:Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Königs]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umfangreiche Tätigkeit entfaltete Graf Albert für die evangelische Kirche. Er war seit 1878 Mitglied der [[w:Pommersche Evangelische Kirche|Pommerschen Provinzialsynode]], seit 1885 der [[w:Preußische Generalsynode 1846|Preußischen Generalsynode]], seit 1891 des Generalsynodalvorstandes und seit 1897 Vorsitzender des Generalsynodalvorstandes. Von 1894 bis 1915 hat er als Präsident 7 Tagungen der Generalsynode geleitet. Diese Ämter legte er 1915, im Alter von 80 Jahren, nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert erhielt am 30. April 1882 den [[w:Roter Adlerorden|Roten Adler-Orden]] IV. Klasse, am 17.Januar 1886 den Roten Adler-Orden III. Klasse mit der Schleife, am 17. Juni 1889 den [[w:Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kgl. Kronen-Orden]] II. Klasse und anläßlich der Neubearbeitung der Agende der Preußischen Landeskirche am 21. März 1895 den Roten Adler-Orden II. Klasse mit Eichenlaub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Hofpredigern [[w:Rudolf Kögel|Kögel]] und Stoecker und dem Pastor Pank von der [[w:Liste Berliner Sakralbauten#Ortsteil Mitte|Philippus-Apostelkirche]] in Berlin war Graf Albert 1876 Mitbegründer der [[w:Evangelische Vereinigung|Landeskirchlichen Vereinigung der positiven Union]]. 1877 gehörte er unter D. Stoecker zu den Mitbegründern des Vereins für die [[w:Berliner Stadtmission|Berliner Stadtmission]]. Als Mitglied des evangelisch-kirchlichen Hilfsvereins war er von 1889 bis 1907 Vorsitzender des engeren Ausschusses und tätig bei der Erbauung der [[w:Gnadenkirche (Berlin-Mitte)|Gnadenkirche]] und der [[w:Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche|Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]]&amp;lt;ref&amp;gt;Auf Veranlassung Ihrer Majestät der Kaiserin wurde in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche an dem Gestühl über der Kgl. Logo Namen und Wappen des Grafen v. Zieten-Schwerin angebracht.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Berlin. Durch Patent vom 25. Januar 1888 wurde er zum Stiftshauptmann des [[w:Kloster Lindow|Klosters Lindow]] ernannt. Er war auch Vorsitzender des Verbandes der Kirchenpatrone der [[w:Kurmark|Kurmark]] und seit 1883 Vorsitzender des Zentralvorstandes deutscher Arbeiterkolonien zur Bekämpfung der Wanderbettelei. Vom Johanniterorden wurde Graf Albert 1890 zum Mitglied des Kuratoriums der Evangelischen Jerusalemstiftung berufen und war als solches, gleichzeitig als stellvertretender Vorsitzender dieses Kuratoriunis, bis zu seinem Tode tätig. Im Interesse dieser Stiftung reiste er im Frühjahr 1892 über Ägypten nach [[w:Palästina|Palästina]] und [w:Jerusalem|Jerusalem]]&amp;lt;ref&amp;gt;Graf v. Zieten-Schwerin, Vortrag über seine Reise nach dem Oriente, gehalten im Rittersaale des Schlosses zu Sonnenburg am 23. Juni 1892. Berlin 1892. Druck von Julius Sittenfeld.&amp;lt;/ref&amp;gt;, um einen Platz zur Erbauung eines Pfarrhauses und eines Schulhauses auszuwählen. Gleich nach seiner Rückkehr übernahm er auch als Nachfolger des erkrankten Oberhofpredigers D. Kögel den Vorsitz des 1852 gegründeten Jerusalemsvereins, der sich die Missionsarbeit an den Arabern und die kirchliche Versorgung der deutschen Bewohner Palästinas zur Aufgabe gemacht hat. Er widmete diesem Verein einen großen Teil seiner unermüdlichen Arbeitskraft und behielt den Vorsitz bis zu seinem Tode bei&amp;lt;ref&amp;gt;Über diese Tätigkeit siehe: Neueste Nachrichten aus dem Morgenlande, Vereinsschrift des Jerusalemsvereins, Berlin, Nr. 3/1905, Nr. 2/1915, Nr. 1/2, 1922.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1898 reiste er abermals nach Palästina und nahm am 30. Oktober an der Einweihung des vom Jerusalemsverein erbauten armenischen Waisenhauses in [[w:Bethlehem|Bethlehem]] und in Gegenwart des Deutschen Kaiserpaares, am 31. Oktober an der Einweihung der [[w:Erlöserkirche (Jerusalem)|Erlöserkirche]] auf dem Muristan in Jerusalem teil&amp;lt;ref&amp;gt;Das Deutsche Kaiserpaar im Heiligen Lande im Herbst 1898, Berlin 1899, E. S. Mittler und Sohn&amp;lt;/ref&amp;gt;. Am 8. Oktober 1898 wurde ihm der Stern zum Kgl. Kronen-Orden II. Klasse verliehen. Am 18. Januar 1901 erhielt er den Stern zum Roten Adler-Orden II. Klasse, am 18. Februar 1903 anläßlich des fünfzigjährigen Bestehens des Jerusalemsvereins&amp;lt;ref&amp;gt;Pflanz, Verlassen, nicht vergessen. Das heilige Land und die deutsch-evangelische Liebesarbeit. Zum fünfzigjährigen Jubelfest des Jerusalemvereins. Mit einem Vorwort von D. Gf. v. Zieten-Schwerin. Im Verlag des Jerusalemvereins zu Berlin. Druck Neuruppin 1903.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Kgl. Kronen-Orden I. Klasse, am 29. April 1904 den Charakter als Wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz, am 22. Januar 1906 die Rote Kreuz Medaille III. Klasse und am 18. Januar 1911 den Roten Adler-Orden I. Klasse. Die logische Fakultät der [[w:Universität Greifswald|Universität Greifswald]] ernannte ihn anläßlich der Zweihundertjahrfeier des Königsreichs Preußen am 18. Januar 1901 ehrenhalber zum Doktor der Theologie&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr.751&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei der Wiedereröffnung der [[w:Klosterkirche St. Trinitatis (Neuruppin)|Klosterkirche in Neuruppin]] wurde Graf Albert am 9. Juni 1908 zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschlecht von Schwerin ist dem Grafen Albert zu unauslöschlichem Dank verpflichtet für die treue Arbeit, die er jahrzehntelang ihm gewidmet hat. Die Verwaltung des Spantekowschen Gesamtbesitzes durch ihn ist schon erwähnt. Als sein Vater 1860 die [[vonSchwerin:Familienstiftung|Familienstiftung]] gründete, wurde Graf Albert Mitglied des Familienrats. 1866 erfolgte seine Wahl in das Kuratorium (Vorstand), 1896 die zum Vorsitzenden des Familienrats. Sechsmal fand der Familientag bei ihm statt und zwar 1881, 1884 und 1889 in Janow und 1885, 1898 und 1910 in Wustrau. Bei der Feier des fünfzigjährigen Bestehens der Familienstiftung 1910 wurden seine Verdienste um die Stiftung in den 50 Jahren seiner Mitgliedschaft besonders hervorgehoben. Der Familienrat machte ihm eine Vase zum Geschenk, die das Schwerinsche und das Zieten-Schwerinsche Wappen und Abbildungen seiner Güter trug. Im Jahre 1914 regte er, gemeinsam mit dem [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Maximilian Boguslav Leonhard Graf von Schwerin (* 1840)|Grafen Leonhard]] die Gründung eines Familienverbandes an&amp;lt;ref&amp;gt;siehe S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt;, die infolge des Kriegsausbruches zunächst nicht zustande kam. Als beim Famillentag in Berlin am 15. September 1920 Graf Albert den Vorsitz des Familienrates niederlegte, wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Stiftung und des am gleichen Tage gegründeten Familienverbandes ernannt. Seinen Namen trägt das vom Familienverbande errichtete Albert-Julius-Archiv&amp;lt;ref&amp;gt;siehe S.19&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Andenken an den Grafen von Zieten-Schwerin, ''&amp;quot;der mit seinem gütigen und großen Herzen alle in unserer großen Familie in gleicher Liebe umfaßt und niemals müde ward, seine ganze Kraft und Zeit in ihren Dienst zu stellen, uns allen vorangehend in teilnehmender Fürsorge, in Güte und Treue wie ein wahrer pater familias&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt;Aus der Ansprache des Reg.-Präs. Friedrich Ernst v. S. beim Familientage Tamsel 27.8.1921&amp;lt;/ref&amp;gt; darf nicht erlöschen. Graf Albert starb, in weiten Kreisen geliebt und verehrt&amp;lt;ref&amp;gt;Pastor Schwartzkopf-Wustrau, D. theol.&lt;br /&gt;
Gf. v. Z.-S. In: Preußenbote; Kalender f. 1925, hrsg. v. R. George, Berlin. Der Reichsbote G. m. b .H.&amp;lt;/ref&amp;gt;, in seinem Schloss zu Wustrau am 15. Mai 1922, kurz vor Vollendung seines 87. Lebensjahres, und wurde am 18. Mai 1922 auf dem Kirchhof in Wustrau an der Seite seiner Gemahlin, mit der er in 53jähriger Ehe Freud und Leid geteilt hatte, beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert hatte sich vermählt In Mitau, Kurland, am 29. Juni 1861 mit Constance Caroline Catharina Freiin von Derschau, geboren in Autzenbach, Kurland, am 16. Januar 1838, Tochter des Freiherrn Ludwig Theodor Ernst von Derschau auf Autzehbach und Seemen und der Jeanette Caroline Charlotte geb. Freiin von Medem a. d. H. Rumbenhof.&lt;br /&gt;
Gräfin Constance war seit dem 27. Januar 1891 Dame des Preußischen Luisen-Ordens, 2. Abteilung mit der Jahreszahl 1865, dessen 1. Klasse sie am 27. Januar 1904 erhielt. Am 16. Oktober 1899 wurde ihr die Rote Kreuz-Medaille II. Klasse verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf und Gräfin v. Zieten-Schwerin feierten am 26. Juni 1911 im Kreise ihrer Kinder und Enkel und zahlreicher Verwandter und Freunde die Goldene Hochzeit. Gräfin Constance starb zu Wustrau am 3. Juli 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eltern ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1801)|Wilhelm Ludwig von Schwerin]] (* 17. Juni 1801 in Hohenbrünzow, † 27. Oktober 1865 in Janow)&lt;br /&gt;
* Caroline Albertine Luise von Schwerin geb. von Zieten (* 22.4.1806, † 24.2.1853 in Janow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschwister ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin (* 1825)|Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin]] (* 8.9.1825 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin]] (* 2.11.1827 in Rehberg, † 10.8.1858 in Eckerberg)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin (* 1830)|Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin]] (* 22.2.1830 in Rehberg, † 3.7.1869 in Schlagenthin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Laura Albertine von Schwerin (* 1832)|Laura Albertine von Schwerin]] (* 25.10.1832 in Rehberg, † 22.10.1847 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin (* 1837)|Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin]] (* 3.5.1837 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Caroline Luise von Schwerin (* 1839)|Caroline Luise von Schwerin]] (* 19.7.1839 in Janow, † 24.7.1840 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin (* 1841)|Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin]] (* 23.7.1841 in Janow, † 5.3.1846 in Abassie bei Kairo)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1862)|Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin]] (* 2.4.1862 in Wustrau, † 1925)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Louis Henning Bogislav von Schwerin (* 1863)|Louis Henning Bogislav von Schwerin]] (* 7.11.1863 in Wustrau, † 1933)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Wilhelm Hans Albert von Schwerin (* 1866)|Wilhelm Hans Albert von Schwerin]] (* 17.6.1866 in Wustrau, † 1946)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Hans Bone von Schwerin (* 1868)|Hans Bone von Schwerin]] (* 5.10.1868 in Wustrau, † 1945) &lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Albert Constantin von Schwerin (* 1870)|Albert Constantin von Schwerin]] (* 2.4.1870 in Wustrau, † 7.3.1956 in Tanzenhaid)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Johanna (Anna) Caroline von Schwerin (* 1872)|Johanna (Anna) Caroline von Schwerin]] (* 1.3.1872 in Wustrau, † 1945)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Hildegard (Hilda) von Schwerin (* 1880)|Hildegard (Hilda) von Schwerin]] (* 21.5.1880, † 6.8.1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dr. L. Gollmert, Wilhelm Grafen von Schwerin und Leonhard Grafen von Schwerin: ''Geschichte des Geschlechts von Schwerin''. Wilhelm Gronau's Buchdruckerei, Berlin 1878&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Graf_von_Zieten-Schwerin Artikel über Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin in der Online-Enzyklopädie wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|Die Goldene Hochzeit des Grafen und der Gräfin von Zieten-Schwerin zu Schloss Wustrau am 26. Juni 1911]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten_hochzeit1.jpg|Bronzeplakette &amp;quot;Albert Julius zur [[vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|goldenen Hochzeit 1911]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten_hochzeit2.jpg|Das &amp;quot;Jubelpaar&amp;quot; 1911&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten-Schwerin_Wustrau_1906.jpg|[[Bild:imagemap.png|19px|link=vonSchwerin:Zieten-Schwerin_Wustrau_1906.jpg/imagemap]]&lt;br /&gt;
  Bild:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835).jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Person|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Linie Rehberg-Wustrau|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://daffg.de/index.php?title=vonSchwerin:Albert_Julius_Graf_von_Zieten-Schwerin_(*_1835)</id>
		<title>vonSchwerin:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)</title>
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				<updated>2019-04-09T15:02:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: /* Lebenslauf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835).jpg|thumb|280px|Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835-1922)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''''Albert Julius'' Graf von Zieten-Schwerin'''&amp;lt;/big&amp;gt; (* 26. Juni 1835 auf Gut Rehberg, † 15. Mai 1922 in [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]]) heiratete am 26. Juni 1861 in [[w:Mitau|Mitau]] &amp;lt;big&amp;gt;[[vonDerschau:Constance Caroline Catharina Freiin von Derschau (* 1838)|Constance Baronesse von Derschau]]&amp;lt;/big&amp;gt; (* 16. Januar 1838 in Autzenbach, [[w:Tukums|Kreis Tuckum]], † 3. Juli 1914 in Wustrau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Aus dem Dritten Nachtrag zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin, Unter Mitarbeit von Eberhard Graf von Schwerin-Friedelhausen im Auftrage des von Schwerinschen Familienverbandes herausgegeben von Hermann von Schwerin, Hauptmann a. D. Görlitz 1928:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geboren am 26. Juni 1835 in Rehberg, Kreis Anklam, besuchte Albert Julius das [[w:Pädagogium Putbus|Pädagogium in Putbus]], trat im März 1854 in das [[w:Kürassier-Regiment „von Seydlitz“ (Magdeburgisches) Nr. 7|7. Kürassier-Regiment zu Halberstadt]] ein, wurde am 1. Dezember 1854 [[w:Fähnrich|Fähnrich]], am 8. Dezember 1855 [[w:Leutnant|Seconde-Lieutenant]], trat nach dem Tode seines [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|älteren Bruders Henning]] am 14. Oktober 1858 zum 7. schweren Landwehr-Reiter-Regiment über und nahm am 10. Juli 1863 den Abschied aus diesem Verhältnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Bruder Henning erbte er 1858 das [[w:Fideikomiß|Fideikommiß]] [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 727g, 729a&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde am 14. September 1859 unter dem Namen von Zieten-Schwerin in den preußischen Grafenstand erhoben&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 731a&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod seines Vaters fielen ihm auch die Güter [[vonSchwerin:Janow|Janow]], [[vonSchwerin:Lantzkron|Lantzkron]], [[vonSchwerin:Rehberg|Rehberg]] mit Anteilen an Neuendorf b und Bartow sowie die Güter [[vonSchwerin:Hohen-Brünzow|Hohen-Brünzow]] und [[vonSchwerin:Strehlow|Strehlow]] zu&amp;lt;ref&amp;gt;Die Absicht des Landschaftsrats Wilhelm v. S. war gewesen, dass von seinen Söhnen Henning Wustrau und Hohen-Brünzow, Friedrich die Janower Güter erhalten sollte. Albert sollte Offizier bleiben. Durch den frühen Tod seiner erbte Albert Wustrau und die väterlichen Güter.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Durch Urkunden vom 9. März 1869 stiftete er zwei Fideikommisse: 1. aus den Janower Gütern das von Schwerin-Janow'sche Familienfideikommiß&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 734&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2. aus Hohen-Brünzow und Strehlow das von Schwerin-Hohen-Brünzow'sche Familienfideikommiß&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 735&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er seit dem Tode seines Vaters die Verwaltung der Spantekowschen Begüterung für die Mitbesitzer&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Teil 1, S.61ff&amp;lt;/ref&amp;gt; geführt hatte, erwarb er 1874 vom [[vonSchwerin:Victor Friedrich Wilhelm Hermann Luther Graf von Schwerin (* 1814)|Grafen Victor auf Schwerinsburg]] den seit 1856 für die [[vonSchwerin:Vorlage:Linie Schwerinsburg|Schwerinsburger Linie]] ausgeschiedenen Anteil, nämlich [[vonSchwerin:Dennin|Dennin]] mit Stern und Japenzin, für die Gräflich von Zieten-Schwerinsche Fideikommißstiftung und 1875 vom [[vonSchwerin:Friedrich Leopold Carl Graf von Schwerin (* 1857)|Grafen Friedrich von Schwerin-Bohrau]] die Güter [[vonSchwerin:Spantekow|Spantekow]] mit der Forst, [[vonSchwerin:Rebelow|Rebelow]] und [[vonSchwerin:Drewelow|Drewelow]] als [[w:Allod|Allod]]. Am 11. Juli 1870 kaufte er von der [[w:Meyenn|Familie von Meyenn]] die Güter Wodarg und Werder, die er im Herbst 1881 verkaufte unter Zurückbehaltung von Wald- und Wiesenparzellen in Größe von 810 [[w:Morgen (Einheit)|Morgen]], die zum Janow'schen Fideikommiß gelegt wurden. Von seinen Gütern übergab er seinem Sohn [[vonSchwerin:Louis Henning Bogislav von Schwerin (* 1863)|Louis]] das Fideikommiß Hohen-Brünzow im Jahre 1888 zur selbständigen Verwaltung und am 4. Dezember 1918 als Besitz, seinem Sohn [[vonSchwerin:Wilhelm Hans Albert von Schwerin (* 1866)|Wilhelm]] des Fideikommiß Janow im Jahre 1890 zur selbständigen Verwaltung und am 4. Dezember 1918 als Besitz, seinem Sohn [[vonSchwerin:Hans Bone von Schwerin (* 1868)|Hans Bone]] im Jahre 1895 Drewelow, 1901 Spantekow und 1910 Rebelow zur selbständigen Verwaltung und am 18. August 1918 als Besitz. Die Gräflich von Zieten-Schwerinsche Fideikommißstiftung&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Brinkmann, Wustrau, Wirtschafts- und Verfassungsgeschichte eines brandenburgischen Ritterguts, Leipzig 1911. Duncker &amp;amp; Humblot.&amp;lt;/ref&amp;gt; trat er durch notarielle Verhandlung vom 18. März 1921 seinem ältesten Sohn [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1862)|Friedrich]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert wurde am 12. August 1865 Ehrenritter, am 25. Juni 1867 Rechtsritter des [[w:Johanniterorden|Johanniterordens]]. In den [[w:Deutscher Krieg|Feldzügen]] 1866 und 1870-1871 betätigte er sich als Johanniter bei der freiwilligen Krankenpflege in Feindesland. 1885 wurde er Ehrenkommendator mit Sitz und Stimme im Kapitel und Werkmeister des Ordens. Als solcher hatte er für die Krankenhäuser und die Ausbildung der Schwestern zu sorgen. Außerdem gehörte er viele Jahre dem Konvent der Brandenburgischen Provinzialgenossenschaft des Ordens an. Am 1. Oktober 1908 trat er wegen zunehmenden Alters vom Werkmeisteramte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Präsentation des Grafenverbandes des Herzogtums Pommern wurde er am 14. Oktober 1874 in das [[w:Preußisches Herrenhaus|Preußische Herrenhaus]] berufen, dem er bis zu der durch die [[w:Novemberrevolution|Revolution 1918]] erfolgten Auflösung angehörte und in dem er jahrzehntelang Vorsitzender der Finanzkommission war. Durch Allerhöchsten Erlaß vom 14.Juni 1884 erfolgte seine Ernennung zum Mitglied des Staatsrats. In ihm war er 1884 unter dem Vorsitz des Kronprinzen und 1895 in Gegenwart des [[w:Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Königs]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umfangreiche Tätigkeit entfaltete Graf Albert für die evangelische Kirche. Er war seit 1878 Mitglied der [[w:Pommersche Evangelische Kirche|Pommerschen Provinzialsynode]], seit 1885 der [[w:Preußische Generalsynode 1846|Preußischen Generalsynode]], seit 1891 des Generalsynodalvorstandes und seit 1897 Vorsitzender des Generalsynodalvorstandes. Von 1894 bis 1915 hat er als Präsident 7 Tagungen der Generalsynode geleitet. Diese Ämter legte er 1915, im Alter von 80 Jahren, nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert erhielt am 30. April 1882 den [[w:Roter Adlerorden|Roten Adler-Orden]] IV. Klasse, am 17.Januar 1886 den Roten Adler-Orden III. Klasse mit der Schleife, am 17. Juni 1889 den [[w:Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kgl. Kronen-Orden]] II. Klasse und anläßlich der Neubearbeitung der Agende der Preußischen Landeskirche am 21. März 1895 den Roten Adler-Orden II. Klasse mit Eichenlaub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Hofpredigern [[w:Rudolf Kögel|Kögel]] und Stoecker und dem Pastor Pank von der [[w:Liste Berliner Sakralbauten#Ortsteil Mitte|Philippus-Apostelkirche]] in Berlin war Graf Albert 1876 Mitbegründer der [[w:Evangelische Vereinigung|Landeskirchlichen Vereinigung der positiven Union]]. 1877 gehörte er unter D. Stoecker zu den Mitbegründern des Vereins für die [[w:Berliner Stadtmission|Berliner Stadtmission]]. Als Mitglied des evangelisch-kirchlichen Hilfsvereins war er von 1889 bis 1907 Vorsitzender des engeren Ausschusses und tätig bei der Erbauung der [[w:Gnadenkirche (Berlin-Mitte)|Gnadenkirche]] und der [[w:Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche|Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]]&amp;lt;ref&amp;gt;Auf Veranlassung Ihrer Majestät der Kaiserin wurde in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche an dem Gestühl über der Kgl. Logo Namen und Wappen des Grafen v. Zieten-Schwerin angebracht.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Berlin. Durch Patent vom 25. Januar 1888 wurde er zum Stiftshauptmann des [[w:Kloster Lindow|Klosters Lindow]] ernannt. Er war auch Vorsitzender des Verbandes der Kirchenpatrone der [[w:Kurmark|Kurmark]] und seit 1883 Vorsitzender des Zentralvorstandes deutscher Arbeiterkolonien zur Bekämpfung der Wanderbettelei. Vom Johanniterorden wurde Graf Albert 1890 zum Mitglied des Kuratoriums der Evangelischen Jerusalemstiftung berufen und war als solches, gleichzeitig als stellvertretender Vorsitzender dieses Kuratoriunis, bis zu seinem Tode tätig. Im Interesse dieser Stiftung reiste er im Frühjahr 1892 über Ägypten nach [[w:Palästina|Palästina]] und [w:Jerusalem|Jerusalem]]&amp;lt;ref&amp;gt;Graf v. Zieten-Schwerin, Vortrag über seine Reise nach dem Oriente, gehalten im Rittersaale des Schlosses zu Sonnenburg am 23. Juni 1892. Berlin 1892. Druck von Julius Sittenfeld.&amp;lt;/ref&amp;gt;, um einen Platz zur Erbauung eines Pfarrhauses und eines Schulhauses auszuwählen. Gleich nach seiner Rückkehr übernahm er auch als Nachfolger des erkrankten Oberhofpredigers D. Kögel den Vorsitz des 1852 gegründeten Jerusalemsvereins, der sich die Missionsarbeit an den Arabern und die kirchliche Versorgung der deutschen Bewohner Palästinas zur Aufgabe gemacht hat. Er widmete diesem Verein einen großen Teil seiner unermüdlichen Arbeitskraft und behielt den Vorsitz bis zu seinem Tode bei&amp;lt;ref&amp;gt;Über diese Tätigkeit siehe: Neueste Nachrichten aus dem Morgenlande, Vereinsschrift des Jerusalemsvereins, Berlin, Nr. 3/1905, Nr. 2/1915, Nr. 1/2, 1922.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1898 reiste er abermals nach Palästina und nahm am 30. Oktober an der Einweihung des vom Jerusalemsverein erbauten armenischen Waisenhauses in [[w:Bethlehem|Bethlehem]] und in Gegenwart des Deutschen Kaiserpaares, am 31. Oktober an der Einweihung der [[w:Erlöserkirche (Jerusalem)|Erlöserkirche]] auf dem Muristan in Jerusalem teil&amp;lt;ref&amp;gt;Das Deutsche Kaiserpaar im Heiligen Lande im Herbst 1898, Berlin 1899, E. S. Mittler und Sohn&amp;lt;/ref&amp;gt;. Am 8. Oktober 1898 wurde ihm der Stern zum Kgl. Kronen-Orden II. Klasse verliehen. Am 18. Januar 1901 erhielt er den Stern zum Roten Adler-Orden II. Klasse, am 18. Februar 1903 anläßlich des fünfzigjährigen Bestehens des Jerusalemsvereins&amp;lt;ref&amp;gt;Pflanz, Verlassen, nicht vergessen. Das heilige Land und die deutsch-evangelische Liebesarbeit. Zum fünfzigjährigen Jubelfest des Jerusalemvereins. Mit einem Vorwort von D. Gf. v. Zieten-Schwerin. Im Verlag des Jerusalemvereins zu Berlin. Druck Neuruppin 1903.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Kgl. Kronen-Orden I. Klasse, am 29. April 1904 den Charakter als Wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz, am 22. Januar 1906 die Rote Kreuz Medaille III. Klasse und am 18. Januar 1911 den Roten Adler-Orden I. Klasse. Die logische Fakultät der [[w:Universität Greifswald|Universität Greifswald]] ernannte ihn anläßlich der Zweihundertjahrfeier des Königsreichs Preußen am 18. Januar 1901 ehrenhalber zum Doktor der Theologie&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr.751&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei der Wiedereröffnung der [[w:Klosterkirche St. Trinitatis (Neuruppin)|Klosterkirche in Neuruppin]] wurde Graf Albert am 9. Juni 1908 zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschlecht von Schwerin ist dem Grafen Albert zu unauslöschlichem Dank verpflichtet für die treue Arbeit, die er jahrzehntelang ihm gewidmet hat. Die Verwaltung des Spantekowschen Gesamtbesitzes durch ihn ist schon erwähnt. Als sein Vater 1860 die [[vonSchwerin:Familienstiftung|Familienstiftung]] gründete, wurde Graf Albert Mitglied des Familienrats. 1866 erfolgte seine Wahl in das Kuratorium (Vorstand), 1896 die zum Vorsitzenden des Familienrats. Sechsmal fand der Familientag bei ihm statt und zwar 1881, 1884 und 1889 in Janow und 1885, 1898 und 1910 in Wustrau. Bei der Feier des fünfzigjährigen Bestehens der Familienstiftung 1910 wurden seine Verdienste um die Stiftung in den 50 Jahren seiner Mitgliedschaft besonders hervorgehoben. Der Familienrat machte ihm eine Vase zum Geschenk, die das Schwerinsche und das Zieten-Schwerinsche Wappen und Abbildungen seiner Güter trug. Im Jahre 1914 regte er, gemeinsam mit dem [[vonSchwerin:|Grafen Leonhard]] die Gründung eines Familienverbandes an&amp;lt;ref&amp;gt;siehe S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt;, die infolge des Kriegsausbruches zunächst nicht zustande kam. Als beim Famillentag in Berlin am 15. September 1920 Graf Albert den Vorsitz des Familienrates niederlegte, wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Stiftung und des am gleichen Tage gegründeten Familienverbandes ernannt. Seinen Namen trägt das vom Familienverbande errichtete Albert-Julius-Archiv&amp;lt;ref&amp;gt;siehe S.19&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Andenken an den Grafen von Zieten-Schwerin, ''&amp;quot;der mit seinem gütigen und großen Herzen alle in unserer großen Familie in gleicher Liebe umfaßt und niemals müde ward, seine ganze Kraft und Zeit in ihren Dienst zu stellen, uns allen vorangehend in teilnehmender Fürsorge, in Güte und Treue wie ein wahrer pater familias&amp;quot;'' &amp;lt;ref&amp;gt;Aus der Ansprache des Reg.-Präs. Friedrich Ernst v. S. beim Familientage Tamsel 27.8.1921&amp;lt;/ref&amp;gt; darf nicht erlöschen. Graf Albert starb, in weiten Kreisen geliebt und verehrt&amp;lt;ref&amp;gt;Pastor Schwartzkopf-Wustrau, D. theol.&lt;br /&gt;
Gf. v. Z.-S. In: Preußenbote; Kalender f. 1925, hrsg. v. R. George, Berlin. Der Reichsbote G. m. b .H.&amp;lt;/ref&amp;gt;, in seinem Schloss zu Wustrau am 15. Mai 1922, kurz vor Vollendung seines 87. Lebensjahres, und wurde am 18. Mai 1922 auf dem Kirchhof in Wustrau an der Seite seiner Gemahlin, mit der er in 53jähriger Ehe Freud und Leid geteilt hatte, beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert hatte sich vermählt In Mitau, Kurland, am 29. Juni 1861 mit Constance Caroline Catharina Freiin von Derschau, geboren in Autzenbach, Kurland, am 16. Januar 1838, Tochter des Freiherrn Ludwig Theodor Ernst von Derschau auf Autzehbach und Seemen und der Jeanette Caroline Charlotte geb. Freiin von Medem a. d. H. Rumbenhof.&lt;br /&gt;
Gräfin Constance war seit dem 27. Januar 1891 Dame des Preußischen Luisen-Ordens, 2. Abteilung mit der Jahreszahl 1865, dessen 1. Klasse sie am 27. Januar 1904 erhielt. Am 16. Oktober 1899 wurde ihr die Rote Kreuz-Medaille II. Klasse verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf und Gräfin v. Zieten-Schwerin feierten am 26. Juni 1911 im Kreise ihrer Kinder und Enkel und zahlreicher Verwandter und Freunde die Goldene Hochzeit. Gräfin Constance starb zu Wustrau am 3. Juli 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eltern ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1801)|Wilhelm Ludwig von Schwerin]] (* 17. Juni 1801 in Hohenbrünzow, † 27. Oktober 1865 in Janow)&lt;br /&gt;
* Caroline Albertine Luise von Schwerin geb. von Zieten (* 22.4.1806, † 24.2.1853 in Janow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschwister ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin (* 1825)|Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin]] (* 8.9.1825 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin]] (* 2.11.1827 in Rehberg, † 10.8.1858 in Eckerberg)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin (* 1830)|Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin]] (* 22.2.1830 in Rehberg, † 3.7.1869 in Schlagenthin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Laura Albertine von Schwerin (* 1832)|Laura Albertine von Schwerin]] (* 25.10.1832 in Rehberg, † 22.10.1847 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin (* 1837)|Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin]] (* 3.5.1837 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Caroline Luise von Schwerin (* 1839)|Caroline Luise von Schwerin]] (* 19.7.1839 in Janow, † 24.7.1840 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin (* 1841)|Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin]] (* 23.7.1841 in Janow, † 5.3.1846 in Abassie bei Kairo)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1862)|Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin]] (* 2.4.1862 in Wustrau, † 1925)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Louis Henning Bogislav von Schwerin (* 1863)|Louis Henning Bogislav von Schwerin]] (* 7.11.1863 in Wustrau, † 1933)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Wilhelm Hans Albert von Schwerin (* 1866)|Wilhelm Hans Albert von Schwerin]] (* 17.6.1866 in Wustrau, † 1946)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Hans Bone von Schwerin (* 1868)|Hans Bone von Schwerin]] (* 5.10.1868 in Wustrau, † 1945) &lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Albert Constantin von Schwerin (* 1870)|Albert Constantin von Schwerin]] (* 2.4.1870 in Wustrau, † 7.3.1956 in Tanzenhaid)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Johanna (Anna) Caroline von Schwerin (* 1872)|Johanna (Anna) Caroline von Schwerin]] (* 1.3.1872 in Wustrau, † 1945)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Hildegard (Hilda) von Schwerin (* 1880)|Hildegard (Hilda) von Schwerin]] (* 21.5.1880, † 6.8.1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dr. L. Gollmert, Wilhelm Grafen von Schwerin und Leonhard Grafen von Schwerin: ''Geschichte des Geschlechts von Schwerin''. Wilhelm Gronau's Buchdruckerei, Berlin 1878&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Graf_von_Zieten-Schwerin Artikel über Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin in der Online-Enzyklopädie wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|Die Goldene Hochzeit des Grafen und der Gräfin von Zieten-Schwerin zu Schloss Wustrau am 26. Juni 1911]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten_hochzeit1.jpg|Bronzeplakette &amp;quot;Albert Julius zur [[vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|goldenen Hochzeit 1911]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten_hochzeit2.jpg|Das &amp;quot;Jubelpaar&amp;quot; 1911&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten-Schwerin_Wustrau_1906.jpg|[[Bild:imagemap.png|19px|link=vonSchwerin:Zieten-Schwerin_Wustrau_1906.jpg/imagemap]]&lt;br /&gt;
  Bild:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835).jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Person|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Linie Rehberg-Wustrau|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://daffg.de/index.php?title=vonSchwerin:Albert_Julius_Graf_von_Zieten-Schwerin_(*_1835)</id>
		<title>vonSchwerin:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)</title>
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				<updated>2019-04-09T13:43:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: /* Lebenslauf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835).jpg|thumb|280px|Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835-1922)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''''Albert Julius'' Graf von Zieten-Schwerin'''&amp;lt;/big&amp;gt; (* 26. Juni 1835 auf Gut Rehberg, † 15. Mai 1922 in [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]]) heiratete am 26. Juni 1861 in [[w:Mitau|Mitau]] &amp;lt;big&amp;gt;[[vonDerschau:Constance Caroline Catharina Freiin von Derschau (* 1838)|Constance Baronesse von Derschau]]&amp;lt;/big&amp;gt; (* 16. Januar 1838 in Autzenbach, [[w:Tukums|Kreis Tuckum]], † 3. Juli 1914 in Wustrau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Aus dem Dritten Nachtrag zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin, Unter Mitarbeit von Eberhard Graf von Schwerin-Friedelhausen im Auftrage des von Schwerinschen Familienverbandes herausgegeben von Hermann von Schwerin, Hauptmann a. D. Görlitz 1928:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geboren am 26. Juni 1835 in Rehberg, Kreis Anklam, besuchte Albert Julius das [[w:Pädagogium Putbus|Pädagogium in Putbus]], trat im März 1854 in das [[w:Kürassier-Regiment „von Seydlitz“ (Magdeburgisches) Nr. 7|7. Kürassier-Regiment zu Halberstadt]] ein, wurde am 1. Dezember 1854 [[w:Fähnrich|Fähnrich]], am 8. Dezember 1855 [[w:Leutnant|Seconde-Lieutenant]], trat nach dem Tode seines [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|älteren Bruders Henning]] am 14. Oktober 1858 zum 7. schweren Landwehr-Reiter-Regiment über und nahm am 10. Juli 1863 den Abschied aus diesem Verhältnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Bruder Henning erbte er 1858 das [[w:Fideikomiß|Fideikommiß]] [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 727g, 729a&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde am 14. September 1859 unter dem Namen von Zieten-Schwerin in den preußischen Grafenstand erhoben&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 731a&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod seines Vaters fielen ihm auch die Güter [[vonSchwerin:Janow|Janow]], [[vonSchwerin:Lantzkron|Lantzkron]], [[vonSchwerin:Rehberg|Rehberg]] mit Anteilen an Neuendorf b und Bartow sowie die Güter [[vonSchwerin:Hohen-Brünzow|Hohen-Brünzow]] und [[vonSchwerin:Strehlow|Strehlow]] zu&amp;lt;ref&amp;gt;Die Absicht des Landschaftsrats Wilhelm v. S. war gewesen, dass von seinen Söhnen Henning Wustrau und Hohen-Brünzow, Friedrich die Janower Güter erhalten sollte. Albert sollte Offizier bleiben. Durch den frühen Tod seiner erbte Albert Wustrau und die väterlichen Güter.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Durch Urkunden vom 9. März 1869 stiftete er zwei Fideikommisse: 1. aus den Janower Gütern das von Schwerin-Janow'sche Familienfideikommiß&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 734&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2. aus Hohen-Brünzow und Strehlow das von Schwerin-Hohen-Brünzow'sche Familienfideikommiß&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 735&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er seit dem Tode seines Vaters die Verwaltung der Spantekowschen Begüterung für die Mitbesitzer&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Teil 1, S.61ff&amp;lt;/ref&amp;gt; geführt hatte, erwarb er 1874 vom [[vonSchwerin:Victor Friedrich Wilhelm Hermann Luther Graf von Schwerin (* 1814)|Grafen Victor auf Schwerinsburg]] den seit 1856 für die [[vonSchwerin:Vorlage:Linie Schwerinsburg|Schwerinsburger Linie]] ausgeschiedenen Anteil, nämlich [[vonSchwerin:Dennin|Dennin]] mit Stern und Japenzin, für die Gräflich von Zieten-Schwerinsche Fideikommißstiftung und 1875 vom [[vonSchwerin:Friedrich Leopold Carl Graf von Schwerin (* 1857)|Grafen Friedrich von Schwerin-Bohrau]] die Güter [[vonSchwerin:Spantekow|Spantekow]] mit der Forst, [[vonSchwerin:Rebelow|Rebelow]] und [[vonSchwerin:Drewelow|Drewelow]] als [[w:Allod|Allod]]. Am 11. Juli 1870 kaufte er von der [[w:Meyenn|Familie von Meyenn]] die Güter Wodarg und Werder, die er im Herbst 1881 verkaufte unter Zurückbehaltung von Wald- und Wiesenparzellen in Größe von 810 [[w:Morgen (Einheit)|Morgen]], die zum Janow'schen Fideikommiß gelegt wurden. Von seinen Gütern übergab er seinem Sohn [[vonSchwerin:Louis Henning Bogislav von Schwerin (* 1863)|Louis]] das Fideikommiß Hohen-Brünzow im Jahre 1888 zur selbständigen Verwaltung und am 4. Dezember 1918 als Besitz, seinem Sohn [[vonSchwerin:Wilhelm Hans Albert von Schwerin (* 1866)|Wilhelm]] des Fideikommiß Janow im Jahre 1890 zur selbständigen Verwaltung und am 4. Dezember 1918 als Besitz, seinem Sohn [[vonSchwerin:Hans Bone von Schwerin (* 1868)|Hans Bone]] im Jahre 1895 Drewelow, 1901 Spantekow und 1910 Rebelow zur selbständigen Verwaltung und am 18. August 1918 als Besitz. Die Gräflich von Zieten-Schwerinsche Fideikommißstiftung&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Brinkmann, Wustrau, Wirtschafts- und Verfassungsgeschichte eines brandenburgischen Ritterguts, Leipzig 1911. Duncker &amp;amp; Humblot.&amp;lt;/ref&amp;gt; trat er durch notarielle Verhandlung vom 18. März 1921 seinem ältesten Sohn [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1862)|Friedrich]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert wurde am 12. August 1865 Ehrenritter, am 25. Juni 1867 Rechtsritter des [[w:Johanniterorden|Johanniterordens]]. In den [[w:Deutscher Krieg|Feldzügen]] 1866 und 1870-1871 betätigte er sich als Johanniter bei der freiwilligen Krankenpflege in Feindesland. 1885 wurde er Ehrenkommendator mit Sitz und Stimme im Kapitel und Werkmeister des Ordens. Als solcher hatte er für die Krankenhäuser und die Ausbildung der Schwestern zu sorgen. Außerdem gehörte er viele Jahre dem Konvent der Brandenburgischen Provinzialgenossenschaft des Ordens an. Am 1. Oktober 1908 trat er wegen zunehmenden Alters vom Werkmeisteramte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Präsentation des Grafenverbandes des Herzogtums Pommern wurde er am 14. Oktober 1874 in das [[w:Preußisches Herrenhaus|Preußische Herrenhaus]] berufen, dem er bis zu der durch die [[w:Novemberrevolution|Revolution 1918]] erfolgten Auflösung angehörte und in dem er jahrzehntelang Vorsitzender der Finanzkommission war. Durch Allerhöchsten Erlaß vom 14.Juni 1884 erfolgte seine Ernennung zum Mitglied des Staatsrats. In ihm war er 1884 unter dem Vorsitz des Kronprinzen und 1895 in Gegenwart des [[w:Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Königs]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umfangreiche Tätigkeit entfaltete Graf Albert für die evangelische Kirche. Er war seit 1878 Mitglied der [[w:Pommersche Evangelische Kirche|Pommerschen Provinzialsynode]], seit 1885 der [[w:Preußische Generalsynode 1846|Preußischen Generalsynode]], seit 1891 des Generalsynodalvorstandes und seit 1897 Vorsitzender des Generalsynodalvorstandes. Von 1894 bis 1915 hat er als Präsident 7 Tagungen der Generalsynode geleitet. Diese Ämter legte er 1915, im Alter von 80 Jahren, nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert erhielt am 30. April 1882 den [[w:Roter Adlerorden|Roten Adler-Orden]] IV. Klasse, am 17.Januar 1886 den Roten Adler-Orden III. Klasse mit der Schleife, am 17. Juni 1889 den [[w:Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kgl. Kronen-Orden]] II. Klasse und anläßlich der Neubearbeitung der Agende der Preußischen Landeskirche am 21. März 1895 den Roten Adler-Orden II. Klasse mit Eichenlaub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Hofpredigern [[w:Rudolf Kögel|Kögel]] und Stoecker und dem Pastor Pank von der [[w:Liste Berliner Sakralbauten#Ortsteil Mitte|Philippus-Apostelkirche]] in Berlin war Graf Albert 1876 Mitbegründer der [[w:Evangelische Vereinigung|Landeskirchlichen Vereinigung der positiven Union]]. 1877 gehörte er unter D. Stoecker zu den Mitbegründern des Vereins für die [[w:Berliner Stadtmission|Berliner Stadtmission]]. Als Mitglied des evangelisch-kirchlichen Hilfsvereins war er von 1889 bis 1907 Vorsitzender des engeren Ausschusses und tätig bei der Erbauung der [[w:Gnadenkirche (Berlin-Mitte)|Gnadenkirche]] und der [[w:Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche|Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]]&amp;lt;ref&amp;gt;Auf Veranlassung Ihrer Majestät der Kaiserin wurde in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche an dem Gestühl über der Kgl. Logo Namen und Wappen des Grafen v. Zieten-Schwerin angebracht.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Berlin. Durch Patent vom 25. Januar 1888 wurde er zum Stiftshauptmann des [[w:Kloster Lindow|Klosters Lindow]] ernannt. Er war auch Vorsitzender des Verbandes der Kirchenpatrone der [[w:Kurmark|Kurmark]] und seit 1883 Vorsitzender des Zentralvorstandes deutscher Arbeiterkolonien zur Bekämpfung der Wanderbettelei. Vom Johanniterorden wurde Graf Albert 1890 zum Mitglied des Kuratoriums der Evangelischen Jerusalemstiftung berufen und war als solches, gleichzeitig als stellvertretender Vorsitzender dieses Kuratoriunis, bis zu seinem Tode tätig. Im Interesse dieser Stiftung reiste er im Frühjahr 1892 über Ägypten nach [[w:Palästina|Palästina]] und [w:Jerusalem|Jerusalem]]&amp;lt;ref&amp;gt;Graf v. Zieten-Schwerin, Vortrag über seine Reise nach dem Oriente, gehalten im Rittersaale des Schlosses zu Sonnenburg am 23. Juni 1892. Berlin 1892. Druck von Julius Sittenfeld.&amp;lt;/ref&amp;gt;, um einen Platz zur Erbauung eines Pfarrhauses und eines Schulhauses auszuwählen. Gleich nach seiner Rückkehr übernahm er auch als Nachfolger des erkrankten Oberhofpredigers D. Kögel den Vorsitz des 1852 gegründeten Jerusalemsvereins, der sich die Missionsarbeit an den Arabern und die kirchliche Versorgung der deutschen Bewohner Palästinas zur Aufgabe gemacht hat. Er widmete diesem Verein einen großen Teil seiner unermüdlichen Arbeitskraft und behielt den Vorsitz bis zu seinem Tode bei&amp;lt;ref&amp;gt;Über diese Tätigkeit siehe: Neueste Nachrichten aus dem Morgenlande, Vereinsschrift des Jerusalemsvereins, Berlin, Nr. 3/1905, Nr. 2/1915, Nr. 1/2, 1922.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1898 reiste er abermals nach Palästina und nahm am 30. Oktober an der Einweihung des vom Jerusalemsverein erbauten armenischen Waisenhauses in [[w:Bethlehem|Bethlehem]] und in Gegenwart des Deutschen Kaiserpaares, am 31. Oktober an der Einweihung der [[w:Erlöserkirche (Jerusalem)|Erlöserkirche]] auf dem Muristan in Jerusalem teil&amp;lt;ref&amp;gt;Das Deutsche Kaiserpaar im Heiligen Lande im Herbst 1898, Berlin 1899, E. S. Mittler und Sohn&amp;lt;/ref&amp;gt;. Am 8. Oktober 1898 wurde ihm der Stern zum Kgl. Kronen-Orden II. Klasse verliehen. Am 18. Januar 1901 erhielt er den Stern zum Roten Adler-Orden II. Klasse, am 18. Februar 1903 anläßlich des fünfzigjährigen Bestehens des Jerusalemsvereins&amp;lt;ref&amp;gt;Pflanz, Verlassen, nicht vergessen. Das heilige Land und die deutsch-evangelische Liebesarbeit. Zum fünfzigjährigen Jubelfest des Jerusalemvereins. Mit einem Vorwort von D. Gf. v. Zieten-Schwerin. Im Verlag des Jerusalemvereins zu Berlin. Druck Neuruppin 1903.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Kgl. Kronen-Orden I. Klasse, am 29. April 1904 den Charakter als Wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz, am 22. Januar 1906 die Rote Kreuz Medaille III. Klasse und am 18. Januar 1911 den Roten Adler-Orden I. Klasse. Die logische Fakultät der [[w:Universität Greifswald|Universität Greifswald]] ernannte ihn anläßlich der Zweihundertjahrfeier des Königsreichs Preußen am 18. Januar 1901 ehrenhalber zum Doktor der Theologie&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr.751&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei der Wiedereröffnung der [[w:Klosterkirche St. Trinitatis (Neuruppin)|Klosterkirche in Neuruppin]] wurde Graf Albert am 9. Juni 1908 zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschlecht von Schwerin ist dem Grafen Albert zu Unauslöschlichem Dank verpflichtet für die treue Arbeit, die er jahrzehntelang ihm gewidmet hat. Die Verwaltung des Spantekowschen Gesamtbesitzes durch ihn ist schon erwähnt. Als sein Vater 1860 die [[vonSchwerin:Familienstiftung|Familienstiftung]] gründete, wurde Graf Albert Mitglied des Familienrats. 1866 erfolgte seine Wahl in das Kuratorium (Vorstand), 1896 die zum Vorsitzenden des Familienrats. Sechsmal fand der Familientag bei ihm statt und zwar 1881, 1884 und 1889 in Janow und 1885, 1898 und 1910 in Wustrau. Bei der Feier des fünfzigjährigen Bestehens der Familienstiftung 1910 wurden seine Verdienste um die Stiftung in den 50 Jahren seiner Mitgliedschaft besonders hervorgehoben. Der Familienrat machte ihm eine Vase zum Geschenk, die das Schwerinsche und das Zieten-Schwerinsche Wappen und Abbildungen seiner Güter trug. Im Jahre 1914 regte er, gemeinsam mit dem Grafen Leonhard die Gründung eines Familienverbandes an&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;, die infolge des Kriegsausbruches zunächst nicht zustande kam. Als beim Famillentag in Berlin am 15. September 1920 Graf Albert den Vorsitz des Familienrates niederlegte, wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Stiftung und des am gleichen Tage gegründeten Familienverbandes ernannt. Seinen Namen trägt das vom Familienverbande errichtete Albert-Julius-Archiv&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Andenken an den Grafen von Zieten-Schwerin, der mit seinem gütigen- und großen Herzen alle in unserer großen Familie in gleicher Liebe umfaßt und niemals müde ward, seine ganze Kraft und Zeit in ihren Dienst zu stellen, uns allen vorangehend in teilnehmender Fürsorge, in Güte und Treue wie ein wahrer pater familias&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt; darf nicht erlöschen. Graf Albert starb, in weiten Kreisen geliebt und verehrt, in seinem Schloss zu Wustrau am 15. Mai 1922, kurz vor Vollendung seines 87. Lebensjahres, und wurde am 18. Mai 1922 auf dem Kirchhof in Wustrau an der Seite seiner Gemahlin, mit der er in 53jähriger Ehe Freud und Leid geteilt hatte, beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert hatte sich vermählt In Mitau, Kurland, am 29. Juni 1861 mit Constance Caroline Catharina Freiin von Derschau, geboren in Autzenbach, Kurland, am 16. Januar 1838, Tochter des Freiherrn Ludwig Theodor Ernst von Derschau auf Autzehbach und Seemen und der Jeanette Caroline Charlotte geb. Freiin von Medem a. d. H. Rumbenhof.&lt;br /&gt;
Gräfin Constance war seit dem 27. Januar 1891 Dame des Preußischen Luisen-Ordens, 2. Abteilung mit der Jahreszahl 1865, dessen 1. Klasse sie am 27. Januar 1904 erhielt. Am 16. Oktober 1899 wurde ihr die Rote Kreuz-Medaille II. Klasse verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf und Gräfin v. Zieten-Schwerin feierten am 26. Juni 1911 im Kreise ihrer Kinder und Enkel und zahlreicher Verwandter und Freunde die Goldene Hochzeit. Gräfin Constance starb zu Wustrau am 3. Juli 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eltern ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1801)|Wilhelm Ludwig von Schwerin]] (* 17. Juni 1801 in Hohenbrünzow, † 27. Oktober 1865 in Janow)&lt;br /&gt;
* Caroline Albertine Luise von Schwerin geb. von Zieten (* 22.4.1806, † 24.2.1853 in Janow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschwister ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin (* 1825)|Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin]] (* 8.9.1825 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin]] (* 2.11.1827 in Rehberg, † 10.8.1858 in Eckerberg)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin (* 1830)|Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin]] (* 22.2.1830 in Rehberg, † 3.7.1869 in Schlagenthin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Laura Albertine von Schwerin (* 1832)|Laura Albertine von Schwerin]] (* 25.10.1832 in Rehberg, † 22.10.1847 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin (* 1837)|Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin]] (* 3.5.1837 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Caroline Luise von Schwerin (* 1839)|Caroline Luise von Schwerin]] (* 19.7.1839 in Janow, † 24.7.1840 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin (* 1841)|Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin]] (* 23.7.1841 in Janow, † 5.3.1846 in Abassie bei Kairo)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1862)|Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin]] (* 2.4.1862 in Wustrau, † 1925)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Louis Henning Bogislav von Schwerin (* 1863)|Louis Henning Bogislav von Schwerin]] (* 7.11.1863 in Wustrau, † 1933)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Wilhelm Hans Albert von Schwerin (* 1866)|Wilhelm Hans Albert von Schwerin]] (* 17.6.1866 in Wustrau, † 1946)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Hans Bone von Schwerin (* 1868)|Hans Bone von Schwerin]] (* 5.10.1868 in Wustrau, † 1945) &lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Albert Constantin von Schwerin (* 1870)|Albert Constantin von Schwerin]] (* 2.4.1870 in Wustrau, † 7.3.1956 in Tanzenhaid)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Johanna (Anna) Caroline von Schwerin (* 1872)|Johanna (Anna) Caroline von Schwerin]] (* 1.3.1872 in Wustrau, † 1945)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Hildegard (Hilda) von Schwerin (* 1880)|Hildegard (Hilda) von Schwerin]] (* 21.5.1880, † 6.8.1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dr. L. Gollmert, Wilhelm Grafen von Schwerin und Leonhard Grafen von Schwerin: ''Geschichte des Geschlechts von Schwerin''. Wilhelm Gronau's Buchdruckerei, Berlin 1878&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Graf_von_Zieten-Schwerin Artikel über Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin in der Online-Enzyklopädie wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|Die Goldene Hochzeit des Grafen und der Gräfin von Zieten-Schwerin zu Schloss Wustrau am 26. Juni 1911]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten_hochzeit1.jpg|Bronzeplakette &amp;quot;Albert Julius zur [[vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|goldenen Hochzeit 1911]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten_hochzeit2.jpg|Das &amp;quot;Jubelpaar&amp;quot; 1911&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten-Schwerin_Wustrau_1906.jpg|[[Bild:imagemap.png|19px|link=vonSchwerin:Zieten-Schwerin_Wustrau_1906.jpg/imagemap]]&lt;br /&gt;
  Bild:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835).jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Person|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Linie Rehberg-Wustrau|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Quelle: Hermann von Schwerin (Hrsg.): Dritter Nachtrag zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin. C. A. Starke Verlag, Görlitz 1928&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VonSchwerin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VonSchwerin:Bilder:Häuser und Orte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Schloss_3.jpg|400px|thumb|&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Obersteinbach, Bezirksamt Scheinfeld, Mittelfranken&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[w:Rittergut|Rittergut]] &amp;lt;big&amp;gt;'''Obersteinbach'''&amp;lt;/big&amp;gt; (vor mehr als tausend Jahren durch die [[w:Freiherr#Reichsfreiherr|Reichsfreiherren]] von Steinbach errichtet) ging 1899 zunächst als Pachtgut mit sämtlichen Rechten und Pflichten an den kaiserlichen Gesandtschaftssekretär [[vonSchwerin:Albert Constantin von Schwerin (* 1870)|Dr. jur. Albert Constantin von Schwerin]] über. Wie jedem seiner vier Brüder war auch Albert Constantin durch seinen Vater [[vonschwerin:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)|Albert Julius Graf von Zieten Schwerin]] (1835 – 1922) ein Landgut in [[w:Pommern|Pommern]] zugedacht. Nach seiner Heirat mit [[Mendelssohn:Enole Marie von Mendelssohn-Bartholdy (* 1879)|Enole Marie von Medelssohn-Bartholdy]] kauften beide jedoch am 15. Januar 1902, als Albert Constantin von seiner Stellung bei der kaiserlichen Gesandtschaft in der Republik Venezuela in [[w:Caracas|Caracas]] zurückkehrte, das 165 [[w:Hektar|Hektar]] große Rittergut Obersteinbach. Noch während einigen weiteren Jahren in [[w:Stockholm|Stockholm]] ließ Albert Constantin durchgreifende bauliche Veränderungen am und im Schloss vornehmen. Der Familie mit sieben Kindern (der älteste Sohn [[vonSchwerin:Hans-Bone von Schwerin (* 1898)|Hans-Bone]] wurde 1898 geboren, die jüngste Tochter [[vonSchwerin:Cordula Johanna Albertine von Schwerin (* 1917)|Cordula]] am 11.9.1911 in Obersteinbach) diente das Schloss meist während der Sommermonate als Wohnsitz. Während der kalten Jahreszeit bewohnte die Familie erst ein Haus in [[w:Berlin|Berlin]], nach den dortigen Unruhen und dem [[w:Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)#Sturz_und_Flucht_in_die_Niederlande|Weggang des Kaisers ins Exil 1918]] dann ein Haus in [[w:München|München]]. Nach seinem Examen als Diplom-Landwirt übernahm Hans-Bone die Bewirtschaftung des Landgutes Obersteinbach und lebte mit seiner Familie im Gutshaus oberhalb des Schlosses. Am 5. Dezember 1906 kaufte Albert Constantin das benachbarte Rittergut [[w:Brunn_(Emskirchen)|Brunn]] in der Einöde [[vonSchwerin:Tanzenhaid|Tanzenhaid]] mit etwa 500 Hektar Grundbesitz, davon 400 Hektar Wald. Zu dem kleinen Schlossgebäude in der Nachbargemeinde Brunn, das sich zum Wohnen nicht eignete, erwarb er mit der Einöde drei kleine, einfache Häuser. Das Schloss in Brunn schenkte er der Gemeinde für ein dringend benötigtes Schulhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der um 1933 aufkommenden [[w:Antisemitismus|Antisemitismus]] erschwerte der Familie zunehmend das Leben. 1937 verkaufte Albert Constantin - auch aus Angst vor einer Zwangsenteignung - das Schloss und Landgut Obersteinbach. Die Familie lebte noch bis zum Ausbruch des Krieges in ihrem Haus in München. Vom Erlös des Verkaufs wurden zwischenzeitlich die drei Häuser in Tanzenhaid renoviert. In dieser Abgeschiedenheit und nicht zuletzt auch unter dem Schutz des Bürgermeisters Tiergärtner konnte die Familie die Kriegsjahre dort überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüngste Sohn der Familie [[vonSchwerin:Jürgen Wolfgang Renatus von Schwerin (* 1919)|Jürgen]], aufgrund seiner [[w:Arier#Nationalsozialismus|nichtarischen Herkunft]] aus dem Wehrdienst enlassen, verwaltete die Forst- und Fischwirtschaft der Wälder und Weiher bis 1949 selbst, danach gemeinsam mit seinem älteren Bruder [[vonSchwerin:Rolf Wilhelm Hermann von Schwerin (* 1907)|Rolf]], dessen landwirtschaftlicher Betrieb in [[w:Ungarn|Ungarn]] enteignet wurde. Bis 1956 war Tanzenhaid in den Wirren der Nachkriegszeit ein dankbar angenommener Zufluchtsort für Familie und Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Albert Constantins 1956 (Enole starb am 21.1.1947 in Tanzenhaid) wurde das Gut im Zuge der Erbteilung verkauft und der Erlös unter den verbliebenen Geschwistern aufgeteilt. Das Schloss Obersteinbach wurde durch seinen neuen Besitzer 1965 an das Schullandheimwerk Mittelfranken mit Sitz in [[w:Nürnberg|Nürnberg]] verkauft. Weiterhin im Privatbesitz der Erben des neuen Eigentümers befindet sich der Gutshof mit angrenzender Parkanlage.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienfriedhof Obersteinbach ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Friedhofstor_Obersteinbach.JPG|200px|thumb|Friedhofstor]]&lt;br /&gt;
Noch unter der Verwaltung der Familie von Schwerin befindet sich der Familienfriedhof, welcher aufgrund einer vertraglichen Regelung mit der [[w:Markt Taschendorf|Gemeinde Taschendorf]], zu der Obersteinbach gehört, von der Familie genutzt wird. Begraben liegen dort Albert Constantin und Enole Marie geb. von Mendelssohn-Bartholdy sowie deren sieben Kinder Hans- Bone und seine Frau Herta geb. von Elbe, Dorothea und ihr Mann Wilhelm Eckardt, Wolfgang, Erckhinger und seine Frau Dorothee geb. von Simson, Rolf und seine Frau Elisabeth geb. Gass, Cordula und ihr Mann Eiler Hammer sowie Jürgen und seine Frau Barbara (Babette) geb. Schroth. Zwei Kinder von Hans-Bone wurden ebenfalls in Obersteinbach beigesetzt (Erckhinger und Gerda). Für zwei weitere bereits verstorbene Kinder wurden Gedenksteine gesetzt (Manfred und Bernhard).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jirouch, Josef Leopold: Das Schloss Obersteinbach 1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.schullandheimwerk-mittelfranken.de/schullandheim/obersteinbach/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Häuser und Orte|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://daffg.de/index.php?title=vonSchwerin:Albert_Julius_Graf_von_Zieten-Schwerin_(*_1835)</id>
		<title>vonSchwerin:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: /* Lebenslauf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835).jpg|thumb|280px|Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835-1922)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''''Albert Julius'' Graf von Zieten-Schwerin'''&amp;lt;/big&amp;gt; (* 26. Juni 1835 auf Gut Rehberg, † 15. Mai 1922 in [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]]) heiratete am 26. Juni 1861 in [[w:Mitau|Mitau]] &amp;lt;big&amp;gt;[[vonDerschau:Constance Caroline Catharina Freiin von Derschau (* 1838)|Constance Baronesse von Derschau]]&amp;lt;/big&amp;gt; (* 16. Januar 1838 in Autzenbach, [[w:Tukums|Kreis Tuckum]], † 3. Juli 1914 in Wustrau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Aus dem Dritten Nachtrag zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin, Unter Mitarbeit von Eberhard Graf von Schwerin-Friedelhausen im Auftrage des von Schwerinschen Familienverbandes herausgegeben von Hermann von Schwerin, Hauptmann a. D. Görlitz 1928:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geboren am 26. Juni 1835 in Rehberg, Kreis Anklam, besuchte Albert Julius das [[w:Pädagogium Putbus|Pädagogium in Putbus]], trat im März 1854 in das [[w:Kürassier-Regiment „von Seydlitz“ (Magdeburgisches) Nr. 7|7. Kürassier-Regiment zu Halberstadt]] ein, wurde am 1. Dezember 1854 [[w:Fähnrich|Fähnrich]], am 8. Dezember 1855 [[w:Leutnant|Seconde-Lieutenant]], trat nach dem Tode seines [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|älteren Bruders Henning]] am 14. Oktober 1858 zum 7. schweren Landwehr-Reiter-Regiment über und nahm am 10. Juli 1863 den Abschied aus diesem Verhältnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Bruder Henning erbte er 1858 das [[w:Fideikomiß|Fideikommiß]] [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 727g, 729a&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde am 14. September 1859 unter dem Namen von Zieten-Schwerin in den preußischen Grafenstand erhoben&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 731a&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod seines Vaters fielen ihm auch die Güter [[vonSchwerin:Janow|Janow]], [[vonSchwerin:Lantzkron|Lantzkron]], [[vonSchwerin:Rehberg|Rehberg]] mit Anteilen an Neuendorf b und Bartow sowie die Güter [[vonSchwerin:Hohen-Brünzow|Hohen-Brünzow]] und [[vonSchwerin:Strehlow|Strehlow]] zu&amp;lt;ref&amp;gt;Die Absicht des Landschaftsrats Wilhelm v. S. war gewesen, dass von seinen Söhnen Henning Wustrau und Hohen-Brünzow, Friedrich die Janower Güter erhalten sollte. Albert sollte Offizier bleiben. Durch den frühen Tod seiner erbte Albert Wustrau und die väterlichen Güter.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Durch Urkunden vom 9. März 1869 stiftete er zwei Fideikommisse: 1. aus den Janower Gütern das von Schwerin-Janow'sche Familienfideikommiß&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 734&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2. aus Hohen-Brünzow und Strehlow das von Schwerin-Hohen-Brünzow'sche Familienfideikommiß&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 735&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er seit dem Tode seines Vaters die Verwaltung der Spantekowschen Begüterung für die Mitbesitzer&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Teil 1, S.61ff&amp;lt;/ref&amp;gt; geführt hatte, erwarb er 1874 vom [[vonSchwerin:Victor Friedrich Wilhelm Hermann Luther Graf von Schwerin (* 1814)|Grafen Victor auf Schwerinsburg]] den seit 1856 für die [[vonSchwerin:Vorlage:Linie Schwerinsburg|Schwerinsburger Linie]] ausgeschiedenen Anteil, nämlich [[vonSchwerin:Dennin|Dennin]] mit Stern und Japenzin, für die Gräflich von Zieten-Schwerinsche Fideikommißstiftung und 1875 vom [[vonSchwerin:Friedrich Leopold Carl Graf von Schwerin (* 1857)|Grafen Friedrich von Schwerin-Bohrau]] die Güter [[vonSchwerin:Spantekow|Spantekow]] mit der Forst, [[vonSchwerin:Rebelow|Rebelow]] und [[vonSchwerin:Drewelow|Drewelow]] als [[w:Allod|Allod]]. Am 11. Juli 1870 kaufte er von der [[w:Meyenn|Familie von Meyenn]] die Güter Wodarg und Werder, die er im Herbst 1881 verkaufte unter Zurückbehaltung von Wald- und Wiesenparzellen in Größe von 810 [[w:Morgen (Einheit)|Morgen]], die zum Janow'schen Fideikommiß gelegt wurden. Von seinen Gütern übergab er seinem Sohn [[vonSchwerin:Louis Henning Bogislav von Schwerin (* 1863)|Louis]] das Fideikommiß Hohen-Brünzow im Jahre 1888 zur selbständigen Verwaltung und am 4. Dezember 1918 als Besitz, seinem Sohn [[vonSchwerin:Wilhelm Hans Albert von Schwerin (* 1866)|Wilhelm]] des Fideikommiß Janow im Jahre 1890 zur selbständigen Verwaltung und am 4. Dezember 1918 als Besitz, seinem Sohn [[vonSchwerin:Hans Bone von Schwerin (* 1868)|Hans Bone]] im Jahre 1895 Drewelow, 1901 Spantekow und 1910 Rebelow zur selbständigen Verwaltung und am 18. August 1918 als Besitz. Die Gräflich von Zieten-Schwerinsche Fideikommißstiftung&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Brinkmann, Wustrau, Wirtschafts- und Verfassungsgeschichte eines brandenburgischen Ritterguts, Leipzig 1911. Duncker &amp;amp; Humblot.&amp;lt;/ref&amp;gt; trat er durch notarielle Verhandlung vom 18. März 1921 seinem ältesten Sohn [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1862)|Friedrich]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert wurde am 12. August 1865 Ehrenritter, am 25. Juni 1867 Rechtsritter des [[w:Johanniterorden|Johanniterordens]]. In den [[w:Deutscher Krieg|Feldzügen]] 1866 und 1870-1871 betätigte er sich als Johanniter bei der freiwilligen Krankenpflege in Feindesland. 1885 wurde er Ehrenkommendator mit Sitz und Stimme im Kapitel und Werkmeister des Ordens. Als solcher hatte er für die Krankenhäuser und die Ausbildung der Schwestern zu sorgen. Außerdem gehörte er viele Jahre dem Konvent der Brandenburgischen Provinzialgenossenschaft des Ordens an. Am 1. Oktober 1908 trat er wegen zunehmenden Alters vom Werkmeisteramte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Präsentation des Grafenverbandes des Herzogtums Pommern wurde er am 14. Oktober 1874 in das [[w:Preußisches Herrenhaus|Preußische Herrenhaus]] berufen, dem er bis zu der durch die [[w:Novemberrevolution|Revolution 1918]] erfolgten Auflösung angehörte und in dem er jahrzehntelang Vorsitzender der Finanzkommission war. Durch Allerhöchsten Erlaß vom 14.Juni 1884 erfolgte seine Ernennung zum Mitglied des Staatsrats. In ihm war er 1884 unter dem Vorsitz des Kronprinzen und 1895 in Gegenwart des [[w:Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Königs]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umfangreiche Tätigkeit entfaltete Graf Albert für die evangelische Kirche. Er war seit 1878 Mitglied der [[w:Pommersche Evangelische Kirche|Pommerschen Provinzialsynode]], seit 1885 der [[w:Preußische Generalsynode 1846|Preußischen Generalsynode]], seit 1891 des Generalsynodalvorstandes und seit 1897 Vorsitzender des Generalsynodalvorstandes. Von 1894 bis 1915 hat er als Präsident 7 Tagungen der Generalsynode geleitet. Diese Ämter legte er 1915, im Alter von 80 Jahren, nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert erhielt am 30. April 1882 den [[w:Roter Adlerorden|Roten Adler-Orden]] IV. Klasse, am 17.Januar 1886 den Roten Adler-Orden III. Klasse mit der Schleife, am 17. Juni 1889 den [[w:Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kgl. Kronen-Orden]] II. Klasse und anläßlich der Neubearbeitung der Agende der Preußischen Landeskirche am 21. März 1895 den Roten Adler-Orden II. Klasse mit Eichenlaub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Hofpredigern [[w:Rudolf Kögel|Kögel]] und Stoecker und dem Pastor Pank von der [[w:Liste Berliner Sakralbauten#Ortsteil Mitte|Philippus-Apostelkirche]] in Berlin war Graf Albert 1876 Mitbegründer der [[w:Evangelische Vereinigung|Landeskirchlichen Vereinigung der positiven Union]]. 1877 gehörte er unter D. Stoecker zu den Mitbegründern des Vereins für die [[w:Berliner Stadtmission|Berliner Stadtmission]]. Als Mitglied des evangelisch-kirchlichen Hilfsvereins war er von 1889 bis 1907 Vorsitzender des engeren Ausschusses und tätig bei der Erbauung der [[w:Gnadenkirche (Berlin-Mitte)|Gnadenkirche]] und der [[w:Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche|Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]]&amp;lt;ref&amp;gt;Auf Veranlassung Ihrer Majestät der Kaiserin wurde in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche an dem Gestühl über der Kgl. Logo Namen und Wappen des Grafen v. Zieten-Schwerin angebracht.&amp;lt;/ref&amp;gt; in Berlin. Durch Patent vom 25. Januar 1888 wurde er zum Stiftshauptmann des [[w:Kloster Lindow|Klosters Lindow]] ernannt. Er war auch Vorsitzender des Verbandes der Kirchenpatrone der [[w:Kurmark|Kurmark]] und seit 1883 Vorsitzender des Zentralvorstandes deutscher Arbeiterkolonien zur Bekämpfung der Wanderbettelei. Vom Johanniterorden wurde Graf Albert 1890 zum Mitglied des Kuratoriums der Evangelischen Jerusalemstiftung berufen und war als solches, gleichzeitig als stellvertretender Vorsitzender dieses Kuratoriunis, bis zu seinem Tode tätig. Im Interesse dieser Stiftung reiste er im Frühjahr 1892 über Ägypten nach Palästina und Jerusalem&amp;lt;ref&amp;gt;Graf v. Zieten-Schwerin, Vortrag über seine Reise nach dem Oriente, gehalten im Rittersaale des Schlosses zu Sonnenburg am 23. Juni 1892. Berlin 1892. Druck von Julius Sittenfeld.&amp;lt;/ref&amp;gt;, um einen Platz zur Erbauung eines Pfarrhauses und eines Schulhauses auszuwählen. Gleich nach seiner Rückkehr übernahm er auch als Nachfolger des erkrankten Oberhofpredigers D. Kögel den Vorsitz des 1852 gegründeten Jerusalemsvereins, der sich die Missionsarbeit an den Arabern und die kirchliche Versorgung der deutschen Bewohner Palästinas zur Aufgabe gemacht hat. Er widmete diesem Verein einen großen Teil seiner unermüdlichen Arbeitskraft und behielt den Vorsitz bis zu seinem Tode bei&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1898 reiste er abermals nach Palästina und nahm am 30. Oktober an der Einweihung des vom Jerusalemsverein erbauten armenischen Waisenhauses in Bethlehem und in Gegenwart des Deutschen Kaiserpaares, am 31. Oktober an der Einweihung der Erlöserkirche auf dem Muristan in Jerusalem teil&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;. Unter dem 8. Oktober 1898 wurde ihm der Stern zum Kgl. Kronen-Orden II. Klasse verliehen. Am 18. Januar 1901 erhielt er den Stern zum Roten Adler-Orden II. Klasse, am 18. Februar 1903 anläßlich des fünfzigjährigen Bestehens des Jerusalemsvereins&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt; den Kgl. Kronen-Orden I. Klasse, am 29. April 1904 den Charakter als Wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz, am 22. Januar 1906 die Rote Kreuz Medaille III. Klasse und am 18. Januar 1911 den Roten Adler-Orden I. Klasse. Die logische Fakultät der Universität Greifswald ernannte ihn anläßlich der Zweihundertjahrfeier des Königsreichs Preußen am 18. Januar 1901 ehrenhalber zum Doktor der Theologie&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei der Wiedereröffnung der Klosterkirche in Neuruppin wurde Graf Albert am 9. Juni 1908 zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschlecht von Schwerin ist dem Grafen Albert zu Unauslöschlichem Dank verpflichtet für die treue Arbeit, die er jahrzehntelang ihm gewidmet hat. Die Verwaltung des Spantekowschen Gesamtbesitzes durch ihn ist schon erwähnt. Als sein Vater 1860 die Familienstiftung gründete, wurde Graf Albert Mitglied des Familienrats. 1866 erfolgte seine Wahl in das Kuratorium (Vorstand), 1896 die zum Vorsitzenden des Familienrats. Sechsmal fand der Familientag bei ihm statt und zwar 1881, 1884 und 1889 in Janow und 1885, 1898 und 1910 in Wustrau. Bei der Feier des fünfzigjährigen Bestehens der Familienstiftung 1910 wurden seine Verdienste um die Stiftung in den 50 Jahren seiner Mitgliedschaft besonders hervorgehoben. Der Familienrat machte ihm eine Vase zum Geschenk, die das Schwerinsche und das Zieten-Schwerinsche Wappen und Abbildungen seiner Güter trug. Im Jahre 1914 regte er, gemeinsam mit dem Grafen Leonhard die Gründung eines Familienverbandes an&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;, die infolge des Kriegsausbruches zunächst nicht zustande kam. Als beim Famillentag in Berlin am 15. September 1920 Graf Albert den Vorsitz des Familienrates niederlegte, wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Stiftung und des am gleichen Tage gegründeten Familienverbandes ernannt. Seinen Namen trägt das vom Familienverbande errichtete Albert-Julius-Archiv&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Andenken an den Grafen von Zieten-Schwerin, der mit seinem gütigen- und großen Herzen alle in unserer großen Familie in gleicher Liebe umfaßt und niemals müde ward, seine ganze Kraft und Zeit in ihren Dienst zu stellen, uns allen vorangehend in teilnehmender Fürsorge, in Güte und Treue wie ein wahrer pater familias&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt; darf nicht erlöschen. Graf Albert starb, in weiten Kreisen geliebt und verehrt, in seinem Schloss zu Wustrau am 15. Mai 1922, kurz vor Vollendung seines 87. Lebensjahres, und wurde am 18. Mai 1922 auf dem Kirchhof in Wustrau an der Seite seiner Gemahlin, mit der er in 53jähriger Ehe Freud und Leid geteilt hatte, beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert hatte sich vermählt In Mitau, Kurland, am 29. Juni 1861 mit Constance Caroline Catharina Freiin von Derschau, geboren in Autzenbach, Kurland, am 16. Januar 1838, Tochter des Freiherrn Ludwig Theodor Ernst von Derschau auf Autzehbach und Seemen und der Jeanette Caroline Charlotte geb. Freiin von Medem a. d. H. Rumbenhof.&lt;br /&gt;
Gräfin Constance war seit dem 27. Januar 1891 Dame des Preußischen Luisen-Ordens, 2. Abteilung mit der Jahreszahl 1865, dessen 1. Klasse sie am 27. Januar 1904 erhielt. Am 16. Oktober 1899 wurde ihr die Rote Kreuz-Medaille II. Klasse verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf und Gräfin v. Zieten-Schwerin feierten am 26. Juni 1911 im Kreise ihrer Kinder und Enkel und zahlreicher Verwandter und Freunde die Goldene Hochzeit. Gräfin Constance starb zu Wustrau am 3. Juli 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eltern ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1801)|Wilhelm Ludwig von Schwerin]] (* 17. Juni 1801 in Hohenbrünzow, † 27. Oktober 1865 in Janow)&lt;br /&gt;
* Caroline Albertine Luise von Schwerin geb. von Zieten (* 22.4.1806, † 24.2.1853 in Janow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschwister ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin (* 1825)|Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin]] (* 8.9.1825 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin]] (* 2.11.1827 in Rehberg, † 10.8.1858 in Eckerberg)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin (* 1830)|Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin]] (* 22.2.1830 in Rehberg, † 3.7.1869 in Schlagenthin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Laura Albertine von Schwerin (* 1832)|Laura Albertine von Schwerin]] (* 25.10.1832 in Rehberg, † 22.10.1847 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin (* 1837)|Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin]] (* 3.5.1837 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Caroline Luise von Schwerin (* 1839)|Caroline Luise von Schwerin]] (* 19.7.1839 in Janow, † 24.7.1840 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin (* 1841)|Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin]] (* 23.7.1841 in Janow, † 5.3.1846 in Abassie bei Kairo)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1862)|Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin]] (* 2.4.1862 in Wustrau, † 1925)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Louis Henning Bogislav von Schwerin (* 1863)|Louis Henning Bogislav von Schwerin]] (* 7.11.1863 in Wustrau, † 1933)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Wilhelm Hans Albert von Schwerin (* 1866)|Wilhelm Hans Albert von Schwerin]] (* 17.6.1866 in Wustrau, † 1946)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Hans Bone von Schwerin (* 1868)|Hans Bone von Schwerin]] (* 5.10.1868 in Wustrau, † 1945) &lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Albert Constantin von Schwerin (* 1870)|Albert Constantin von Schwerin]] (* 2.4.1870 in Wustrau, † 7.3.1956 in Tanzenhaid)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Johanna (Anna) Caroline von Schwerin (* 1872)|Johanna (Anna) Caroline von Schwerin]] (* 1.3.1872 in Wustrau, † 1945)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Hildegard (Hilda) von Schwerin (* 1880)|Hildegard (Hilda) von Schwerin]] (* 21.5.1880, † 6.8.1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dr. L. Gollmert, Wilhelm Grafen von Schwerin und Leonhard Grafen von Schwerin: ''Geschichte des Geschlechts von Schwerin''. Wilhelm Gronau's Buchdruckerei, Berlin 1878&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Graf_von_Zieten-Schwerin Artikel über Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin in der Online-Enzyklopädie wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|Die Goldene Hochzeit des Grafen und der Gräfin von Zieten-Schwerin zu Schloss Wustrau am 26. Juni 1911]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten_hochzeit1.jpg|Bronzeplakette &amp;quot;Albert Julius zur [[vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|goldenen Hochzeit 1911]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten_hochzeit2.jpg|Das &amp;quot;Jubelpaar&amp;quot; 1911&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten-Schwerin_Wustrau_1906.jpg|[[Bild:imagemap.png|19px|link=vonSchwerin:Zieten-Schwerin_Wustrau_1906.jpg/imagemap]]&lt;br /&gt;
  Bild:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835).jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Person|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Linie Rehberg-Wustrau|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://daffg.de/index.php?title=vonSchwerin:Albert_Julius_Graf_von_Zieten-Schwerin_(*_1835)</id>
		<title>vonSchwerin:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)</title>
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				<updated>2019-04-09T08:08:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835).jpg|thumb|280px|Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835-1922)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''''Albert Julius'' Graf von Zieten-Schwerin'''&amp;lt;/big&amp;gt; (* 26. Juni 1835 auf Gut Rehberg, † 15. Mai 1922 in [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]]) heiratete am 26. Juni 1861 in [[w:Mitau|Mitau]] &amp;lt;big&amp;gt;[[vonDerschau:Constance Caroline Catharina Freiin von Derschau (* 1838)|Constance Baronesse von Derschau]]&amp;lt;/big&amp;gt; (* 16. Januar 1838 in Autzenbach, [[w:Tukums|Kreis Tuckum]], † 3. Juli 1914 in Wustrau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Aus dem Dritten Nachtrag zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin, Unter Mitarbeit von Eberhard Graf von Schwerin-Friedelhausen im Auftrage des von Schwerinschen Familienverbandes herausgegeben von Hermann von Schwerin, Hauptmann a. D. Görlitz 1928:&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
geboren am 26. Juni 1835 in Rehberg, Kreis Anklam, besuchte Albert Julius das [[w:Pädagogium Putbus|Pädagogium in Putbus]], trat im März 1854 in das [[w:Kürassier-Regiment „von Seydlitz“ (Magdeburgisches) Nr. 7|7. Kürassier-Regiment zu Halberstadt]] ein, wurde am 1. Dezember 1854 [[w:Fähnrich|Fähnrich]], am 8. Dezember 1855 [[w:Leutnant|Seconde-Lieutenant]], trat nach dem Tode seines [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|älteren Bruders Henning]] am 14. Oktober 1858 zum 7. schweren Landwehr-Reiter-Regiment über und nahm am 10. Juli 1863 den Abschied aus diesem Verhältnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Bruder Henning erbte er 1858 das [[w:Fideikomiß|Fideikommiß]] [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 727g, 729a&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde am 14. September 1859 unter dem Namen von Zieten-Schwerin in den preußischen Grafenstand erhoben&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 731a&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod seines Vaters fielen ihm auch die Güter [[vonSchwerin:Janow|Janow]], [[vonSchwerin:Lantzkron|Lantzkron]], [[vonSchwerin:Rehberg|Rehberg]] mit Anteilen an Neuendorf b und Bartow sowie die Güter [[vonSchwerin:Hohen-Brünzow|Hohen-Brünzow]] und [[vonSchwerin:Strehlow|Strehlow]] zu&amp;lt;ref&amp;gt;Die Absicht des Landschaftsrats Wilhelm v. S. war gewesen, dass von seinen Söhnen Henning Wustrau und Hohen-Brünzow, Friedrich die Janower Güter erhalten sollte. Albert sollte Offizier bleiben. Durch den frühen Tod seiner erbte Albert Wustrau und die väterlichen Güter.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Durch Urkunden vom 9. März 1869 stiftete er zwei Fideikommisse: 1. aus den Janower Gütern das von Schwerin-Janow'sche Familienfideikommiß&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 734&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2. aus Hohen-Brünzow und Strehlow das von Schwerin-Hohen-Brünzow'sche Familienfideikommiß&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 735&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er seit dem Tode seines Vaters die Verwaltung der Spantekowschen Begüterung für die Mitbesitzer&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Teil 1, S.61ff&amp;lt;/ref&amp;gt; geführt hatte, erwarb er 1874 vom [[vonSchwerin:Victor Friedrich Wilhelm Hermann Luther Graf von Schwerin (* 1814)|Grafen Victor auf Schwerinsburg]] den seit 1856 für die [[vonSchwerin:Vorlage:Linie Schwerinsburg|Schwerinsburger Linie]] ausgeschiedenen Anteil, nämlich [[vonSchwerin:Dennin|Dennin]] mit Stern und Japenzin, für die Gräflich von Zieten-Schwerinsche Fideikommißstiftung und 1875 vom [[vonSchwerin:Friedrich Leopold Carl Graf von Schwerin (* 1857)|Grafen Friedrich von Schwerin-Bohrau]] die Güter [[vonSchwerin:Spantekow|Spantekow]] mit der Forst, [[vonSchwerin:Rebelow|Rebelow]] und [[vonSchwerin:Drewelow|Drewelow]] als [[w:Allod|Allod]]. Am 11. Juli 1870 kaufte er von der [[w:Meyenn|Familie von Meyenn]] die Güter Wodarg und Werder, die er im Herbst 1881 verkaufte unter Zurückbehaltung von Wald- und Wiesenparzellen in Größe von 810 [[w:Morgen (Einheit)|Morgen]], die zum Janow'schen Fideikommiß gelegt wurden. Von seinen Gütern übergab er seinem Sohn [[vonSchwerin:Louis Henning Bogislav von Schwerin (* 1863)|Louis]] das Fideikommiß Hohen-Brünzow im Jahre 1888 zur selbständigen Verwaltung und am 4. Dezember 1918 als Besitz, seinem Sohn [[vonSchwerin:Wilhelm Hans Albert von Schwerin (* 1866)|Wilhelm]] des Fideikommiß Janow im Jahre 1890 zur selbständigen Verwaltung und am 4. Dezember 1918 als Besitz, seinem Sohn [[vonSchwerin:Hans Bone von Schwerin (* 1868)|Hans Bone]] im Jahre 1895 Drewelow, 1901 Spantekow und 1910 Rebelow zur selbständigen Verwaltung und am 18. August 1918 als Besitz. Die Gräflich von Zieten-Schwerinsche Fideikommißstiftung&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Brinkmann, Wustrau, Wirtschafts- und Verfassungsgeschichte eines brandenburgischen Ritterguts, Leipzig 1911. Duncker &amp;amp; Humblot.&amp;lt;/ref&amp;gt; trat er durch notarielle Verhandlung vom 18. März 1921 seinem ältesten Sohn [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1862)|Friedrich]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert wurde am 12. August 1865 Ehrenritter, am 25. Juni 1867 Rechtsritter des Johanniterordens. In den Feldzügen 1866 und 1870-1871 betätigte er sich als Johanniter bei der freiwilligen Krankenpflege in Feindesland. 1885 wurde er Ehrenkommendator mit Sitz und Stimme im Kapitel und Werkmeister des Ordens. Als solcher hatte er für die Krankenhäuser und die Ausbildung der Schwestern zu sorgen. Außerdem gehörte er viele Jahre dem Konvent der Brandenburgischen Provinzialgenossenschaft des Ordens an. Am 1. Oktober 1908 trat er wegen zunehmenden Alters vom Werkmeisteramte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Präsentation des Grafenverbandes des Herzogtums Pommern wurde er am 14. Oktober 1874 in das Preußische Herrenhaus berufen, dem er bis zu der durch die Revolution 1918 erfolgten Auflösung angehörte und in dem er jahrzehntelang Vorsitzender der Finanzkommission war. Durch Allerhöchsten Erlaß vom 14.Juni 1884 erfolgte seine Ernennung zum Mitglied des Staatsrats. In ihm war er 1884 unter dem Vorsitz des Kronprinzen und 1895 in Gegenwart des Königs tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umfangreiche Tätigkeit entfaltete Graf Albert für die evangelische Kirche. Er war seit 1878 Mitglied der Pommerschen Provinzialsynode, seit 1885 der Preußischen Generalsynode, seit 1891 des Generalsynodalvorstandes und seit 1897 Vorsitzender des Generalsynodalvorstandes. Von 1894 bis 1915 hat er als Präsident 7 Tagungen der Generalsynode geleitet. Diese Ämter legte er 1915, im Alter von 80 Jahren, nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert erhielt am 30. April 1882 den Roten Adler-Orden IV. Klasse, am 17.Januar 1886 den Roten Adler-Orden III. Klasse mit der Schleife, am 17. Juni 1889 den Kgl. Kronen-Orden II. Klasse und anläßlich der Neubearbeitung der Agende der Preußischen Landeskirche am 21. März 1895 den Roten Adler-Orden II. Klasse mit Eichenlaub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Hofpredigern Kögel und Stoecker und dem Pastor Pank von der Philippus-Apostelkirche in Berlin war Graf Albert 1876 Mitbegründer der Landeskirchlichen Vereinigung der positiven Union. 1877 gehörte er unter D. Stoecker zu den Mitbegründern des Vereins für die Berliner Stadtmission. Als Mitglied des evangelisch-kirchlichen Hilfsvereins war er von 1889 bis 1907 Vorsitzender des engeren Ausschusses und tätig bei der Erbauung der Gnadenkirche und der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt; in Berlin. Durch Patent vom 25.januar 1888 wurde er zum Stiftshauptmann des Klosters Lindow ernannt. Er war auch Vorsitzender des Verbandes der Kirchenpatrone der Kurmark und seit 1883 Vorsitzender des Zentralvorsiandes deutscher Arbeiterkolonien zur Bekämpfung der Wanderbettelei. Vom Johanniterorden wurde Graf Albert 1890 zum Mitglied des Kuratoriums der Evangelischen Jerusalemstiftung berufen und war als solches, gleichzeitig als stellvertretender Vorsitzender dieses Kuratoriunis, bis zu seinem Tode tätig. Im Interesse dieserStiftung reiste erIm Frühjahr 1892 über Ägypten nach Palästina und Jerusalem&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;, um einen Platz zur Erbauung eines Pfarrhauses und eines Schulhauses auszuwählen. Gleich nach seiner Rückkehr übernahm er auch als Nachfolger des erkrankten Oberhofpredigers D. Kögel den Vorsitz des 1852 gegründeten Jerusalemsvereins, der sich die Missionsarbeit an den Arabern und die kirchliche Versorgung der deutschen Bewohner Palästinas zur Aufgabe gemacht hat. Er widmete diesem Verein einen großen Teil seiner unermüdlichen Arbeitskraft und behielt den Vorsitz bis zu seinem Tode bei&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1898 reiste er abermals nach Palästina und nahm am 30. Oktober an der Einweihung des vom Jerusalemsverein erbauten armenischen Waisenhauses in Bethlehem und in Gegenwart des Deutschen Kaiserpaares, am 31. Oktober an der Einweihung der Erlöserkirche auf dem Muristan in Jerusalem teil&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;. Unter dem 8. Oktober 1898 wurde ihm der Stern zum Kgl. Kronen-Orden II. Klasse verliehen. Am 18. Januar 1901 erhielt er den Stern zum Roten Adler-Orden II. Klasse, am 18. Februar 1903 anläßlich des fünfzigjährigen Bestehens des Jerusalemsvereins&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt; den Kgl. Kronen-Orden I. Klasse, am 29. April 1904 den Charakter als Wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz, am 22. Januar 1906 die Rote Kreuz Medaille III. Klasse und am 18. Januar 1911 den Roten Adler-Orden I. Klasse. Die logische Fakultät der Universität Greifswald ernannte ihn anläßlich der Zweihundertjahrfeier des Königsreichs Preußen am 18. Januar 1901 ehrenhalber zum Doktor der Theologie&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei der Wiedereröffnung der Klosterkirche in Neuruppin wurde Graf Albert am 9. Juni 1908 zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschlecht von Schwerin ist dem Grafen Albert zu Unauslöschlichem Dank verpflichtet für die treue Arbeit, die er jahrzehntelang ihm gewidmet hat. Die Verwaltung des Spantekowschen Gesamtbesitzes durch ihn ist schon erwähnt. Als sein Vater 1860 die Familienstiftung gründete, wurde Graf Albert Mitglied des Familienrats. 1866 erfolgte seine Wahl in das Kuratorium (Vorstand), 1896 die zum Vorsitzenden des Familienrats. Sechsmal fand der Familientag bei ihm statt und zwar 1881, 1884 und 1889 in Janow und 1885, 1898 und 1910 in Wustrau. Bei der Feier des fünfzigjährigen Bestehens der Familienstiftung 1910 wurden seine Verdienste um die Stiftung in den 50 Jahren seiner Mitgliedschaft besonders hervorgehoben. Der Familienrat machte ihm eine Vase zum Geschenk, die das Schwerinsche und das Zieten-Schwerinsche Wappen und Abbildungen seiner Güter trug. Im Jahre 1914 regte er, gemeinsam mit dem Grafen Leonhard die Gründung eines Familienverbandes an&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;, die infolge des Kriegsausbruches zunächst nicht zustande kam. Als beim Famillentag in Berlin am 15. September 1920 Graf Albert den Vorsitz des Familienrates niederlegte, wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Stiftung und des am gleichen Tage gegründeten Familienverbandes ernannt. Seinen Namen trägt das vom Familienverbande errichtete Albert-Julius-Archiv&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Andenken an den Grafen von Zieten-Schwerin, der mit seinem gütigen- und großen Herzen alle in unserer großen Familie in gleicher Liebe umfaßt und niemals müde ward, seine ganze Kraft und Zeit in ihren Dienst zu stellen, uns allen vorangehend in teilnehmender Fürsorge, in Güte und Treue wie ein wahrer pater familias&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt; darf nicht erlöschen. Graf Albert starb, in weiten Kreisen geliebt und verehrt, in seinem Schloss zu Wustrau am 15. Mai 1922, kurz vor Vollendung seines 87. Lebensjahres, und wurde am 18. Mai 1922 auf dem Kirchhof in Wustrau an der Seite seiner Gemahlin, mit der er in 53jähriger Ehe Freud und Leid geteilt hatte, beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert hatte sich vermählt In Mitau, Kurland, am 29. Juni 1861 mit Constance Caroline Catharina Freiin von Derschau, geboren in Autzenbach, Kurland, am 16. Januar 1838, Tochter des Freiherrn Ludwig Theodor Ernst von Derschau auf Autzehbach und Seemen und der Jeanette Caroline Charlotte geb. Freiin von Medem a. d. H. Rumbenhof.&lt;br /&gt;
Gräfin Constance war seit dem 27. Januar 1891 Dame des Preußischen Luisen-Ordens, 2. Abteilung mit der Jahreszahl 1865, dessen 1. Klasse sie am 27. Januar 1904 erhielt. Am 16. Oktober 1899 wurde ihr die Rote Kreuz-Medaille II. Klasse verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf und Gräfin v. Zieten-Schwerin feierten am 26. Juni 1911 im Kreise ihrer Kinder und Enkel und zahlreicher Verwandter und Freunde die Goldene Hochzeit. Gräfin Constance starb zu Wustrau am 3. Juli 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eltern ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1801)|Wilhelm Ludwig von Schwerin]] (* 17. Juni 1801 in Hohenbrünzow, † 27. Oktober 1865 in Janow)&lt;br /&gt;
* Caroline Albertine Luise von Schwerin geb. von Zieten (* 22.4.1806, † 24.2.1853 in Janow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschwister ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin (* 1825)|Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin]] (* 8.9.1825 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin]] (* 2.11.1827 in Rehberg, † 10.8.1858 in Eckerberg)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin (* 1830)|Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin]] (* 22.2.1830 in Rehberg, † 3.7.1869 in Schlagenthin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Laura Albertine von Schwerin (* 1832)|Laura Albertine von Schwerin]] (* 25.10.1832 in Rehberg, † 22.10.1847 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin (* 1837)|Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin]] (* 3.5.1837 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Caroline Luise von Schwerin (* 1839)|Caroline Luise von Schwerin]] (* 19.7.1839 in Janow, † 24.7.1840 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin (* 1841)|Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin]] (* 23.7.1841 in Janow, † 5.3.1846 in Abassie bei Kairo)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1862)|Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin]] (* 2.4.1862 in Wustrau, † 1925)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Louis Henning Bogislav von Schwerin (* 1863)|Louis Henning Bogislav von Schwerin]] (* 7.11.1863 in Wustrau, † 1933)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Wilhelm Hans Albert von Schwerin (* 1866)|Wilhelm Hans Albert von Schwerin]] (* 17.6.1866 in Wustrau, † 1946)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Hans Bone von Schwerin (* 1868)|Hans Bone von Schwerin]] (* 5.10.1868 in Wustrau, † 1945) &lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Albert Constantin von Schwerin (* 1870)|Albert Constantin von Schwerin]] (* 2.4.1870 in Wustrau, † 7.3.1956 in Tanzenhaid)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Johanna (Anna) Caroline von Schwerin (* 1872)|Johanna (Anna) Caroline von Schwerin]] (* 1.3.1872 in Wustrau, † 1945)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Hildegard (Hilda) von Schwerin (* 1880)|Hildegard (Hilda) von Schwerin]] (* 21.5.1880, † 6.8.1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dr. L. Gollmert, Wilhelm Grafen von Schwerin und Leonhard Grafen von Schwerin: ''Geschichte des Geschlechts von Schwerin''. Wilhelm Gronau's Buchdruckerei, Berlin 1878&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Graf_von_Zieten-Schwerin Artikel über Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin in der Online-Enzyklopädie wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|Die Goldene Hochzeit des Grafen und der Gräfin von Zieten-Schwerin zu Schloss Wustrau am 26. Juni 1911]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten_hochzeit1.jpg|Bronzeplakette &amp;quot;Albert Julius zur [[vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|goldenen Hochzeit 1911]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten_hochzeit2.jpg|Das &amp;quot;Jubelpaar&amp;quot; 1911&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten-Schwerin_Wustrau_1906.jpg|[[Bild:imagemap.png|19px|link=vonSchwerin:Zieten-Schwerin_Wustrau_1906.jpg/imagemap]]&lt;br /&gt;
  Bild:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835).jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Person|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Linie Rehberg-Wustrau|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<title>vonSchwerin:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: /* Lebenslauf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835).jpg|thumb|280px|Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835-1922)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''''Albert Julius'' Graf von Zieten-Schwerin'''&amp;lt;/big&amp;gt; (* 26. Juni 1835 auf Gut Rehberg, † 15. Mai 1922 in [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]]) heiratete am 26. Juni 1861 in [[w:Mitau|Mitau]] &amp;lt;big&amp;gt;[[vonDerschau:Constance Caroline Catharina Freiin von Derschau (* 1838)|Constance Baronesse von Derschau]]&amp;lt;/big&amp;gt; (* 16. Januar 1838 in Autzenbach, [[w:Tukums|Kreis Tuckum]], † 3. Juli 1914 in Wustrau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
geboren am 26. Juni 1835 in Rehberg, Kreis Anklam, besuchte Albert Julius das [[w:Pädagogium Putbus|Pädagogium in Putbus]], trat im März 1854 in das [[w:Kürassier-Regiment „von Seydlitz“ (Magdeburgisches) Nr. 7|7. Kürassier-Regiment zu Halberstadt]] ein, wurde am 1. Dezember 1854 [[w:Fähnrich|Fähnrich]], am 8. Dezember 1855 [[w:Leutnant|Seconde-Lieutenant]], trat nach dem Tode seines [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|älteren Bruders Henning]] am 14. Oktober 1858 zum 7. schweren Landwehr-Reiter-Regiment über und nahm am 10. Juli 1863 den Abschied aus diesem Verhältnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Bruder Henning erbte er 1858 das [[w:Fideikomiß|Fideikommiß]] [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]]&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 727g, 729a&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde am 14. September 1859 unter dem Namen von Zieten-Schwerin in den preußischen Grafenstand erhoben&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 731a&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod seines Vaters fielen ihm auch die Güter [[vonSchwerin:Janow|Janow]], [[vonSchwerin:Lantzkron|Lantzkron]], [[vonSchwerin:Rehberg|Rehberg]] mit Anteilen an Neuendorf b und Bartow sowie die Güter [[vonSchwerin:Hohen-Brünzow|Hohen-Brünzow]] und [[vonSchwerin:Strehlow|Strehlow]] zu&amp;lt;ref&amp;gt;Die Absicht des Landschaftsrats Wilhelm v. S. war gewesen, dass von seinen Söhnen Henning Wustrau und Hohen-Brünzow, Friedrich die Janower Güter erhalten sollte. Albert sollte Offizier bleiben. Durch den frühen Tod seiner erbte Albert Wustrau und die väterlichen Güter.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Durch Urkunden vom 9. März 1869 stiftete er zwei Fideikommisse: 1. aus den Janower Gütern das von Schwerin-Janow'sche Familienfideikommiß&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 734&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2. aus Hohen-Brünzow und Strehlow das von Schwerin-Hohen-Brünzow'sche Familienfideikommiß&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch II Nr. 735&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er seit dem Tode seines Vaters die Verwaltung der Spantekowschen Begüterung für die Mitbesitzer&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Teil 1, S.61ff&amp;lt;/ref&amp;gt; geführt hatte, erwarb er 1874 vom [[vonSchwerin:Victor Friedrich Wilhelm Hermann Luther Graf von Schwerin (* 1814)|Grafen Victor auf Schwerinsburg]] den seit 1856 für die [[vonSchwerin:Vorlage:Linie Schwerinsburg|Schwerinsburger Linie]] ausgeschiedenen Anteil, nämlich [[vonSchwerin:Dennin|Dennin]] mit Stern und Japenzin, für die Gräflich von Zieten-Schwerinsche Fideikommißstiftung und 1875 vom [[vonSchwerin:Friedrich Leopold Carl Graf von Schwerin (* 1857)|Grafen Friedrich von Schwerin-Bohrau]] die Güter [[vonSchwerin:Spantekow|Spantekow]] mit der Forst, [[vonSchwerin:Rebelow|Rebelow]] und [[vonSchwerin:Drewelow|Drewelow]] als [[w:Allod|Allod]]. Am 11. Juli 1870 kaufte er von der [[w:Meyenn|Familie von Meyenn]] die Güter Wodarg und Werder, die er im Herbst 1881 verkaufte unter Zurückbehaltung von Wald- und Wiesenparzellen in Größe von 810 [[w:Morgen (Einheit)|Morgen]], die zum Janow'schen Fideikommiß gelegt wurden. Von seinen Gütern übergab er seinem Sohn [[vonSchwerin:Louis Henning Bogislav von Schwerin (* 1863)|Louis]] das Fideikommiß Hohen-Brünzow im Jahre 1888 zur selbständigen Verwaltung und am 4. Dezember 1918 als Besitz, seinem Sohn [[vonSchwerin:Wilhelm Hans Albert von Schwerin (* 1866)|Wilhelm]] des Fideikommiß Janow im Jahre 1890 zur selbständigen Verwaltung und am 4. Dezember 1918 als Besitz, seinem Sohn [[vonSchwerin:Hans Bone von Schwerin (* 1868)|Hans Bone]] im Jahre 1895 Drewelow, 1901 Spantekow und 1910 Rebelow zur selbständigen Verwaltung und am 18. August 1918 als Besitz. Die Gräflich von Zieten-Schwerinsche Fideikommißstiftung&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Brinkmann, Wustrau, Wirtschafts- und Verfassungsgeschichte eines brandenburgischen Ritterguts, Leipzig 1911. Duncker &amp;amp; Humblot.&amp;lt;/ref&amp;gt; trat er durch notarielle Verhandlung vom 18. März 1921 seinem ältesten Sohn [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1862)|Friedrich]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert wurde am 12. August 1865 Ehrenritter, am 25. Juni 1867 Rechtsritter des Johanniterordens. In den Feldzügen 1866 und 1870-1871 betätigte er sich als Johanniter bei der freiwilligen Krankenpflege in Feindesland. 1885 wurde er Ehrenkommendator mit Sitz und Stimme im Kapitel und Werkmeister des Ordens. Als solcher hatte er für die Krankenhäuser und die Ausbildung der Schwestern zu sorgen. Außerdem gehörte er viele Jahre dem Konvent der Brandenburgischen Provinzialgenossenschaft des Ordens an. Am 1. Oktober 1908 trat er wegen zunehmenden Alters vom Werkmeisteramte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Präsentation des Grafenverbandes des Herzogtums Pommern wurde er am 14. Oktober 1874 in das Preußische Herrenhaus berufen, dem er bis zu der durch die Revolution 1918 erfolgten Auflösung angehörte und in dem er jahrzehntelang Vorsitzender der Finanzkommission war. Durch Allerhöchsten Erlaß vom 14.Juni 1884 erfolgte seine Ernennung zum Mitglied des Staatsrats. In ihm war er 1884 unter dem Vorsitz des Kronprinzen und 1895 in Gegenwart des Königs tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umfangreiche Tätigkeit entfaltete Graf Albert für die evangelische Kirche. Er war seit 1878 Mitglied der Pommerschen Provinzialsynode, seit 1885 der Preußischen Generalsynode, seit 1891 des Generalsynodalvorstandes und seit 1897 Vorsitzender des Generalsynodalvorstandes. Von 1894 bis 1915 hat er als Präsident 7 Tagungen der Generalsynode geleitet. Diese Ämter legte er 1915, im Alter von 80 Jahren, nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert erhielt am 30. April 1882 den Roten Adler-Orden IV. Klasse, am 17.Januar 1886 den Roten Adler-Orden III. Klasse mit der Schleife, am 17. Juni 1889 den Kgl. Kronen-Orden II. Klasse und anläßlich der Neubearbeitung der Agende der Preußischen Landeskirche am 21. März 1895 den Roten Adler-Orden II. Klasse mit Eichenlaub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Hofpredigern Kögel und Stoecker und dem Pastor Pank von der Philippus-Apostelkirche in Berlin war Graf Albert 1876 Mitbegründer der Landeskirchlichen Vereinigung der positiven Union. 1877 gehörte er unter D. Stoecker zu den Mitbegründern des Vereins für die Berliner Stadtmission. Als Mitglied des evangelisch-kirchlichen Hilfsvereins war er von 1889 bis 1907 Vorsitzender des engeren Ausschusses und tätig bei der Erbauung der Gnadenkirche und der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt; in Berlin. Durch Patent vom 25.januar 1888 wurde er zum Stiftshauptmann des Klosters Lindow ernannt. Er war auch Vorsitzender des Verbandes der Kirchenpatrone der Kurmark und seit 1883 Vorsitzender des Zentralvorsiandes deutscher Arbeiterkolonien zur Bekämpfung der Wanderbettelei. Vom Johanniterorden wurde Graf Albert 1890 zum Mitglied des Kuratoriums der Evangelischen Jerusalemstiftung berufen und war als solches, gleichzeitig als stellvertretender Vorsitzender dieses Kuratoriunis, bis zu seinem Tode tätig. Im Interesse dieserStiftung reiste erIm Frühjahr 1892 über Ägypten nach Palästina und Jerusalem&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;, um einen Platz zur Erbauung eines Pfarrhauses und eines Schulhauses auszuwählen. Gleich nach seiner Rückkehr übernahm er auch als Nachfolger des erkrankten Oberhofpredigers D. Kögel den Vorsitz des 1852 gegründeten Jerusalemsvereins, der sich die Missionsarbeit an den Arabern und die kirchliche Versorgung der deutschen Bewohner Palästinas zur Aufgabe gemacht hat. Er widmete diesem Verein einen großen Teil seiner unermüdlichen Arbeitskraft und behielt den Vorsitz bis zu seinem Tode bei&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1898 reiste er abermals nach Palästina und nahm am 30. Oktober an der Einweihung des vom Jerusalemsverein erbauten armenischen Waisenhauses in Bethlehem und in Gegenwart des Deutschen Kaiserpaares, am 31. Oktober an der Einweihung der Erlöserkirche auf dem Muristan in Jerusalem teil&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;. Unter dem 8. Oktober 1898 wurde ihm der Stern zum Kgl. Kronen-Orden II. Klasse verliehen. Am 18. Januar 1901 erhielt er den Stern zum Roten Adler-Orden II. Klasse, am 18. Februar 1903 anläßlich des fünfzigjährigen Bestehens des Jerusalemsvereins&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt; den Kgl. Kronen-Orden I. Klasse, am 29. April 1904 den Charakter als Wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz, am 22. Januar 1906 die Rote Kreuz Medaille III. Klasse und am 18. Januar 1911 den Roten Adler-Orden I. Klasse. Die logische Fakultät der Universität Greifswald ernannte ihn anläßlich der Zweihundertjahrfeier des Königsreichs Preußen am 18. Januar 1901 ehrenhalber zum Doktor der Theologie&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei der Wiedereröffnung der Klosterkirche in Neuruppin wurde Graf Albert am 9. Juni 1908 zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschlecht von Schwerin ist dem Grafen Albert zu Unauslöschlichem Dank verpflichtet für die treue Arbeit, die er jahrzehntelang ihm gewidmet hat. Die Verwaltung des Spantekowschen Gesamtbesitzes durch ihn ist schon erwähnt. Als sein Vater 1860 die Familienstiftung gründete, wurde Graf Albert Mitglied des Familienrats. 1866 erfolgte seine Wahl in das Kuratorium (Vorstand), 1896 die zum Vorsitzenden des Familienrats. Sechsmal fand der Familientag bei ihm statt und zwar 1881, 1884 und 1889 in Janow und 1885, 1898 und 1910 in Wustrau. Bei der Feier des fünfzigjährigen Bestehens der Familienstiftung 1910 wurden seine Verdienste um die Stiftung in den 50 Jahren seiner Mitgliedschaft besonders hervorgehoben. Der Familienrat machte ihm eine Vase zum Geschenk, die das Schwerinsche und das Zieten-Schwerinsche Wappen und Abbildungen seiner Güter trug. Im Jahre 1914 regte er, gemeinsam mit dem Grafen Leonhard die Gründung eines Familienverbandes an&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;, die infolge des Kriegsausbruches zunächst nicht zustande kam. Als beim Famillentag in Berlin am 15. September 1920 Graf Albert den Vorsitz des Familienrates niederlegte, wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Stiftung und des am gleichen Tage gegründeten Familienverbandes ernannt. Seinen Namen trägt das vom Familienverbande errichtete Albert-Julius-Archiv&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Andenken an den Grafen von Zieten-Schwerin, der mit seinem gütigen- und großen Herzen alle in unserer großen Familie in gleicher Liebe umfaßt und niemals müde ward, seine ganze Kraft und Zeit in ihren Dienst zu stellen, uns allen vorangehend in teilnehmender Fürsorge, in Güte und Treue wie ein wahrer pater familias&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt; darf nicht erlöschen. Graf Albert starb, in weiten Kreisen geliebt und verehrt, in seinem Schloss zu Wustrau am 15. Mai 1922, kurz vor Vollendung seines 87. Lebensjahres, und wurde am 18. Mai 1922 auf dem Kirchhof in Wustrau an der Seite seiner Gemahlin, mit der er in 53jähriger Ehe Freud und Leid geteilt hatte, beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert hatte sich vermählt In Mitau, Kurland, am 29. Juni 1861 mit Constance Caroline Catharina Freiin von Derschau, geboren in Autzenbach, Kurland, am 16. Januar 1838, Tochter des Freiherrn Ludwig Theodor Ernst von Derschau auf Autzehbach und Seemen und der Jeanette Caroline Charlotte geb. Freiin von Medem a. d. H. Rumbenhof.&lt;br /&gt;
Gräfin Constance war seit dem 27. Januar 1891 Dame des Preußischen Luisen-Ordens, 2. Abteilung mit der Jahreszahl 1865, dessen 1. Klasse sie am 27. Januar 1904 erhielt. Am 16. Oktober 1899 wurde ihr die Rote Kreuz-Medaille II. Klasse verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf und Gräfin v. Zieten-Schwerin feierten am 26. Juni 1911 im Kreise ihrer Kinder und Enkel und zahlreicher Verwandter und Freunde die Goldene Hochzeit. Gräfin Constance starb zu Wustrau am 3. Juli 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eltern ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1801)|Wilhelm Ludwig von Schwerin]] (* 17. Juni 1801 in Hohenbrünzow, † 27. Oktober 1865 in Janow)&lt;br /&gt;
* Caroline Albertine Luise von Schwerin geb. von Zieten (* 22.4.1806, † 24.2.1853 in Janow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschwister ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin (* 1825)|Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin]] (* 8.9.1825 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin]] (* 2.11.1827 in Rehberg, † 10.8.1858 in Eckerberg)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin (* 1830)|Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin]] (* 22.2.1830 in Rehberg, † 3.7.1869 in Schlagenthin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Laura Albertine von Schwerin (* 1832)|Laura Albertine von Schwerin]] (* 25.10.1832 in Rehberg, † 22.10.1847 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin (* 1837)|Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin]] (* 3.5.1837 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Caroline Luise von Schwerin (* 1839)|Caroline Luise von Schwerin]] (* 19.7.1839 in Janow, † 24.7.1840 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin (* 1841)|Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin]] (* 23.7.1841 in Janow, † 5.3.1846 in Abassie bei Kairo)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1862)|Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin]] (* 2.4.1862 in Wustrau, † 1925)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Louis Henning Bogislav von Schwerin (* 1863)|Louis Henning Bogislav von Schwerin]] (* 7.11.1863 in Wustrau, † 1933)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Wilhelm Hans Albert von Schwerin (* 1866)|Wilhelm Hans Albert von Schwerin]] (* 17.6.1866 in Wustrau, † 1946)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Hans Bone von Schwerin (* 1868)|Hans Bone von Schwerin]] (* 5.10.1868 in Wustrau, † 1945) &lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Albert Constantin von Schwerin (* 1870)|Albert Constantin von Schwerin]] (* 2.4.1870 in Wustrau, † 7.3.1956 in Tanzenhaid)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Johanna (Anna) Caroline von Schwerin (* 1872)|Johanna (Anna) Caroline von Schwerin]] (* 1.3.1872 in Wustrau, † 1945)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Hildegard (Hilda) von Schwerin (* 1880)|Hildegard (Hilda) von Schwerin]] (* 21.5.1880, † 6.8.1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dr. L. Gollmert, Wilhelm Grafen von Schwerin und Leonhard Grafen von Schwerin: ''Geschichte des Geschlechts von Schwerin''. Wilhelm Gronau's Buchdruckerei, Berlin 1878&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Graf_von_Zieten-Schwerin Artikel über Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin in der Online-Enzyklopädie wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|Die Goldene Hochzeit des Grafen und der Gräfin von Zieten-Schwerin zu Schloss Wustrau am 26. Juni 1911]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten_hochzeit1.jpg|Bronzeplakette &amp;quot;Albert Julius zur [[vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|goldenen Hochzeit 1911]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten_hochzeit2.jpg|Das &amp;quot;Jubelpaar&amp;quot; 1911&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten-Schwerin_Wustrau_1906.jpg|[[Bild:imagemap.png|19px|link=vonSchwerin:Zieten-Schwerin_Wustrau_1906.jpg/imagemap]]&lt;br /&gt;
  Bild:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835).jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Person|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Linie Rehberg-Wustrau|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: /* Lebenslauf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835).jpg|thumb|280px|Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835-1922)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''''Albert Julius'' Graf von Zieten-Schwerin'''&amp;lt;/big&amp;gt; (* 26. Juni 1835 auf Gut Rehberg, † 15. Mai 1922 in [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]]) heiratete am 26. Juni 1861 in [[w:Mitau|Mitau]] &amp;lt;big&amp;gt;[[vonDerschau:Constance Caroline Catharina Freiin von Derschau (* 1838)|Constance Baronesse von Derschau]]&amp;lt;/big&amp;gt; (* 16. Januar 1838 in Autzenbach, [[w:Tukums|Kreis Tuckum]], † 3. Juli 1914 in Wustrau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
geboren am 26. Juni 1835 in Rehberg, Kreis Anklam, besuchte Albert Julius das Pädagogium in Putbus, trat im März 1854 in das [[w:Kürassier-Regiment „von Seydlitz“ (Magdeburgisches) Nr. 7|7. Kürassier-Regiment zu Halberstadt]] ein, wurde am 1. Dezember 1854 Fähnrich, am 8. Dezember 1855 [[w:Leutnant|Seconde-Lieutenant]], trat nach dem Tode seines [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|älteren Bruders Henning]] am 14. Oktober 1858 zum 7. schweren Landwehr-Reiter-Regiment über und nahm am 10. Juli 1863 den Abschied aus diesem Verhältnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinem Bruder Henning erbte er 1858 das Fideikommiß Wustrau&amp;lt;ref&amp;gt;9&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde am 14. September 1859 unter dem Namen von Zieten-Schwerin in den preußischen Grafenstand erhoben&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tode seines Vaters fielen ihm auch die Güter Janow, Lantzkron, Rehberg mit Anteilen an Neuendorf b und Bartow sowie die Güter Hohen-Brünzow und Strehlow zu&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;. Durch Urkunden vom 9. März 1869 stiftete er zwei Fideikommisse: 1. aus den Janower Gütern das von Schwerin-Janow'sche Familienfideikommiß&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2. aus Hohen-Brünzow und Strehlow das von Schwerin-Hohen-Brünzow'sche Familienfideikommiß&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er seit dem Tode seines Vaters die Verwaltung der Spantekowschen Begüterung für die Mitbesitzer geführt hatte, erwarb er 1874 vom Grafen Victor auf Schwerinsburg den seit 1856 für die Schwerinsburger Linie ausgeschiedenen Anteil, nämlich Dennin mit Stern und Japenzin, für die Gräflich von Zieten-Schwerinsche Fideikommißstiftung und 1875 vom Grafen Friedrich von Schwerin-Bohrau die Güter Spantekow mit der Forst, Rebelow und Drewelow als Allod. Am 11. Juli 1870 kaufte er von der Familie von Meyenn die Güter Wodarg und Werder, die er im Herbst 1881 verkaufte unter Zurückbehaltung von Wald- und Wiesenparzellen in Größe von 810 Morgen, die zum Janow'schen Fideikommiß gelegt wurden. Von seinen Gütern übergab er seinem Sohn Louis das Fideikommiß Hohen-Brünzow im Jahre 1888 zur selbständigen Verwaltung und am 4. Dezember 1918 als Besitz, seinem Sohn Wilhelm des Fideikommiß Janow im Jahre 1890 zur selbständigen Verwaltung und am 4. Dezember 1918 als Besitz, seinem Sohn Hans Bone im Jahre 1895 Drewelow, 1901 Spantekow und 1910 Rebelow zur selbständigen Verwaltung und am 18. August 1918 als Besitz. Die Gräflich von Zieten-SchwerinscheFideikommißstiftung&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt; trat er durch notarielle Verhandlung vom 18. März 1921 seinem ältesten Sohne Friedrich ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert wurde am 12. August 1865 Ehrenritter, am 25. Juni 1867 Rechtsritter des Johanniterordens. In den Feldzügen 1866 und 1870-1871 betätigte er sich als Johanniter bei der freiwilligen Krankenpflege in Feindesland. 1885 wurde er Ehrenkommendator mit Sitz und Stimme im Kapitel und Werkmeister des Ordens. Als solcher hatte er für die Krankenhäuser und die Ausbildung der Schwestern zu sorgen. Außerdem gehörte er viele Jahre dem Konvent der Brandenburgischen Provinzialgenossenschaft des Ordens an. Am 1. Oktober 1908 trat er wegen zunehmenden Alters vom Werkmeisteramte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Präsentation des Grafenverbandes des Herzogtums Pommern wurde er am 14. Oktober 1874 in das Preußische Herrenhaus berufen, dem er bis zu der durch die Revolution 1918 erfolgten Auflösung angehörte und in dem er jahrzehntelang Vorsitzender der Finanzkommission war. Durch Allerhöchsten Erlaß vom 14.Juni 1884 erfolgte seine Ernennung zum Mitglied des Staatsrats. In ihm war er 1884 unter dem Vorsitz des Kronprinzen und 1895 in Gegenwart des Königs tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umfangreiche Tätigkeit entfaltete Graf Albert für die evangelische Kirche. Er war seit 1878 Mitglied der Pommerschen Provinzialsynode, seit 1885 der Preußischen Generalsynode, seit 1891 des Generalsynodalvorstandes und seit 1897 Vorsitzender des Generalsynodalvorstandes. Von 1894 bis 1915 hat er als Präsident 7 Tagungen der Generalsynode geleitet. Diese Ämter legte er 1915, im Alter von 80 Jahren, nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert erhielt am 30. April 1882 den Roten Adler-Orden IV. Klasse, am 17.Januar 1886 den Roten Adler-Orden III. Klasse mit der Schleife, am 17. Juni 1889 den Kgl. Kronen-Orden II. Klasse und anläßlich der Neubearbeitung der Agende der Preußischen Landeskirche am 21. März 1895 den Roten Adler-Orden II. Klasse mit Eichenlaub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Hofpredigern Kögel und Stoecker und dem Pastor Pank von der Philippus-Apostelkirche in Berlin war Graf Albert 1876 Mitbegründer der Landeskirchlichen Vereinigung der positiven Union. 1877 gehörte er unter D. Stoecker zu den Mitbegründern des Vereins für die Berliner Stadtmission. Als Mitglied des evangelisch-kirchlichen Hilfsvereins war er von 1889 bis 1907 Vorsitzender des engeren Ausschusses und tätig bei der Erbauung der Gnadenkirche und der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt; in Berlin. Durch Patent vom 25.januar 1888 wurde er zum Stiftshauptmann des Klosters Lindow ernannt. Er war auch Vorsitzender des Verbandes der Kirchenpatrone der Kurmark und seit 1883 Vorsitzender des Zentralvorsiandes deutscher Arbeiterkolonien zur Bekämpfung der Wanderbettelei. Vom Johanniterorden wurde Graf Albert 1890 zum Mitglied des Kuratoriums der Evangelischen Jerusalemstiftung berufen und war als solches, gleichzeitig als stellvertretender Vorsitzender dieses Kuratoriunis, bis zu seinem Tode tätig. Im Interesse dieserStiftung reiste erIm Frühjahr 1892 über Ägypten nach Palästina und Jerusalem&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;, um einen Platz zur Erbauung eines Pfarrhauses und eines Schulhauses auszuwählen. Gleich nach seiner Rückkehr übernahm er auch als Nachfolger des erkrankten Oberhofpredigers D. Kögel den Vorsitz des 1852 gegründeten Jerusalemsvereins, der sich die Missionsarbeit an den Arabern und die kirchliche Versorgung der deutschen Bewohner Palästinas zur Aufgabe gemacht hat. Er widmete diesem Verein einen großen Teil seiner unermüdlichen Arbeitskraft und behielt den Vorsitz bis zu seinem Tode bei&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1898 reiste er abermals nach Palästina und nahm am 30. Oktober an der Einweihung des vom Jerusalemsverein erbauten armenischen Waisenhauses in Bethlehem und in Gegenwart des Deutschen Kaiserpaares, am 31. Oktober an der Einweihung der Erlöserkirche auf dem Muristan in Jerusalem teil&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;. Unter dem 8. Oktober 1898 wurde ihm der Stern zum Kgl. Kronen-Orden II. Klasse verliehen. Am 18. Januar 1901 erhielt er den Stern zum Roten Adler-Orden II. Klasse, am 18. Februar 1903 anläßlich des fünfzigjährigen Bestehens des Jerusalemsvereins&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt; den Kgl. Kronen-Orden I. Klasse, am 29. April 1904 den Charakter als Wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz, am 22. Januar 1906 die Rote Kreuz Medaille III. Klasse und am 18. Januar 1911 den Roten Adler-Orden I. Klasse. Die logische Fakultät der Universität Greifswald ernannte ihn anläßlich der Zweihundertjahrfeier des Königsreichs Preußen am 18. Januar 1901 ehrenhalber zum Doktor der Theologie&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei der Wiedereröffnung der Klosterkirche in Neuruppin wurde Graf Albert am 9. Juni 1908 zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschlecht von Schwerin ist dem Grafen Albert zu Unauslöschlichem Dank verpflichtet für die treue Arbeit, die er jahrzehntelang ihm gewidmet hat. Die Verwaltung des Spantekowschen Gesamtbesitzes durch ihn ist schon erwähnt. Als sein Vater 1860 die Familienstiftung gründete, wurde Graf Albert Mitglied des Familienrats. 1866 erfolgte seine Wahl in das Kuratorium (Vorstand), 1896 die zum Vorsitzenden des Familienrats. Sechsmal fand der Familientag bei ihm statt und zwar 1881, 1884 und 1889 in Janow und 1885, 1898 und 1910 in Wustrau. Bei der Feier des fünfzigjährigen Bestehens der Familienstiftung 1910 wurden seine Verdienste um die Stiftung in den 50 Jahren seiner Mitgliedschaft besonders hervorgehoben. Der Familienrat machte ihm eine Vase zum Geschenk, die das Schwerinsche und das Zieten-Schwerinsche Wappen und Abbildungen seiner Güter trug. Im Jahre 1914 regte er, gemeinsam mit dem Grafen Leonhard die Gründung eines Familienverbandes an&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;, die infolge des Kriegsausbruches zunächst nicht zustande kam. Als beim Famillentag in Berlin am 15. September 1920 Graf Albert den Vorsitz des Familienrates niederlegte, wurde er zum Ehrenvorsitzenden der Stiftung und des am gleichen Tage gegründeten Familienverbandes ernannt. Seinen Namen trägt das vom Familienverbande errichtete Albert-Julius-Archiv&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Andenken an den Grafen von Zieten-Schwerin, der mit seinem gütigen- und großen Herzen alle in unserer großen Familie in gleicher Liebe umfaßt und niemals müde ward, seine ganze Kraft und Zeit in ihren Dienst zu stellen, uns allen vorangehend in teilnehmender Fürsorge, in Güte und Treue wie ein wahrer pater familias&amp;lt;ref&amp;gt;?&amp;lt;/ref&amp;gt; darf nicht erlöschen. Graf Albert starb, in weiten Kreisen geliebt und verehrt, in seinem Schloss zu Wustrau am 15. Mai 1922, kurz vor Vollendung seines 87. Lebensjahres, und wurde am 18. Mai 1922 auf dem Kirchhof in Wustrau an der Seite seiner Gemahlin, mit der er in 53jähriger Ehe Freud und Leid geteilt hatte, beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Albert hatte sich vermählt In Mitau, Kurland, am 29. Juni 1861 mit Constance Caroline Catharina Freiin von Derschau, geboren in Autzenbach, Kurland, am 16. Januar 1838, Tochter des Freiherrn Ludwig Theodor Ernst von Derschau auf Autzehbach und Seemen und der Jeanette Caroline Charlotte geb. Freiin von Medem a. d. H. Rumbenhof.&lt;br /&gt;
Gräfin Constance war seit dem 27. Januar 1891 Dame des Preußischen Luisen-Ordens, 2. Abteilung mit der Jahreszahl 1865, dessen 1. Klasse sie am 27. Januar 1904 erhielt. Am 16. Oktober 1899 wurde ihr die Rote Kreuz-Medaille II. Klasse verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf und Gräfin v. Zieten-Schwerin feierten am 26. Juni 1911 im Kreise ihrer Kinder und Enkel und zahlreicher Verwandter und Freunde die Goldene Hochzeit. Gräfin Constance starb zu Wustrau am 3. Juli 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eltern ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1801)|Wilhelm Ludwig von Schwerin]] (* 17. Juni 1801 in Hohenbrünzow, † 27. Oktober 1865 in Janow)&lt;br /&gt;
* Caroline Albertine Luise von Schwerin geb. von Zieten (* 22.4.1806, † 24.2.1853 in Janow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschwister ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin (* 1825)|Anna Laura Marianne Caroline Marie von Schwerin]] (* 8.9.1825 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin (* 1827)|Henning Carl Friedrich Moritz Balthasar von Schwerin]] (* 2.11.1827 in Rehberg, † 10.8.1858 in Eckerberg)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin (* 1830)|Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin]] (* 22.2.1830 in Rehberg, † 3.7.1869 in Schlagenthin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Laura Albertine von Schwerin (* 1832)|Laura Albertine von Schwerin]] (* 25.10.1832 in Rehberg, † 22.10.1847 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin (* 1837)|Amelie (Melly) Adelheid Eleonore von Schwerin]] (* 3.5.1837 in Rehberg, † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Caroline Luise von Schwerin (* 1839)|Caroline Luise von Schwerin]] (* 19.7.1839 in Janow, † 24.7.1840 in Janow)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin (* 1841)|Friedrich Wilhelm Ulrich von Schwerin]] (* 23.7.1841 in Janow, † 5.3.1846 in Abassie bei Kairo)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin (* 1862)|Friedrich Wilhelm Ludwig von Schwerin]] (* 2.4.1862 in Wustrau, † 1925)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Louis Henning Bogislav von Schwerin (* 1863)|Louis Henning Bogislav von Schwerin]] (* 7.11.1863 in Wustrau, † 1933)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Wilhelm Hans Albert von Schwerin (* 1866)|Wilhelm Hans Albert von Schwerin]] (* 17.6.1866 in Wustrau, † 1946)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Hans Bone von Schwerin (* 1868)|Hans Bone von Schwerin]] (* 5.10.1868 in Wustrau, † 1945) &lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Albert Constantin von Schwerin (* 1870)|Albert Constantin von Schwerin]] (* 2.4.1870 in Wustrau, † 7.3.1956 in Tanzenhaid)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Johanna (Anna) Caroline von Schwerin (* 1872)|Johanna (Anna) Caroline von Schwerin]] (* 1.3.1872 in Wustrau, † 1945)&lt;br /&gt;
#[[vonSchwerin:Hildegard (Hilda) von Schwerin (* 1880)|Hildegard (Hilda) von Schwerin]] (* 21.5.1880, † 6.8.1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dr. L. Gollmert, Wilhelm Grafen von Schwerin und Leonhard Grafen von Schwerin: ''Geschichte des Geschlechts von Schwerin''. Wilhelm Gronau's Buchdruckerei, Berlin 1878&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks==&lt;br /&gt;
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Graf_von_Zieten-Schwerin Artikel über Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin in der Online-Enzyklopädie wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|Die Goldene Hochzeit des Grafen und der Gräfin von Zieten-Schwerin zu Schloss Wustrau am 26. Juni 1911]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten_hochzeit1.jpg|Bronzeplakette &amp;quot;Albert Julius zur [[vonSchwerin:Goldene_Hochzeit_Wustrau_Juni_1911|goldenen Hochzeit 1911]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten_hochzeit2.jpg|Das &amp;quot;Jubelpaar&amp;quot; 1911&lt;br /&gt;
  Bild:Zieten-Schwerin_Wustrau_1906.jpg|[[Bild:imagemap.png|19px|link=vonSchwerin:Zieten-Schwerin_Wustrau_1906.jpg/imagemap]]&lt;br /&gt;
  Bild:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (1835).jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Person|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Linie Rehberg-Wustrau|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Obersteinbach_Schloss_3.jpg|400px|thumb|&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Obersteinbach, Bezirksamt Scheinfeld, Mittelfranken&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[w:Rittergut|Rittergut]] &amp;lt;big&amp;gt;'''Obersteinbach'''&amp;lt;/big&amp;gt; (vor mehr als tausend Jahren durch die [[w:Freiherr#Reichsfreiherr|Reichsfreiherren]] von Steinbach errichtet) ging 1899 zunächst als Pachtgut mit sämtlichen Rechten und Pflichten an den kaiserlichen Gesandtschaftssekretär [[vonSchwerin:Albert Constantin von Schwerin (* 1870)|Dr. jur. Albert Constantin von Schwerin]] über. Wie jedem seiner vier Brüder war auch Albert Constantin durch seinen Vater [[vonschwerin:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)|Albert Julius Graf von Zieten Schwerin]] (1835 – 1922) ein Landgut in [[w:Pommern|Pommern]] zugedacht. Nach seiner Heirat mit [[Mendelssohn:Enole Marie von Mendelssohn-Bartholdy (* 1879)|Enole Marie von Medelssohn-Bartholdy]] kauften beide jedoch am 15. Januar 1902, als Albert Constantin von seiner Stellung bei der kaiserlichen Gesandtschaft in der Republik Venezuela in [[w:Caracas|Caracas]] zurückkehrte, das 165 [[w:Hektar|Hektar]] große Rittergut Obersteinbach. Noch während einigen weiteren Jahren in [[w:Stockholm|Stockholm]] ließ Albert Constantin durchgreifende bauliche Veränderungen am und im Schloss vornehmen. Der Familie mit sieben Kindern (der älteste Sohn [[vonSchwerin:Hans-Bone von Schwerin (* 1898)|Hans-Bone]] wurde 1898 geboren, die jüngste Tochter [[vonSchwerin:Cordula Johanna Albertine von Schwerin (* 1917)|Cordula]] am 11.9.1911 in Obersteinbach) diente das Schloss meist während der Sommermonate als Wohnsitz. Während der kalten Jahreszeit bewohnte die Familie erst ein Haus in [[w:Berlin|Berlin]], nach den dortigen Unruhen und dem [[w:Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)#Sturz_und_Flucht_in_die_Niederlande|Weggang des Kaisers ins Exil 1918]] dann ein Haus in [[w:München|München]]. Nach seinem Examen als Diplom-Landwirt übernahm Hans-Bone die Bewirtschaftung des Landgutes Obersteinbach und lebte mit seiner Familie im Gutshaus oberhalb des Schlosses. Am 5. Dezember 1906 kaufte Albert Constantin das benachbarte Rittergut [[w:Brunn_(Emskirchen)|Brunn]] in der Einöde [[vonSchwerin:Tanzenhaid|Tanzenhaid]] mit etwa 500 Hektar Grundbesitz, davon 400 Hektar Wald. Zu dem kleinen Schlossgebäude in der Nachbargemeinde Brunn, das sich zum Wohnen nicht eignete, erwarb er mit der Einöde drei kleine, einfache Häuser. Das Schloss in Brunn schenkte er der Gemeinde für ein dringend benötigtes Schulhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der um 1933 aufkommenden [[w:Antisemitismus|Antisemitismus]] erschwerte der Familie zunehmend das Leben. 1937 verkaufte Albert Constantin - auch aus Angst vor einer Zwangsenteignung - das Schloss und Landgut Obersteinbach. Die Familie lebte noch bis zum Ausbruch des Krieges in ihrem Haus in München. Vom Erlös des Verkaufs wurden zwischenzeitlich die drei Häuser in Tanzenhaid renoviert. In dieser Abgeschiedenheit und nicht zuletzt auch unter dem Schutz des Bürgermeisters Tiergärtner konnte die Familie die Kriegsjahre dort überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüngste Sohn der Familie [[vonSchwerin:Jürgen Wolfgang Renatus von Schwerin (* 1919)|Jürgen]], aufgrund seiner [[w:Arier#Nationalsozialismus|nichtarischen Herkunft]] aus dem Wehrdienst enlassen, verwaltete die Forst- und Fischwirtschaft der Wälder und Weiher bis 1949 selbst, danach gemeinsam mit seinem älteren Bruder [[vonSchwerin:Rolf Wilhelm Hermann von Schwerin (* 1907)|Rolf]], dessen landwirtschaftlicher Betrieb in [[w:Ungarn|Ungarn]] enteignet wurde. Bis 1956 war Tanzenhaid in den Wirren der Nachkriegszeit ein dankbar angenommener Zufluchtsort für Familie und Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Albert Constantins 1956 (Enole starb am 21.1.1947 in Tanzenhaid) wurde das Gut im Zuge der Erbteilung verkauft und der Erlös unter den verbliebenen Geschwistern aufgeteilt. Das Schloss Obersteinbach wurde durch seinen neuen Besitzer 1965 an das Schullandheimwerk Mittelfranken mit Sitz in [[w:Nürnberg|Nürnberg]] verkauft. Weiterhin im Privatbesitz der Erben des neuen Eigentümers befindet sich der Gutshof mit angrenzender Parkanlage.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienfriedhof Obersteinbach ==&lt;br /&gt;
Noch unter der Verwaltung der Familie von Schwerin befindet sich der Familienfriedhof, welcher aufgrund einer vertraglichen Regelung mit der [[w:Markt Taschendorf|Gemeinde Taschendorf]], zu der Obersteinbach gehört, von der Familie genutzt wird. Begraben liegen dort Albert Constantin und Enole Marie geb. von Mendelssohn-Bartholdy sowie deren sieben Kinder Hans- Bone und seine Frau Herta geb. von Elbe, Dorothea und ihr Mann Wilhelm Eckardt, Wolfgang, Erckhinger und seine Frau Dorothee geb. von Simson, Rolf und seine Frau Elisabeth geb. Gass, Cordula und ihr Mann Eiler Hammer sowie Jürgen und seine Frau Barbara (Babette) geb. Schroth. Zwei Kinder von Hans-Bone wurden ebenfalls in Obersteinbach beigesetzt (Erckhinger und Gerda). Für zwei weitere bereits verstorbene Kinder wurden Gedenksteine gesetzt (Manfred und Bernhard).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jirouch, Josef Leopold: Das Schloss Obersteinbach 1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.schullandheimwerk-mittelfranken.de/schullandheim/obersteinbach/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Häuser und Orte|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: Quelle: Hermann von Schwerin (Hrsg.): Dritter Nachtrag zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin. C. A. Starke Verlag, Görlitz 1928&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Quelle: Hermann von Schwerin (Hrsg.): Dritter Nachtrag zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin. C. A. Starke Verlag, Görlitz 1928&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: Die Seite wurde neu angelegt: „{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}  Das ehemalige Rittergut &amp;lt;big&amp;gt;'''Obersteinbach'''&amp;lt;/big&amp;gt; (vor mehr als tausend Jahren durch die [[w:Freih…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige [[w:Rittergut|Rittergut]] &amp;lt;big&amp;gt;'''Obersteinbach'''&amp;lt;/big&amp;gt; (vor mehr als tausend Jahren durch die [[w:Freiherr#Reichsfreiherr|Reichsfreiherren]] von Steinbach errichtet) ging 1899 zunächst als Pachtgut mit sämtlichen Rechten und Pflichten an den kaiserlichen Gesandtschaftssekretär [[vonSchwerin:Albert Constantin von Schwerin (* 1870)|Dr. jur. Albert Constantin von Schwerin]] über. Wie jedem seiner vier Brüder war auch Albert Constantin durch seinen Vater [[vonschwerin:Albert Julius Graf von Zieten-Schwerin (* 1835)|Albert Julius Graf von Zieten Schwerin]] (1835 – 1922) ein Landgut in [[w:Pommern|Pommern]] zugedacht. Nach seiner Heirat mit [[Mendelssohn:Enole Marie von Mendelssohn-Bartholdy (* 1879)|Enole Marie von Medelssohn-Bartholdy]] kauften beide jedoch am 15. Januar 1902, als Albert Constantin von seiner Stellung bei der kaiserlichen Gesandtschaft in der Republik Venezuela in [[w:Caracas|Caracas]] zurückkehrte, das 165 [[w:Hektar|Hektar]] große Rittergut Obersteinbach. Noch während einigen weiteren Jahren in [[w:Stockholm|Stockholm]] ließ Albert Constantin durchgreifende bauliche Veränderungen am und im Schloss vornehmen. Der Familie mit sieben Kindern (der älteste Sohn [[vonSchwerin:Hans-Bone von Schwerin (* 1898)|Hans-Bone]] wurde 1898 geboren, die jüngste Tochter [[vonSchwerin:Cordula Johanna Albertine von Schwerin (* 1917)|Cordula]] am 11.9.1911 in Obersteinbach) diente das Schloss meist während der Sommermonate als Wohnsitz. Während der kalten Jahreszeit bewohnte die Familie erst ein Haus in [[w:Berlin|Berlin]], nach den dortigen Unruhen und dem [[w:Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)#Sturz_und_Flucht_in_die_Niederlande|Weggang des Kaisers ins Exil 1918]] dann ein Haus in [[w:München|München]]. Nach seinem Examen als Diplom-Landwirt übernahm Hans-Bone die Bewirtschaftung des Landgutes Obersteinbach und lebte mit seiner Familie im Gutshaus oberhalb des Schlosses. Am 5. Dezember 1906 kaufte Albert Constantin das benachbarte Rittergut [[w:Brunn_(Emskirchen)|Brunn]] in der Einöde [[vonSchwerin:Tanzenhaid|Tanzenhaid]] mit etwa 500 Hektar Grundbesitz, davon 400 Hektar Wald. Zu dem kleinen Schlossgebäude in der Nachbargemeinde Brunn, das sich zum Wohnen nicht eignete, erwarb er mit der Einöde drei kleine, einfache Häuser. Das Schloss in Brunn schenkte er der Gemeinde für ein dringend benötigtes Schulhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der um 1933 aufkommenden [[w:Antisemitismus|Antisemitismus]] erschwerte der Familie zunehmend das Leben. 1937 verkaufte Albert Constantin - auch aus Angst vor einer Zwangsenteignung - das Schloss und Landgut Obersteinbach. Die Familie lebte noch bis zum Ausbruch des Krieges in ihrem Haus in München. Vom Erlös des Verkaufs wurden zwischenzeitlich die drei Häuser in Tanzenhaid renoviert. In dieser Abgeschiedenheit und nicht zuletzt auch unter dem Schutz des Bürgermeisters Tiergärtner konnte die Familie die Kriegsjahre dort überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüngste Sohn der Familie [[vonSchwerin:Jürgen Wolfgang Renatus von Schwerin (* 1919)|Jürgen]], aufgrund seiner [[w:Arier#Nationalsozialismus|nichtarischen Herkunft]] aus dem Wehrdienst enlassen, verwaltete die Forst- und Fischwirtschaft der Wälder und Weiher bis 1949 selbst, danach gemeinsam mit seinem älteren Bruder [[vonSchwerin:Rolf Wilhelm Hermann von Schwerin (* 1907)|Rolf]], dessen landwirtschaftlicher Betrieb in [[w:Ungarn|Ungarn]] enteignet wurde. Bis 1956 war Tanzenhaid in den Wirren der Nachkriegszeit ein dankbar angenommener Zufluchtsort für Familie und Freunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Albert Constantins 1956 (Enole starb am 21.1.1947 in Tanzenhaid) wurde das Gut im Zuge der Erbteilung verkauft und der Erlös unter den verbliebenen Geschwistern aufgeteilt. Das Schloss Obersteinbach wurde durch seinen neuen Besitzer 1965 an das Schullandheimwerk Mittelfranken mit Sitz in [[w:Nürnberg|Nürnberg]] verkauft. Weiterhin im Privatbesitz der Erben des neuen Eigentümers befindet sich der Gutshof mit angrenzender Parkanlage.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienfriedhof Obersteinbach ==&lt;br /&gt;
Noch unter der Verwaltung der Familie von Schwerin befindet sich der Familienfriedhof, welcher aufgrund einer vertraglichen Regelung mit der [[w:Markt Taschendorf|Gemeinde Taschendorf]], zu der Obersteinbach gehört, von der Familie genutzt wird. Begraben liegen dort Albert Constantin und Enole Marie geb. von Mendelssohn-Bartholdy sowie deren sieben Kinder Hans- Bone und seine Frau Herta geb. von Elbe, Dorothea und ihr Mann Wilhelm Eckardt, Wolfgang, Erckhinger und seine Frau Dorothee geb. von Simson, Rolf und seine Frau Elisabeth geb. Gass, Cordula und ihr Mann Eiler Hammer sowie Jürgen und seine Frau Barbara (Babette) geb. Schroth. Zwei Kinder von Hans-Bone wurden ebenfalls in Obersteinbach beigesetzt (Erckhinger und Gerda). Für zwei weitere bereits verstorbene Kinder wurden Gedenksteine gesetzt (Manfred und Bernhard).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jirouch, Josef Leopold: Das Schloss Obersteinbach 1979&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.schullandheimwerk-mittelfranken.de/schullandheim/obersteinbach/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<title>vonSchwerin:Otto Heinrich Gustav Eugen Graf von Schwerin (* 1855)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: /* Kinder */&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''''Otto'' Heinrich Gustav Eugen Graf von Schwerin'''&amp;lt;/big&amp;gt; (* 19. Februar 1855 in Wildenhoff, † 8. März 1909 in Hornegg) heiratete am 20. Januar 1888 in Steinort '''''Agnes'' Pauline Adelheid Wanda Therese Amelie Gräfin von Lehndorff''' (* 20. Dezember 1863 in Berlin, † 30. Juni 1947 in Lichterfelde)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eltern ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Otto Gottfried Ludwig Emanuel Graf von Schwerin (* 1823)|Otto Gottfried Ludwig Emanuel Graf von Schwerin]] (* 31.7.1823 in Wildenhoff, † 16.5.1873 in Wildehoff)&lt;br /&gt;
* Jenny (Eugenie) Adelheid Clara von Borcke (* 13.7.1826 in Stargordt, † 6.9.1904 in Wildenhoff) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschwister ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Jenny Bernhardine Marie Gräfin von Schwerin (* 1853)|Jenny Bernhardine Marie Gräfin von Schwerin]] (* 15.10.1853 in Wildenhoff, † 10.6.1928 in Berlin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Hedwig Luise Eugenie Adele Gräfin von Schwerin (* 1856)|Hedwig Luise Eugenie Adele Gräfin von Schwerin]] (* 14.3.1856 in Wildenhoff, † 1889)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Eugenie Clara Sophie Gertrud Gräfin von Schwerin (* 1857)|Eugenie Clara Sophie Gertrud Gräfin von Schwerin]] (* 10.8.1857 in Wildenhoff, † 25.3.1859 in Wildenhoff)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Eugenie Luise Magdalene Gräfin von Schwerin (* 1860)|Eugenie Luise Magdalene Gräfin von Schwerin]] (* 2.7.1860 in Wildenhoff, † 29. August 1922 in Landin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Botho Graf von Schwerin (* 1866)|Botho Graf von Schwerin]] (* 30.3.1866 in Wildenhoff, † 15.2.1917 in Berlin) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Marie-Agnes Gräfin von Schwerin (* 1888)|Marie-Agnes Gräfin von Schwerin]] (* 29.11.1888, † 2.3.1967) ∞ 11.6.1911 Alexander von Martius (* 6.9.1874, † 4.5.1939)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Vera Luise Hedwig Gräfin von Schwerin (* 1890)|Vera Luise Hedwig Gräfin von Schwerin]] (* 9.3.1890 in Wildenhoff, † 15.6.1974 in Wolfsburg)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Ruth von Schwerin (* 1892)|Ruth von Schwerin]] (* 1892, † 1946)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Otto Graf von Schwerin (* 1894)|Otto Graf von Schwerin]] (* 4.10.1894, [[Bild:gefallen.png]] 16.1.1945)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann von Schwerin (Hrsg.): ''Dritter Nachtrag zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin''. C.A. Starke Verlag, Görlitz 1928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: /* Kinder */&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''''Otto'' Heinrich Gustav Eugen Graf von Schwerin'''&amp;lt;/big&amp;gt; (* 19. Februar 1855 in Wildenhoff, † 8. März 1909 in Hornegg) heiratete am 20. Januar 1888 in Steinort '''''Agnes'' Pauline Adelheid Wanda Therese Amelie Gräfin von Lehndorff''' (* 20. Dezember 1863 in Berlin, † 30. Juni 1947 in Lichterfelde)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eltern ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Otto Gottfried Ludwig Emanuel Graf von Schwerin (* 1823)|Otto Gottfried Ludwig Emanuel Graf von Schwerin]] (* 31.7.1823 in Wildenhoff, † 16.5.1873 in Wildehoff)&lt;br /&gt;
* Jenny (Eugenie) Adelheid Clara von Borcke (* 13.7.1826 in Stargordt, † 6.9.1904 in Wildenhoff) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschwister ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Jenny Bernhardine Marie Gräfin von Schwerin (* 1853)|Jenny Bernhardine Marie Gräfin von Schwerin]] (* 15.10.1853 in Wildenhoff, † 10.6.1928 in Berlin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Hedwig Luise Eugenie Adele Gräfin von Schwerin (* 1856)|Hedwig Luise Eugenie Adele Gräfin von Schwerin]] (* 14.3.1856 in Wildenhoff, † 1889)&lt;br /&gt;
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# [[vonSchwerin:Eugenie Luise Magdalene Gräfin von Schwerin (* 1860)|Eugenie Luise Magdalene Gräfin von Schwerin]] (* 2.7.1860 in Wildenhoff, † 29. August 1922 in Landin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Botho Graf von Schwerin (* 1866)|Botho Graf von Schwerin]] (* 30.3.1866 in Wildenhoff, † 15.2.1917 in Berlin) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Marie-Agnes Gräfin von Schwerin (* 1888)|Marie-Agnes Gräfin von Schwerin]] (* 29.11.1888, † 2.3.1967) ∞ 11.6.1911 Alexander von Martius (* 6.9.1874, † 4.5.1939)&lt;br /&gt;
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# [[vonSchwerin:Otto Graf von Schwerin (* 1894)|Otto Graf von Schwerin]] (* 4.10.1894, [[Bild:gefallen.png]] 16.1.1945) ∞I. 4.8.1921 in Militsch Gabriele Gräfin Maltzan Freiin zu Wartenberg und Penzlin (* 3.9.1899 in Militsch, † 12.5.1980 in London) o│o 30.9.1936 in Berlin, ∞II. 12.2.1937 in Berlin Esther Gräfin Eckbrecht von Dürckheim-Montmartin (* 13.1.1904 in Berlin, † 7.10.1985 in Köln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann von Schwerin (Hrsg.): ''Dritter Nachtrag zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin''. C.A. Starke Verlag, Görlitz 1928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;big&amp;gt;'''''Otto'' Heinrich Gustav Eugen Graf von Schwerin'''&amp;lt;/big&amp;gt; (* 19. Februar 1855 in Wildenhoff, † 8. März 1909 in Hornegg) heiratete am 20. Januar 1888 in Steinort '''''Agnes'' Pauline Adelheid Wanda Therese Amelie Gräfin von Lehndorff''' (* 20. Dezember 1863 in Berlin, † 30. Juni 1947 in Lichterfelde)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eltern ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Otto Gottfried Ludwig Emanuel Graf von Schwerin (* 1823)|Otto Gottfried Ludwig Emanuel Graf von Schwerin]] (* 31.7.1823 in Wildenhoff, † 16.5.1873 in Wildehoff)&lt;br /&gt;
* Jenny (Eugenie) Adelheid Clara von Borcke (* 13.7.1826 in Stargordt, † 6.9.1904 in Wildenhoff) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschwister ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Jenny Bernhardine Marie Gräfin von Schwerin (* 1853)|Jenny Bernhardine Marie Gräfin von Schwerin]] (* 15.10.1853 in Wildenhoff, † 10.6.1928 in Berlin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Hedwig Luise Eugenie Adele Gräfin von Schwerin (* 1856)|Hedwig Luise Eugenie Adele Gräfin von Schwerin]] (* 14.3.1856 in Wildenhoff, † 1889)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Eugenie Clara Sophie Gertrud Gräfin von Schwerin (* 1857)|Eugenie Clara Sophie Gertrud Gräfin von Schwerin]] (* 10.8.1857 in Wildenhoff, † 25.3.1859 in Wildenhoff)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Eugenie Luise Magdalene Gräfin von Schwerin (* 1860)|Eugenie Luise Magdalene Gräfin von Schwerin]] (* 2.7.1860 in Wildenhoff, † 29. August 1922 in Landin)&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Marie-Agnes Gräfin von Schwerin (* 1888)|Marie-Agnes Gräfin von Schwerin]] (* 29.11.1888, † 2.3.1967) ∞ 11.6.1911 Alexander von Martius (* 6.9.1874, † 4.5.1939)&lt;br /&gt;
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# [[vonSchwerin:Ruth von Schwerin (* 1892)|Ruth von Schwerin]] (* 1892, † 1946)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Otto Graf von Schwerin (* 1894)|Otto Graf von Schwerin]] (* 4.10.1894, [[Bild:gefallen.png]] 16.1.1945) ∞I. 4.8.1921 in Militsch Gabriele Gräfin Maltzan Freiin zu Wartenberg und Penzlin (* 3.9.1899 in Militsch, † 12.5.1980 in London) o│o 30.9.1936 in Berlin, ∞II. 12.2.1937 in Berlin Esther Gräfin Eckbrecht von Dürckheim-Montmartin (* 13.1.1904 in Berlin, † 7.10.1985 in Köln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann von Schwerin (Hrsg.): ''Dritter Nachtrag zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin''. C.A. Starke Verlag, Görlitz 1928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<title>vonSchwerin:Jenny Bernhardine Marie Gräfin von Schwerin (* 1853)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: Die Seite wurde neu angelegt: „{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}  &amp;lt;big&amp;gt;'''''Maria'' Bernhardine Jenny Gräfin von Schwerin'''&amp;lt;/big&amp;gt; (* 15. Oktober 1853 in Wildenhoff, † 10. Juni 1928 …“&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''''Maria'' Bernhardine Jenny Gräfin von Schwerin'''&amp;lt;/big&amp;gt; (* 15. Oktober 1853 in Wildenhoff, † 10. Juni 1928 in Berlin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
Gräfin Maria Bernhardine Jenny, geboren in Wildenhoff am 15. Oktober 1853, lebte in Berlin, wo sie am 10. Juni 1928&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt III Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt; im 75. Lebensjahr starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eltern ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Otto Gottfried Ludwig Emanuel Graf von Schwerin (* 1823)|Otto Gottfried Ludwig Emanuel Graf von Schwerin]] (* 31.7.1823 in Wildenhoff, † 16.5.1873 in Wildehoff)&lt;br /&gt;
* Jenny (Eugenie) Adelheid Clara von Borcke (* 13.7.1826 in Stargordt, † 6.9.1904 in Wildenhoff) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschwister ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Otto Heinrich Gustav Eugen Graf von Schwerin (* 1855)|Otto Heinrich Gustav Eugen Graf von Schwerin]] (* 19.2.1855 in Wildenhoff, † 8.3.1909 in Hornegg)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Hedwig Luise Eugenie Adele Gräfin von Schwerin (* 1856)|Hedwig Luise Eugenie Adele Gräfin von Schwerin]] (* 14.3.1856 in Wildenhoff, † 1889)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Eugenie Clara Sophie Gertrud Gräfin von Schwerin (* 1857)|Eugenie Clara Sophie Gertrud Gräfin von Schwerin]] (* 10.8.1857 in Wildenhoff, † 25.3.1859 in Wildenhoff)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Eugenie Luise Magdalene Gräfin von Schwerin (* 1860)|Eugenie Luise Magdalene Gräfin von Schwerin]] (* 2.7.1860 in [[vonSchwerin:Wildenhoff|Wildenhoff]], † 29. August 1922 in Landin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Botho Graf von Schwerin (* 1866)|Botho Graf von Schwerin]] (* 30.3.1866 in Wildenhoff, † 15.2.1917 in Berlin) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann von Schwerin (Hrsg.): ''Dritter Nachtrag zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin''. C.A. Starke Verlag, Görlitz 1928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<title>vonSchwerin:Vorlage:Linie Walsleben - Älterer Zweig</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: /* Linie Walsleben - Älterer Zweig */&lt;/p&gt;
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== Linie Walsleben - Älterer Zweig ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[vonSchwerin:Otto Gottfried Ludwig Emanuel Graf von Schwerin (* 1823)|Otto Gottfried Ludwig Emanuel Graf von Schwerin]] (* 31.7.1823 in [[vonSchwerin:Wildenhoff|Wildenhoff]], † 16.5.1873 in Wildehoff) ∞ 7.1.1853 in Stargordt Jenny (Eugenie) Adelheid Clara von Borcke (* 13.7.1826 in Stargordt, † 6.9.1904 in Wildenhoff) &lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Jenny Bernhardine Marie Gräfin von Schwerin (* 1853)|Jenny Bernhardine Marie Gräfin von Schwerin]] (* 15.10.1853 in [[vonSchwerin:Wildenhoff|Wildenhoff]], † 10.6.1928 in Berlin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Otto Heinrich Gustav Eugen Graf von Schwerin (* 1855)|Otto Heinrich Gustav Eugen Graf von Schwerin]] (* 19.2.1855 in [[vonSchwerin:Wildenhoff|Wildenhoff]], † 8.3.1909 in Hornegg) ∞ 1888 Agnes Gräfin von Lehndorff (* 20.12.1863 in Berlin, † 30.6.1947)&lt;br /&gt;
## [[vonSchwerin:Marie-Agnes Gräfin von Schwerin (* 1888)|Marie-Agnes Gräfin von Schwerin]] (* 29.11.1888, † 2.3.1967) ∞ 11.6.1911 Alexander von Martius (* 6.9.1874, † 4.5.1939)&lt;br /&gt;
## [[vonSchwerin:Vera Luise Hedwig Gräfin von Schwerin (* 1890)|Vera Luise Hedwig Gräfin von Schwerin]] (* 9.3.1890 in [[vonSchwerin:Wildenhoff|Wildenhoff]], † 15.6.1974 in Wolfsburg) ∞ 27.2.1915 [[Georg Graf von Schwerin (* 1886)|Georg Graf von Schwerin]] (* 26.7.1886, † 12.8.1971) &lt;br /&gt;
## [[vonSchwerin:Ruth von Schwerin (* 1892)|Ruth von Schwerin]] (* 1892, † 1946)&lt;br /&gt;
## [[vonSchwerin:Otto Graf von Schwerin (* 1894)|Otto Graf von Schwerin]] (* 4.10.1894, [[Bild:gefallen.png]] 16.1.1945) ∞I. 4.8.1921 in Militsch Gabriele Gräfin Maltzan Freiin zu Wartenberg und Penzlin (* 3.9.1899 in Militsch, † 12.5.1980 in London) o│o 30.9.1936 in Berlin, ∞II. 12.2.1937 in Berlin Esther Gräfin Eckbrecht von Dürckheim-Montmartin (* 13.1.1904 in Berlin, † 7.10.1985 in Köln)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Hedwig Luise Eugenie Adele Gräfin von Schwerin (* 1856)|Hedwig Luise Eugenie Adele Gräfin von Schwerin]] (* 14.3.1856 in [[vonSchwerin:Wildenhoff|Wildenhoff]], † 1889)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Eugenie Clara Sophie Gertrud Gräfin von Schwerin (* 1857)|Eugenie Clara Sophie Gertrud Gräfin von Schwerin]] (* 10.8.1857 in [[vonSchwerin:Wildenhoff|Wildenhoff]], † 25.3.1859 in Wildenhoff)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Eugenie Luise Magdalene Gräfin von Schwerin (* 1860)|Eugenie Luise Magdalene Gräfin von Schwerin]] (* 2.7.1860 in [[vonSchwerin:Wildenhoff|Wildenhoff]], † 29. August 1922 in Landin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Botho Graf von Schwerin (* 1866)|Botho Graf von Schwerin]] (* 30.3.1866 in [[vonSchwerin:Wildenhoff|Wildenhoff]], † 15.2.1917 in Berlin) &lt;br /&gt;
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		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linie Walsleben - Älterer Zweig ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[vonSchwerin:Otto Gottfried Ludwig Emanuel Graf von Schwerin (* 1823)|Otto Gottfried Ludwig Emanuel Graf von Schwerin]] (* 31.7.1823 in [[vonSchwerin:Wildenhoff|Wildenhoff]], † 16.5.1873 in Wildehoff) ∞ 7.1.1853 in Stargordt Jenny (Eugenie) Adelheid Clara von Borcke (* 13.7.1826 in Stargordt, † 6.9.1904 in Wildenhoff) &lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Jenny Bernhardine Marie Gräfin von Schwerin (* 1853)|Jenny Bernhardine Marie Gräfin von Schwerin]] (* 15.10.1853 in [[vonSchwerin:Wildenhoff|Wildenhoff]], † 10.6.1928 in Berlin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Otto Heinrich Gustav Eugen Graf von Schwerin (* 1855)|Otto Heinrich Gustav Eugen Graf von Schwerin]] (* 19.2.1855 in [[vonSchwerin:Wildenhoff|Wildenhoff]], † 8.3.1909 in Hornegg) ∞ 1888 Agnes Gräfin von Lehndorff (* 20.12.1863 in Berlin, † 30.6.1947)&lt;br /&gt;
## [[vonSchwerin:Marie-Agnes Gräfin von Schwerin (* 1888)|Marie-Agnes Gräfin von Schwerin]] (* 29.11.1888, † 2.3.1967) ∞ 11.6.1911 Alexander von Martius (* 6.9.1874, † 4.5.1939)&lt;br /&gt;
## [[vonSchwerin:Vera Luise Hedwig Gräfin von Schwerin (* 1890)|Vera Luise Hedwig Gräfin von Schwerin]] (* 9.3.1890 in [[vonSchwerin:Wildenhoff|Wildenhoff]], † 15.6.1974 in Wolfsburg) ∞ 27.2.1915 [[Georg Graf von Schwerin (* 1886)|Georg Graf von Schwerin]] (* 26.7.1886, † 12.8.1971) &lt;br /&gt;
## [[vonSchwerin:Ruth von Schwerin (* 1892)|Ruth von Schwerin]] (* 1892, † 1946)&lt;br /&gt;
## [[vonSchwerin:Otto Graf von Schwerin (* 1894)|Otto Graf von Schwerin]] (* 4.10.1894, [[Bild:gefallen.png]] 16.1.1945) ∞I. 4.8.1921 in Militsch Gabriele Gräfin Maltzan Freiin zu Wartenberg und Penzlin (* 3.9.1899 in Militsch, † 12.5.1980 in London) o│o 30.9.1936 in Berlin, ∞II. 12.2.1937 in Berlin Esther Gräfin Eckbrecht von Dürckheim-Montmartin (* 13.1.1904 in Berlin, † 7.10.1985 in Köln)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Hedwig Luise Eugenie Adele Gräfin von Schwerin (* 1856)|Hedwig Luise Eugenie Adele Gräfin von Schwerin]] (* 14.3.1856 in [[vonSchwerin:Wildenhoff|Wildenhoff]], † 1889)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Eugenie Clara Sophie Gertrud Gräfin von Schwerin (* 1857)|Eugenie Clara Sophie Gertrud Gräfin von Schwerin]] (* 10.8.1857 in [[vonSchwerin:Wildenhoff|Wildenhoff]], † 25.3.1859 in Wildenhoff)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Eugenie Luise Magdalene Gräfin von Schwerin (* 1860)|Eugenie Luise Magdalene Gräfin von Schwerin]] (* 2.7.1860 in [[vonSchwerin:Wildenhoff|Wildenhoff]], † )&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Botho Graf von Schwerin (* 1866)|Botho Graf von Schwerin]] (* 30.3.1866 in [[vonSchwerin:Wildenhoff|Wildenhoff]], † 15.2.1917 in Berlin) &lt;br /&gt;
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		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<title>vonSchwerin:Eugenie Luise Magdalene Gräfin von Schwerin (* 1860)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: Die Seite wurde neu angelegt: „{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}  &amp;lt;big&amp;gt;'''''Eugenie'' Luise Magdalene Gräfin von Schwerin'''&amp;lt;/big&amp;gt; (* 2. Juli 1860 in Wildenhoff, † 29. August 1922 in…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''''Eugenie'' Luise Magdalene Gräfin von Schwerin'''&amp;lt;/big&amp;gt; (* 2. Juli 1860 in Wildenhoff, † 29. August 1922 in Landin) heiratete am 17. April 1879 in Wildenhoff '''''Max'' Hermann Wichard Oskar von Bredow''' (* 14. August 1855 in Landin Kreis Westhavelland, † 26. Januar 1918 in Rathenow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
Gräfin Luise Eugenie Magdalene, geboren in Wildenhoff am 2. Juli 1860, vermählte sich dort am 17. April 1879 mit Max Hermann Wichard Oskar von Bredow (geboren Landin, Kreis Westhavelland, 14. August 1855, gestorben Rathenow 26. Januar 1918) auf Landin und Kriele, Ritterschaftsdirektor, Mitglied des Preußischen Herrenhauses. Sie starb in Landin am 29. August 1922 im 63. Lebensjahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Ahnentafel ihres Sohnes ist abgedruckt in: Ausgewählte Ahnentafeln der Edda. Gotha 1925. Seite 50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eltern ==&lt;br /&gt;
* [[vonSchwerin:Otto Gottfried Ludwig Emanuel Graf von Schwerin (* 1823)|Otto Gottfried Ludwig Emanuel Graf von Schwerin]] (* 31.7.1823 in Wildenhoff, † 16.5.1873 in Wildehoff)&lt;br /&gt;
* Jenny (Eugenie) Adelheid Clara von Borcke (* 13.7.1826 in Stargordt, † 6.9.1904 in Wildenhoff) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschwister ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Jenny Bernhardine Marie Gräfin von Schwerin (* 1853)|Jenny Bernhardine Marie Gräfin von Schwerin]] (* 15.10.1853 in Wildenhoff, † 10.6.1928 in Berlin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Otto Heinrich Gustav Eugen Graf von Schwerin (* 1855)|Otto Heinrich Gustav Eugen Graf von Schwerin]] (* 19.2.1855 in Wildenhoff, † 8.3.1909 in Hornegg)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Hedwig Luise Eugenie Adele Gräfin von Schwerin (* 1856)|Hedwig Luise Eugenie Adele Gräfin von Schwerin]] (* 14.3.1856 in Wildenhoff, † 1889)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Eugenie Clara Sophie Gertrud Gräfin von Schwerin (* 1857)|Eugenie Clara Sophie Gertrud Gräfin von Schwerin]] (* 10.8.1857 in Wildenhoff, † 25.3.1859 in Wildenhoff)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Botho Graf von Schwerin (* 1866)|Botho Graf von Schwerin]] (* 30.3.1866 in Wildenhoff, † 15.2.1917 in Berlin) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann von Schwerin (Hrsg.): ''Dritter Nachtrag zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin''. C.A. Starke Verlag, Görlitz 1928&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VonSchwerin:Person|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VonSchwerin:Linie Walsleben - Älterer Zweig|{{PAGENAME}}]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<id>http://daffg.de/index.php?title=vonSchwerin:Otto_Freiherr_von_Schwerin_(*_1616)</id>
		<title>vonSchwerin:Otto Freiherr von Schwerin (* 1616)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{vonSchwerin:Vorlage:Navigationsleiste}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Otto Freiherr von Schwerin (1616)_1200px.jpg|thumb|350px|&amp;lt;small&amp;gt;Portrait auf Stein gez. v. Adolph Burger&amp;lt;br&amp;gt;Die Randzeichnung entw. und auf Stein gez. v. Ludwig Burger&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Otto Freiherr von Schwerin&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/center&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''''Otto'' Freiherr von Schwerin'''&amp;lt;/big&amp;gt; (* 18. März 1616 in Pommern; † 14. November 1679  in Berlin), Minister des [[Wikipedia:de:Brandenburg-Preußen|Kurfürstentums Brandenburg]], heiratete am 22. April 1642 in [[Wikipedia:de:Königsberg (Preußen)|Königsberg]] [[vonSchlabrendorff:Elisabeth Sophie von Schlabrendorff (* 1620)|Elisabeth Sophie von Schlabrendorff]] (* 20. Februar 1620 in Drewitz, † 26. Januar 1656 in Cölln an der Spree).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 1./5. Oktober 1656 heiratete er in II. Ehe in Königsberg [[vonKreytzen:Helene Dorothea von Kreytzen (* 1620)|Helene Dorothea von Kreytzen]] (* 10./20. März 1620 in Fischhausen, † 16./26. August 1677 in Alt-Landsberg) und nach deren Tod in III. Ehe 1679 in Alt-Landsberg Dorothea von Flemming († 15./26. Oktober 1692 in Cleve)    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
war erster Minister und Ober-Präsident des [[Wikipedia:de:Geheimer Rat|Geheimen Raths]] unter der Regierung des [[Wikipedia:de:Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|grossen Kurfürsten von Brandenburg]] und gehört zu den verdienstvollsten Männern der Brandenburgischen Geschichte. Mit dem [[Wikipedia:de:Kurt Christoph von Schwerin|Helden von Prag]], dem [[Wikipedia:de:Generalfeldmarschall|Feldmarschall]] [[Wikipedia:de:Friedrich II. (Preußen)|Friedrichs des Grossen]], ist er Einer der Hauptträger des Ruhms seines Namens und Geschlechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war seinerzeit der hervorragendste und einflussreichste Staatsmann im deutschen Reiche; zugleich des grossen Kurfürsten und dessen [[Wikipedia:de:Luise Henriette von Oranien|erster Gemalin]], der edlen Oranierin, vertrautester Freund und Berather; endlich auch der Erzieher der [[Wikipedia:de:Friedrich_Wilhelm_I._(Brandenburg)#Nachkommen|Kurfürstlichen Prinzen]], insbesondere des nachmaligen [[Wikipedia:de:Friedrich I. (Preußen)|ersten Preussischen Königs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Lebensbeschreibung dieses bedeutenden Mannes, welcher so wesentlichen Antheil an der Grundlegung, Gestaltung und Grösse des [[Wikipedia:de:Preußen|Preussischen Staates]] hat, ist bis jetzt nicht vorhanden,&amp;lt;ref&amp;gt;Die ausführlichsten und zuverlässigsten Nachrichten über den Ober-Präsidenten sind enthalten in Leopold v. Orlich's ''Geschichte des Preussischen Staates im 17. Jahrhundert, mit besonderer Beziehung auf das Leben des grossen Kurfürsten'', Berlin 1838. Darin findet sich auch im 1. Th. S. 247 ff. eine kurze Biographie des Freiherrn, sowie im selben Theil S. 573 bis 635 sehr ausführliche Auszüge aus seinem eigenhändigen ''Erziehungs-Journal'', und endlich sind im 3. Theil zahlreiche anf den Ober-Präsidenten, bezügliche Schriftstücke, eigenhändig von der Kurfürstin an ihn gerichtete Briefe, von ihm verfasste geistliche Lieder und vieles Andere, abgedruckt. - Weiter enthalten biographische und sonstige Nachrichten über ihn: Dr. Fr. Förster, Neuere und neueste Preussische Geschichte, Suppl. 1. Th. S. 223. - Zedler's Universal-Lxikon, Th. 36 S. 456. - Pauli, Allg. Preuss. Staatsgeschichte, Halle 1764. VII. S. 4 ff. und an vielen anderen Stellen. - Pufendorf, de reb. gestis Frieder. Willh. Elect. Brandenb. an vielen Stellen. - Dr. Ed. Vehse, Geschichte des Preuss. Hofes und Adels. Hamburg 1851 1. Th. S. 191 ff. - Küster, Alt- und Neu-Berlin 3. Th. Zusätze S. 637. - Cosmar, der wirkliche Geh. Staatsrath Berlin 1805, Anonymi Chronicon Berolinense anno 1307 usque ad 1690, Mscpt., Anno 1651. - In neuester Zeit hat R. v. Holly Lehrer an der höheren Bürgerschule zu Marne im Schleswigschen ''die staatsmännische Thätigkeit Otto's von Schwerin unter der&lt;br /&gt;
Regierung des grossen Kurfürsten'' zum Gegenstand einer höchst interessanten Abhandlung  gemacht, welche bis jetzt in 2 Abtheilungen&lt;br /&gt;
in den Schul-Programmen (1874) und Marne (1870) erschienen ist, und welche zunächst Otto's &lt;br /&gt;
Wirken bis zum Jahr 1658 schildert.&amp;lt;/ref&amp;gt; und leider kann auch an dieser Stelle von seinem nach den verschiedensten Richtungen hin thätigen und erfolgreichen Wirken nur ein kurzer Abriss gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto wurde geboren am 8. März 1616&amp;lt;ref&amp;gt;Als Otto's Geburtsort wird bei Orlich, Geschichte des Preuss. Staates im 17. Jahrhundert, Stettin genannt. Vgl. Anm. 2 auf S. 7 bei v. Holly a. a. O.&amp;lt;/ref&amp;gt; und bezog 1633 das Gymnasium zu [[Wikipedia:de:Stettin|Stettin]],&amp;lt;ref&amp;gt;Album des Stettiner Gymnasium, 1. Th.&amp;lt;/ref&amp;gt; woselbst zu seinen Lehrern der bekannte Pormmersche Geschichtsschreiber [[Wikipedia:de:Johannes Micraelius|Johann Micraelius]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;In einer eigenhändigen Aufzeichnung nennt der Ober-Präsident denselben als Taufzeugen seiner 2. Tochter: ''mein alter Praeceptor.''&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieses Letzteren ''Hauszucht'' befand sich derzeit auch [[vonSchwerin:Vivigenz von Schwerin (1617)|Vivigenz von Schwerin]], der Erbe von [[Spantekow]], mit welchem Otto innige Freundschaft schloss und mit welchem gemeinsam er sich 1634 auf die [[Wikipedia:de:Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Universität Greifswald]]&amp;lt;ref&amp;gt;Eingeschrieben bereits 6. September 1630&amp;lt;/ref&amp;gt; begab. Dort verfasste er, als unverhofft Vivigenz im Alter von 17 Jahren am 18. October 1634 starb, ''in höchster Trübniss über solches seines geliebten Freundes Absterben'' ein Trauergedicht&amp;lt;ref&amp;gt;siehe:[[vonSchwerin:Vivigenz von Schwerin (1617)|Vivigenz von Schwerin]]&amp;lt;/ref&amp;gt; und hielt ihm auch am 9. December j. J. eine lateinische Gedächtnissrede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahr 1637 [[Wikipedia:de:Bogislaw XIV. (Pommern)|Herzog Bogislav XIV]] gestorben und mit ihm das alte Pommersche Herrenhaus erloschen war, begab sich Otto zugleich mit seinem Bruder Bogislav nach Königsberg in den Dienst&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin, Abschnitt II. 638. Urkunde&amp;lt;/ref&amp;gt; des Kurfürsten [[Wikipedia:de:Georg Wilhelm (Brandenburg)|Georg Wilhelm von Brandenburg]], ward daselbst [[Wikipedia:de:Kammerjunker|Kammerjunker]] der [[Wikipedia:de:Elisabeth Charlotte von der Pfalz|Kurfürstin Elisabeth Charlotte]], einer Schwester des sogenannten ''Winterkönigs'' [[Wikipedia:de:Friedrich V. (Pfalz)|Friedrichs V von der Pfalz]], setzte jedoch gleichzeitig an der [[Wikipedia:de:Albertina (Königsberg)|dortigen Universität]] seine Studien fort&amp;lt;ref&amp;gt;Dass Otto auch in Frankfurt, Leyden und Strassburg soll studirt haben, beruht auf einer Verwechselung mit seinem gleichnamigen Sohn&amp;lt;/ref&amp;gt; und trat zur reformirten Kirche über, welcher auch der Brandenburgische Hof angehörte. Schliesslich machte er die zur Vollendung einer guten edelmännischen Erziehung damals nöthig erachtete Reise und scheint grade nach Königsberg zurückgekehrt zu sein, als Kurfürst Georg Wilhelm daselbst am 21. November/1. December 1640 sein Leben beschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue Kurfürst Friedrich Wilhelm bezeugte dem nur um 4 Jahre älteren Kammerjunker sogleich sein volles Vertrauen. Vermuthlich hatte er ihn schon am Hofe des Pommern-Herzogs in Stettin&amp;lt;ref&amp;gt;Dorthin war 1632 der damalige Kurprinz der Unruhen des 30jährigen Krieges wegen in Sicherheit gebracht.&amp;lt;/ref&amp;gt; kennen und schätzen gelernt; wie es denn vielleicht schon eine Folge jener Bekanntschaft war, dass Otto überhaupt an den Brandenburgischen Hof ging; und in dem ziemlich rohen und wüsten Treiben jenes letzteren schloss sich dann wol des jungen Fürsten gleichgestimmte Seele der ernsten, sittlich-strebenden Richtung des Pommerschen Edelmannes an. Genug, bald nach der Thronbesteigung schon betraute er den 24jährigen Otto mit nicht unwichtigen diplomatischen Sendungen. Als eine solche muss man unter den obwaltenden Verhältnissen&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. v. Holly a. a. O., ferner: Droysen, Geschichte der Preuss. Politik, der Staat des grossen Kurfürsten, 1. Th. S. 166.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Empfang des Kaiserlichen Gesandten Grafen Martinitz bezeichnen, welchem Otto im Februar 1641 nach Brandenburg entgegen geschickt wurde, um ihn von dort nach Königsberg zu geleiten. Gleich darauf eilte er nach Stettin, um dort mit Liliehöck, dem schwedischen Präsidenten von Pommern, wegen des Waffenstillstandes zu unterhandeln. Nachdem er dann am 29. April 1641 zum Hof- und Kammergerichts-Rath ernannt war, ging er im Februar 1642 zu Verhandlungen in das Schwedische Hauptquartier nach Salzwedel. Ueber diese letztgedachte Sendung erstattete er unter dem 17./27. Februar einen ausführlichen Bericht, welcher als erstes bedeutenderes Schriftstück aus seiner Feder uns aufbewahrt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;v. Holly a. a. O.: ''es ist ein Meisterstück an Schärfe und Klarheit, auch zeigt die Sprache den Fluss und die Gewandtheit, welche fast alle Arbeiten dieses Staatsmannes auszeichnen. Zugleich bietet sich uns hier ein Zeugniss von der Begabung Schwerins für diplomatische Geschäfte.''&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. October 1645 ward er zum Geheimen Rath ernannt und ihm die Oberaufsicht über die herrschaftlichen Gelälle (Domänen) übertragen; am 6. September 1646 ward er ansserdem zum Lehnsrath bestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin, Abschnitt II. 605. Urkunde&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu jener Zeit finden wir ihn während mehrerer Jahre in besonderer Thätigkeit bei den Verhandlungen &lt;br /&gt;
mit den oppositionellen Ständen in Cleve und in Sachen der in engem Zusammenhang damit stehenden Allianz mit den Generalstaaten.&amp;lt;ref&amp;gt;v. Holly a, a. O.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ende des Jahres 1646 begleitete er den Kurfürsten zu dessen Vermälung mit der Prinzessin Luise von Oranien, welche am 27. November/7. December im Haag stattfand und bei welcher Gelegenheit er die Ehepakten aufsetzte, und einige Tage darauf erfolgte seine Ernennung zum Hofmeister der jungen Kurfürstin, welches Amt von der grössten Bedeutung für ihn werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;v. Holly a. a. O.: ''Die junge Fürstin - denn ohne ihren Wunsch war diese Ernennung gewiss nicht geschehen - hatte nicht besser wählen können; sie gewann in Schwerin nicht allein einen geschäftsgewandten Diener, einen Hofmann, dessen Würde und imponirendes Wesen ihn durchaus geeignet machte, einem fürstlichen Hofhalte zu präsidiren, sondern auch einen treuen Rathgeber und Freund.''&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nahe Verhältniss, in welches Otto durch diese Stellung zu dem Hause Oranien trat, blieb nicht ohne Einfluss auf seine ganze politische Anschauung und Richtung; vorzüglich war es die kluge und geistvolle &lt;br /&gt;
Mutter der Kurfürstin, die Prinzessin Amalie von Oranien, eine geborene Gräfin zu Solms, ''deren politischer &lt;br /&gt;
Scharfblick und deren reifes Urtheil in öffentlichen Dingen wiederholt bestimmend auf des Kurfürsten und Schwerins Pläne und Entschliessungen einwirkten.''&amp;lt;ref&amp;gt;Die Correspondenz der Prinzessin mit Otto ist abgedruckt bei Orlich III. S. 481-535.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere aber ward auch durch dieses Amt der erste Grund gelegt ''zu jenem reinen und schönen Verhältnisse, das zwischen der Kurfürstin und ihrem ersten Diener bis zum Tode der Ersteren ungestört bestand, und von dem zahlreiche zwischen ihnen gewechselte Briefe ein so schönes Zeugniss ablegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Briefe der Kurfürstin s. bei Orlich III. S. 422-478.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Verhandlungen in Münster und Osnabrück, welche 1648 zum Abschluss des westfälischen Friedens führten, war Otto nicht unmittelbar betheiligt. Vorzüglich seinem Einflüsse ist jedoch die endliche Anerkennung der bei dieser Gelegenheit von Kurbrandenburg gestellten Forderung zuzuschreiben, dass die Reformirten als innerhalb der Augsburgischen Konfession Stehende betrachtet und ihnen gleiche Freiheiten und Rechte mit den Lutheranern bewilligt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. R. v. Holly a. a. O. - Droysen III. l, S. 236, 238. - Orlich I. S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. März 1648 erhob ihn Kaiser Ferdinand III in in den Reichs-Freiherrnstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin, Abschnitt II. 606. Urkunde&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Anerkennung desselben von Seiten des Kurfürsten erfolgte jedoch erst am 3. October 1654;&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin, Abschnitt II. 615. Urkunde&amp;lt;/ref&amp;gt; zugleich mit der Verleihung des Erbkämmerer-Amtes der Kurmark Brandenburg an Stelle des Pommerschen Erbküchenmeister-Amtes,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[vonSchwerin:Ulrich von Schwerin (* 1648)|Ulrich von Schwerin]]&amp;lt;/ref&amp;gt; auf dessen Anwartschaft Otto für seine Person verzichtet hatte&amp;lt;ref&amp;gt;Otto löste sich gänzlich von seine Pommerschen Beziehungen los, wie er denn auch seine väterlichen Erbgüter seinem Bruder verkaufte, um nicht Lehnsträger der Schwedischen Krone zu sein. Vgl. Urkundenbuch zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin, Abschnitt II. 615. und 638. Urkunde&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie auch zugleich  mit der Erhebung seiner Alt-Landsberg'schen Begüterung zur Herrschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Ueber Erwerb und Besitz der Landsbergschen Güter siehe weiter unter.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der betreffenden Urkunde wird Otto ausser mit den schon erwähnten Titeln und Würden auch noch Kammer-Director,&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin, Abschnitt II. 613. Urkunde heisst er ''Amtskammer-Director''. Eine Kurfürstl. Ordre vom December 1652 hatte bestimmt, dass ohne des Freiherrn von Schwerin Vorwissen in der Amtskammer Nichts ausgefertigt werden dürfte.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hauptmann zu Oranienburg&amp;lt;ref&amp;gt;Der Kurfürst schenkte 1650 seiner Gemalin das Amt Oranienburg (vorher Bützow) und ist wol ziemlich gleichzeitig Otto's betreffende Ernennung erfolgt. Vgl. Orlich I. S. 547. - Förster Suppl. I. S. 180&amp;lt;/ref&amp;gt; und Oberhofmeister der Kurfürstin&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin, Abschnitt II. 624. Urkunde - 1651 heisst er nur ''Hofmeister'' (U. B. II. 607) und dann später noch einmal 1656 (U. B. II. 616). Eine genaue Feststellung dieses Titels scheint demnach nicht erfolgt zu sein. Jedenfalls war Otto der oberste Vorsteher des Hofhaltes der Kurfürstin.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der nun folgenden Jahre gaben die politischen Verwickelungen, welche nach der Thronbesteigung des Königs Carl X Gustav von Schweden (1654) zu dem schwedisch-polnischen Kriege führten, dem Freiherrn fortdauernde Gelegenheit zu bedeutsamer diplomatischer Thätigkeit. Die Politik des grossen Kurfürsten, so schwankend sie auch zu jener Zeit erscheinen mag, weil Kurbrandenburg - nach dem 30jährigen Kriege machtlos - zunächst gezwungen der jedesmaligen Uebermacht nachgeben musste, verfolgte doch unablässig nur ein Ziel: die Unabhängigkeit von der drückenden Oberherrschaft Polens und Schwedens, welches sie endlich mit der Souveranetät über Preussen erreichte. Zu diesem bedeutungsvollen Erfolge hat der Freiherr Otto von Schwerin sehr wesentlich beigetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;R. v. Holly a. a. O. - Vgl. auch Droysen, der Staat des grossen Kurfürsten, 2. Abtheilung. - L. v. Orlich a. a. O. u. s. w.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Königsberger Tractat vom 17. Januar 1656, in Folge dessen Preussen zunächst aus einem polnischen ein schwedisches Lehn wurde; das Bündniss mit Frankreich (24. Februar) zur Deckung der westlichen Besitzungen Brandenburgs gegen die Ansprüche des Pfalzgrafen von Neuburg, wodurch freie Hand zum Handeln im Osten geschaffen wurde; die nach der ruhmvollen Schlacht bei Warschau (18./28. bis 20./30. Juli 1656) geführten Frauenburger Verhandlungen, denen am 10./20. November der Abschluss des Vertrages von Labiau folgte, in welchem Schweden bedingungslos die Preussische Souveranetät zugestand; und endlich die Anerkennung derselben von Seiten Polens in dem Vertage von Wehlau am 19. September 1657&amp;lt;ref&amp;gt;Otto mitunterzeichnete auch die Retification desselben zu Bromberg 26. October/5. November.&amp;lt;/ref&amp;gt; - das Alles war zum grossen Theil das Werk seiner vielbewährten Umsicht und Geschicklichkeit. Bei der letztgedachten Gelegenheit ertheilte ihm König Johann Casimir das Indigenat in Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;Urkundenbuch zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin, Abschnitt II. 618. Urkunde&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahre 1657 verwaltete er interimistisch das Amt des ''Kanzlers'' und scheint auch ohne besondere Ernennung damals allgemein den Titel eines solchen erhalten zu haben, wie ihm denn in allen Briefen jener Zeit das diesem zustehende Prädikat: Excellenz beigelegt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;R. v. Holly a. a. O. S. 25 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber an Stelle einer endgültigen Ernennung zum ''Kanzler'' erfolgte am 30. August/9. September 1658&amp;lt;ref&amp;gt;Das im Geh. Staats-Archiv zu Berlin befindliche Original-Dokument der Ernennung datirt vom 30. August 1658; R. v. Holly datirt sie nach neuerem Styl auf den 9. September. Alle anderen Datirungen, wie z.B. Fr. Förster, der den 13. October setzt, sind danach falsch. Vgl. bei R. v. Holly insbesondere die Anmerkung auf S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; diejenige zum Oberpräsidenten, mit welcher der Kurfürst ihm als Erstem Minister die Leitung der äusseren und inneren Angelegenheiten seiner Lande übertrug. Es schuf der Kurfürst damit eine vollkommen neue Würde. Während früher der Kanzler gewissermassen nur ein ''Minister des Innern'' gewesen war, lag dem Oberpräsidenten die Zusammenfassung der inneren und äusseren Politik ob. Es sollte an Stelle der bisherigen territorialen Hauspolitik nunmehr die Brandenburgische Politik aus den Gesichtspunkten eines Grossstaates geführt werden. Mit dem grossen Staatssiegel, welches zu führen der Oberpräsident allein berechtigt war, hatte er die Befugniss, alle Allianzen endgültig abzuschliessen, Landtagsrecesse zu bestätigen, Bestallungen zu vollziehen und bindende Verträge einzugehen.&amp;lt;ref&amp;gt;R. v. Holly a. a. O.&amp;lt;/ref&amp;gt; Somit hatte Otto die höchste Stufe im Staatsdienst erstiegen. Ausdrücklich ward in der Bestallungs-Urkunde seine ''charge für die höchste am Hofe'' bezeichnet und ihm der Rang vor dem Feldmarschall und dem Oberkämmerer ertheilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich nach dieser Ernennung begleitete der Oberpräsident den Kurfürsten auf den Kriegsschauplatz nach Schleswig-Holstein und Jütland, schloss am 31. Januar 1659 zu Riepen den Allianz-Vertrag mit Dänemark und betrieb eifrig die Unterbandlungen, welche am 23. April/3. Mai 1660 durch den Frieden zu Oliva nicht nur dem Kriege mit Schweden ein Ende machten, sondern auch ''dem Norden Europas eine vertragsmässige&lt;br /&gt;
Gestaltung, die Basis zu einem positiven Völkerrecht'' gaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Souveränetät Preussens ward in demselben allseitig und unbedingt bestätigt und anerkannt. Ein hervorragender Geschichtsschreiber&amp;lt;ref&amp;gt;Droysen a. a. O. III. 2. S. 362 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet den Frieden von Oliva als ''die erste Staffel der Erhebung Deutschlands, den Grundstein unseres heutigen nationalen Deutschlans''; und ohne Zweifel hat ein besonderes Verdienst um das Gelingen dieses bedeutsamen Werkes der Freiherr Otto von Schwerin, welcher vorzüglich es war, der die überall sich dagegen aufthürmenden Hindernisse zu überwinden verstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. R. v. Holly a. a. O. S. 24. - Auch die bei Orlich I. S. 562 und 563 abgedruckten Stellen aus dem handschriftlichen Tagebuch Otto's bezeugen seine Theilnahmc an diesem Werk, obgleich das Olivaer Friedens-Instrument nicht Seine Unterschrift trägt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen uns versagen, auf die vielumfassende weitere Thätigkeit des Oberpräsidenten in Ausübung seines hohen Amtes näher einzugehen. Er war vermöge seiner Stellung, sowie seines nahen persönlichen Verhältnisses zum Kurfürsten bei allen Angelegenheiten des Staates ausnahmslos betheiligt und seine Mitwirkung meist von hervorragender und eingreifender Bedeutung. Wesentlichen Antheil hatte er insbesondere an allen den Reformen, mit welchen der grosse Kurfürst während der längeren Friedensperiode den neugeschaffenen Staat auch im Innern ausbaute; an der Förderung von Gewerbe und Handel, an der Hebung des Ackerbaues, namentlich der Erhöhung des Ertrages der Domänen durch verbesserte Wirthschaft, der Herbeiziehung von Colonisten in das durch die jahrelangen Kriege verwüstete Land,&amp;lt;ref&amp;gt;Stenzel, Preuss. Geschichte, Bd. 2 S. 428: ''Bereits 1666 veranlasste der Oberpäsident mehrere evangelische Franzosen in das Brandenburgische zu kommen, wo er sie auf seinem Gute Alt-Landsberg ansiedelte.''&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Ordnung des Finanz- und Steuerwesens durch die an Stelle der bisherigen Contribution 1667 eingeführte Accise, und endlich an der Regelung der kirchlichen Verhältnisse,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Orlich a. a. O. II. S. 468 ff. 1662 und 1664 wurden auf Kurfürstl. Befehl unter dem Vorsitz des Oberpräsidenten Religionsgespräche (Colloquien) zu Berlin abgehalten.&amp;lt;/ref&amp;gt; bei welchen ihm, wie seinem Kurfürstlichen Herrn, als Grundsatz nicht nur Toleranz, sondern die Gleichberechtigung des Bekenntnisses galt. Auch die Verhandlungen &lt;br /&gt;
auf dem Landtage zu Königsberg 1661, wo die Souveränetät sich im Kampfe gegen die ständische &lt;br /&gt;
Libertät behauptete,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Orlich a. a. O. II. S. 468 ff. 1662 und 1664 wurden auf Kurfürstl. Befehl unter dem Vorsitz des Oberpräsidenten Religionsgespräche (Colloquien) zu Berlin abgehalten. 5) Droysen und Orlich a. a. O.&amp;lt;/ref&amp;gt; leitete er, und führte auch die Cleveschen Angelegenheiten bis zu deren endgültiger &lt;br /&gt;
Regelung durch den 1666 mit Neuburg geschlossenen Vergleich.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. u. a. auch Pauli VI. 604.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vornehmlich aber nahm die auswärtige Politik seine volle Kraft in Anspruch&amp;lt;ref&amp;gt;Droysen III. 3. Th. S. 213. Von der Correspondenz des Kurfürsten mit dem Oberpräsidenten während der Jahre 1672 - 74 finden sich moderne aber beglaubigte Abschriften im Geh. Staata-Archiv zu Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt; und nach vielen geschickt geführten Verhandlungen schloss er am 1. Juni 1672 den Allianz-Vertrag mit Holland, als dieses von Ludwig XIV angegriffen wurde, und erneute 1674 dieses Bündniss gegen Frankreich, dem auch der Kaiser und Spanien beitraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anerkennung seiner vielfachen Verdienste hatte ihm der Kurfürst am 4. Januar 1661 die Domprobstei &lt;br /&gt;
zu Brandenburg verliehen,&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 626.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf welche ihm schon 1652 die Anwartschaft ertheilt war.&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 608.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch hatte er bereits am 11. October 1657 die Amtshauptmannschaft zu Lebus erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;In der Bestallung heisst es: ''weil er den Tisch bei Hofe wegen seiner vielen Verrichtungen in vielen Jahren nicht genossen und überden nun in's zwölfte Jahr dem Kurfürsten überall ausser Landes gefolget.''&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen besonders hohen Grad seines Vertrauens aber bezeugte ihm der Kurfürst durch seine am 12. August 1662 erfolgte Berufung&amp;lt;ref&amp;gt;Orlich III. S. 352 ff. bringt die betreffende ''Instruction und Bestallung als Hoff-Meister.''&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Hofmeister des Kurprinzen Carl Aemil.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Aemil, geboren 6./16. Februar 1655, starb als Kurprinz 27. November 1674 zu Strassburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleich darauf ward ihm auch die Erziehung des Prinzen Friedrich,&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich, geb. l./ll. Juli 1657, nach seines Bruders Tode Kurprinz, 1688 Kurfürst Friedrich III, 1701 Friedrich I König in Preussen.&amp;lt;/ref&amp;gt; des nachmaligen ersten Königs in Preussen, übertragen; und endlich 1673 auch diejenige des Prinzen Ludwig.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig, geb. 28. Juni/8. Juli 1666, starb zu Potsdam 28. März 1687.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Oberpräsident wusste mit der ihm eigenen Gewissenhaftigkeit und Arbeitskraft auch die neuen Verpflichtungen neben den vielseitigen und bedeutenden Anforderungen der von ihm bekleideten Staatsämter voll und ganz zu erfüllen. Den Beweis dafür liefert das von ihm selbst geführte und bis in die kleinsten Dinge eingehende ''Erziehungs-Jonrnal'.'&amp;lt;ref&amp;gt;Manusc. boruss. fol. No. 44. 2. Bde. Handschrift der Königlichen Bibliothek zu Berlin: Tagebuch des Ministers Otto von Schwerin, die Erziehung der Prinzen Carl Aemil und Friedrich betreffend (1663- 1672). Auszüge sind abgedruckt bei Orlich I. S. 573 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Prinzen waren ihm völlig anvertraut und hielten sich oft Monatelang bei ihm in Alt-Landsberg auf. Kurprinz Carl Aemil entwuchs 1673 dieser Obhut; der Aufsicht bei den beiden anderen Prinzen&amp;lt;ref&amp;gt;Betreffs dieser sind bei Orlich III. S. 361 ff. noch 2 ''Instructionen'' für den Oberpräsidenten abgedruckt.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde der Oberpräsident erst am 10./20. Juni 1676 auf sein besonderes Begehren, weil der Kurprinz (Friedlich) ''nunmehro &lt;br /&gt;
die Jahre erreichet, da Sie keines Gouverneurs mehr vonnüten hätten,'' enthoben.&amp;lt;ref&amp;gt;Orlich III. S. 364.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kurfürst anerkannte &lt;br /&gt;
bei dieser Gelegenheit, dass der Freiherr von Schwerin ''Unsere in solchem hochwichtigen Wercke von Ihm geschöpffete hoffnung zu Unserm sonderbahren gnädigstem vergnügen gäntzlich erfüllet, also dass Wir die früchte seines angewanten ßleisses in erziehung derer so ihm anvertrawt mit sonderbahren freuden verspüren''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen war seine diplomatische Thätigkeit während der ganzen Dauer des französischen Krieges (1672—1679) ununterbrochen in Anspruch genommen. Mit Rücksicht auf seine geschwächten Kräfte erbat er allerdings im December 1678 seinen Abschied, doch lehnte der Kurfürst dies Gesuch mit sehr gnädigen Worten ab,&amp;lt;ref&amp;gt;Der Kurfürst schrieb 22. December 1678: - ''Wir auch zu Euch das gnädigste Vertrauen haben, Ihr werdet uns bei jetzigen gefährlichen conjuncturen euren getreuen rath, dessen wir Uns nun 42 jahre her gebrauchet, nicht entziehen, sondern Uns vielmehr damit bisz zum beschlusse eures lebens, insonderheit jetziher Zeith, getreulich an handt gehen, so wird es Uns sonders lieb und angenemb seyn, wan ihr deszfals keine fernere instancen thuet.'' Orlich III. S. 298.&amp;lt;/ref&amp;gt; liess nur, wie schon früher (1663) einmal geschehen war,&amp;lt;ref&amp;gt;Orlich III. S. 167 No. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Erleichterung in seinen Obliegenheiten eintreten,&amp;lt;ref&amp;gt;Orlich III. S. 299 No. 388.&amp;lt;/ref&amp;gt; und forderte noch wenige Monate vor des Oberpräsidenten Tode dessen Gutachten und Rath in Betreff des 1679 abzuschliessenden wichtigen Friedens von St. Germain.&amp;lt;ref&amp;gt;Orlich II. S. 325 ff. - Orlich III. S. 303 ff. Schreiben des Kurfürsten an den Oberpräsidenten vom 1./11., 4./14. und 11./21. August 1679. - Vgl. auch Pufendorf XVII. § 62 ff. - Stenzel, Geschichte des Preuss. Staates II. S. 406&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Oberpräsident starb im Schlosse zu Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;Seine Wohnung in demselben lag über den nachmals vom König Friedrich Wilhelm IV bewohnten Gemächern.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Cölln an der Spree) am 4./14. November 1679, im Alter von 63 Jahren 8 Monaten, und ward 12./22. December im Erbbegräbniss der Stadtkirche zu Alt-Landsberg beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach einer Notiz des Rector Küster ward sein Körper ''balsamiret'' und ist Ao. 1718 ''noch unverweset gesehen worden.'' 1720 ward sein Sarg fest geschlossen und 1730 das ganze Schwerinsche Gewölbe in Alt-Landsberg, in dem 15 Säge stehen, auf Königlichen Befehl zugemauert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto von Schwerin war ein Staatsmann von seltener Begabung. Neben einer vielumfassenden klassischen Bildung und der Gabe feiner Beobachtung besass er eine ungewöhnliche Arbeitskraft und Energie handelte stets mit Besonnenheit und Würde. Mit strenger Rechtschaffenheit verband er ein wohlwollendes menschenfreundliches Wesen und echte Frömmigkeit. Auch zählte er zu den besten Rednern&amp;lt;ref&amp;gt;Lünig, Grosser Herrn, vornehmer Ministren und anderer berühmten Mäner gehaltene Reden. Leipzig 1709, 2 Bde. - Unter den in 12 Kapiteln vertheilten 342 Reden sind No. 62, 91,93,101,152 und 212 von Otto v. Schwerin. - Vgl. R. v. Holly a. a. O. S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; seiner Zeit und besass dichterische Begabung in hervorragender Weise. Ausser den bei Leopold von Orlich abgedruckten geistlichen Liedern rühren unbezweifelt auch von ihm die der Kurfürstin Luise zugeschriebenen erhabenen Lieder,&amp;lt;ref&amp;gt;Orlich I. S. 545: Diese Lieder gaben wol deshalb Veranlassung zu der Behauptung, dass die Kurfürstin Verfasserin derselben sei, weil sie der Ausdruck ihres frommen Wesens, ihrer Demuth und Würde sind. Aber sie war der deutschen Sprache nicht so mächtig, um poetische Gedanken entwerfen zu können, denn sie schrieb sehr selten deutsch, mehrentheils französisch oder holländisch. Dagegen verfasste der Oberpräsident, welcher ja zugleich ihr Oberhofmeister und treuer Freund war, auf ihren Wunsch vielfach für sie Gebete und fromme Lieder. Orlich III. S. 379 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; wie besonders die allbekannten: ''Jesus, meine Zuversicht'' und ''Ich will von meiner Missethat zum Herren mich bekehren.'' Besonders bemerkenswerth aber ist seine völlige Hingabe in den Dienst seines Fürsten, dessen grosse und weittragende Gedanken er stets richtig erfasste, oft fördernd auf sie einwirkte und unermüdlich an ihrer Gestaltung arbeitete. Mit seltener und durch die Jahrzehnte hindurch ungetrübter Freundschaft und nie wankendem Vertrauen lohnte ihm dafür der grosse Kurfürst und dessen edle Gemalin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreimal hatte sich der Oberpräsident vermält: 1) am dritten Osterfeiertag 1642 auf dem Kurfürstl. Schlosse zu Königsberg mit Elisabeth Sophie von Schlabrendorf, einer Tochter des Manasse von Schlabrendorf auf Glienicke und Drewitz und der Melusina geb. von Thümen a. d. H. Woltersdorf. Sie war geboren zu Drewitz 20. Februar 1620, gehörte der reformirten Kirche an, war Kammerfräulein der verwittweten Kurfürstin, der Mutter des grossen Kurfürsten, und starb nach der Geburt ihres jüngsten Sohnes zu Cölln an der Spree 26. Januar 1656; beigesetzt im Dom. Sie hatte ihrem Gemal eilf Kinder geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) am 1. oder 5. October 1656 auf dem Schlosse zu Königsberg mit Helene Dorothea von Kreytzen, einer Tochter des Landhofmeisters Andreas von Kreytzen auf Domnau und der Anna Maria geb. von der Oelsnitz a. d. H. Schippeln. Dieselbe war zu Fischhausen 10./20. März 1620 geboren, lutherischer Religion, und seit 1644 Wittwe des Königl. Polnischen Kammerherrn Fabian Erbtruchsess und Freiherrn zu Waldburg &lt;br /&gt;
auf Wildenhoff. Ihr einziger Sohn aus dieser ersten Ehe war der Erbtruchsess Freiherr Gebhard zu Waldburg (geb. 20. October 1638), welcher als Kaiserlicher Oberstlieutenant 9. October 1664 bei Wien im Duell erschossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Beigesetzt im Schwerinschen Erbbegräbniss zu Alt-Landsberg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie starb 16./26. August 1677 zu Alt-Landsberg und ward in der dortigen Kirche beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Auf ihren tod wurden 1677 bei Christoph Runge in Berlin ''vier Trauer-, Trost- und Gedächtniss-Predigten'' gedruckt; ebenso zu Frankfurt ein von Johann Bogislaus von Schwerin verfasstes lateinisches Gedicht. Des grossen Kurfürsten Beileidschreben bei dieser Gelegenheit siehe bei Orlich III. S. 274, 276.&amp;lt;/ref&amp;gt;Fünf Kinder waren in dieser Ehe geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) 1679&amp;lt;ref&amp;gt;Am 12. Februar 1679 erbat der Oberpräsident vom Kurfürsten die Erlaubniss zu seiner Wiederverheirathung, ''um Pflege in seinen vielen Schwachheiten zu haben.''&amp;lt;/ref&amp;gt; zu Alt-Landsberg mit Dorothea von Flemming, einer Tochter des Ewald Joachim von Flemming auf Rippertow und der Agnes geb. von der Osten a. d. H. Woldenburg. Sie war Wittwe des Obersten Bodo von Schlieben auf Papitz und Klützow und vermälte sich als des Oberpräsidenten Wittwe&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 656&amp;lt;/ref&amp;gt; zum dritten Mal am 10. Mai 1687 zu Berlin mit dem Kurbrandenburgischen Generalfeldmarschall Alexander Freiherrn von Spaën, als dessen Gemalin sie im Alter von 77 Jahren am 15./26. October 1692&lt;br /&gt;
zu Cleve starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den sechzehn ihm in den ersten beiden Ehen geborenen Kindern überlebten ihn neun, deren Erbe er in seinem am 10. October 1679 errichteten Testament&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 649. Dies Testament ist höchst beachtenswerth, da es einen Einblick in des Oberpräsidenten edle Denkungsweise &lt;br /&gt;
gewährt.&amp;lt;/ref&amp;gt; bestimmte. Seine Hinterlassenschaft war eine sehr bedeutende und das Wichtigste über seine Besitzverhältnisse soll hier zusammen gestellt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein väterliches Erbtheil in den Altwigshagenschen Gütern, welches ihm 1652 in Folge des brüderlichen Theilungsvergleiches&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 610.&amp;lt;/ref&amp;gt; zugefallen war, hatte er 1654 an seinen Bruder Bogislav verkauft,&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 612.&amp;lt;/ref&amp;gt; welcher auch den Antheil an den angefallenen Lindstedtschen Lehen zu Altwigshagen&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 611. Vgl. Taf. X. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm. Um sich ungetheilt dem Dienst des Kurfürsten zuzuwenden, verweigerte er die von Schweden geforderte Huldigung und gab 29. Juni 1663 freiwillig auch alle Anwartschaften auf die altväterlichen Lehen auf,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. U. B. II. 638 und 651. Er erscheint daher auch nicht im Lehnbrief von 1673. Vgl. U. B. II. 642.&amp;lt;/ref&amp;gt; wogegen ihm der Kurfürst unter dem 24. Juli 1663 verhiess, ihn bei demjenigen, was er in seinen Landen ''käuflich'' oder ''durch Kurfürstliche Gnade'' an sich bringen werde, ''kräftiglich zu mainteniren und zu schützen.''&amp;lt;ref&amp;gt;Orlich III. S. 167. No. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Kauf hatte er bereits 1649 von seinem Schwiegervater Manasse von Schlabrendorf die Güter Drewitz und Rudow erworben,&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 607.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu denen er 1658 noch weitere Antheile,&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 620.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie 1659 das Dorf Bergholz &lt;br /&gt;
im Zauchischen Kreise kaufte. Er verkaufte jedoch diese gesammten Güter 1662 an den Kurfürsten,&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 627, 628.&amp;lt;/ref&amp;gt; welcher ihm 1663 für eine Restforderung aus Drewitz den Niessbrauch des Dorfes Rosenorth im Amt Schippenbeil in Ostpreussen&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 629.&amp;lt;/ref&amp;gt; für sein und seiner Gemalin&amp;lt;ref&amp;gt;Die ihn überlebende dritte Gemalin hatte nicht den Niessbrauch, daher Rosenorth in seinem Testament nicht mehr erwähnt ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; Lebzeiten verschrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1652 (nach Anderen 1654) hatte er demnächst die im Prenzlauer Kreise belegenen und der Familie von Blanckenburg von Alters her gehörigen Wolfshagenschen Güter aus den Händen der Gläubiger gekauft und war mit denselben belehnt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Lehnsrecht auf Wolfshagen steht keinem anderen Zweige der Schwerinschen Familie zu. Kurfürstl. Ordre vom 20. November 1693.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieselben bestanden damals aus: Wolfshagen, [[vonSchwerin:Schlepkow|Schlepkow]], Hetzdorf, Hildebrandshagen, Damerow und dem Städtchen Fürstenwerder. In den wirklichen Besitz dieser Güter trat er jedoch erst nach völliger Befriedigung der Blanckenburgischen Gläubiger durch Verordnung des Kammergerichts vom 5. October 1670.&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv in Wildenhoff IV. vol. 69. No. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ansehnlichste und bedeutendste Besitzung des Oberpräsidenten aber bildeten die Alt-Landsbergischen &lt;br /&gt;
Güter, welche - im Barnimer Kreise der Mark Brandenburg belegen - nach und nach von ihm erworben wurden: so 1650 Buhlsdorf von Botho von Trott, 1652 Klein-Schönebeck vom Rath Erasmus Seidel, 1654 von Hilmar von Krummensee die Güter Alt-Landsberg, Werneuchen, Krummensee, Wegendorff (Wedigendorf), Buchholz und Seefeld, welche Gesammt-Begüterung am 3. October 1654 vom Kurfürsten mit den Vorrechten einer Herrschaft ausgestattet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 615. Vgl. U. B. II. 638. - Berghaus, Landbuch der Provinz Brandenburg II. S. 408. - Schwerinsches Hausbuch in Alt-Landsberg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu kaufte der Freiherr 1655 Hönow; 1656 schenkte ihm der Kurfürst ''zur Verbesserung der Landsbergschen Herrschaft'' Alles, was er in den Dörfern Hönow und Seeberg besass, nebst Antheilen in Rehfeld, Hennickendorf und Werder; ferner kaufte er 1658 Neuenhagen,&amp;lt;ref&amp;gt;Fidicin I. S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt;1658 und 1660 Eggersdorf, 1663 den Gross-Stinitz-See bei Tassdorf,&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 630.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1667 Seeberg und halb Hohenstein, dessen andere Hälfte er 1676 erwarb, 1668 halb Tiefensee, 1670 Zülsdorf, 1671 Freudenberg, &lt;br /&gt;
1672 Antheile in Wustrow und Parun; dazu verlieh ihm 1672 der Kurfürst auch noch die für verfallen &lt;br /&gt;
erklärten von Barfuss'schen Lehen&amp;lt;ref&amp;gt;Im ständischen Archiv zu Berlin, Adelssachen, Specialia, Barfuss, befindet sich: ''des Generals von Barfuss Denkschrift vom Oktober 1858, welche Angriffe gegen den Erwerb dieser Lehen zur Herrschaft Alt-Landsberg enthält.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hohen- und Nieder-Predikow mit Grunow. Am 3. August 1672 erhielt er dann endlich einen Gesammt-Lehnbrief über die Herrschaft Alt-Landsberg,&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 638.&amp;lt;/ref&amp;gt; welchen, zugleich &lt;br /&gt;
mit dem goldenen Erbkämmerer-Schlüssel, der Kurfürst ihm am 7. August persönlich übergab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Herrschaft, welche ''nach dem Recht der Erstgeburt'' vererbt werden sollte, vereinigte er später auch noch den ihm 1672 verliehenen Antheil an den Kalksteinbrüchen von Rüdersdorf, das 1674 gekaufte Gut Petershagen, sowie den später erworbenen Besitz von Gross-Barnim, Blumenthal, Bruchmühl, Vogelsdorf und Walkmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am 2. August 1657 hatte er zu Alt-Landsberg eine reformirte Gemeinde, Kirche und Schule gestiftet&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 617. Vgl. U. B. II. 649 auf S. 479&amp;lt;/ref&amp;gt; und gleichzeitig den Bau eines neuen grossartigen Schlosses begonnen, dessen Kapelle 17. August 1662 eingeweiht wurde, und welches er mit prächtigen Gärten umgab.&amp;lt;ref&amp;gt;Gähde, Geschichte der Stadt Alt-Landsberg, Halle 1857. - Beschreibung von Alt-Landsberg in Kunstmanns Beiträgen zur Geschichte derer von Schwerin, Mscpt., wovon Abschrift in Göhren. - Berghaus, Landbuch.- Zahlreiche Schriftstücke über Alt-Landsberg befinden sich im Familien-Archiv zu Wildenhoff in Preussen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der erst 1653 erfolgten wirklichen Besitznahme des im Westfälischen Frieden (l648) an Brandenburg gefallenen Theils von Pommern (Hinterpommern mit Kammin), verlieh der Kurfürst am 6. März l654 das Städtchen Zachan   im  Saziger  Kreise  nebst den Gütern Zadelow und Gross-Schlatikow&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 614.&amp;lt;/ref&amp;gt; Freiherrn Otto, welcher sich 27. August l658 in Zachan förmlich huldigen liess.&amp;lt;ref&amp;gt;Brüggemann II. Bd. 2, S. 255. - Berghaus, Landbuch 2. Th., 4. Bd. S. 410, 411, 415.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Erst 1666 ertheilte der Kurfürst die Belehnung mit diesem Besitz.&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 633.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer bedeutender Erwerb des Oberpräsidenten waren die im Kreise Preuss. Eylau gelegenen Wildenhoffschen Güter.&amp;lt;ref&amp;gt;Berghaus II. S. 352.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieselben gehörten dem einzigen Sohn seiner zweiten Gemalin, dem Erbtruchsess &lt;br /&gt;
und Freiherrn Gebhard zu Waldburg, und waren von diesem seinem Stiefvater verpfändet worden. Nach dem 1664 erfolgten Tode des Ersteren ward Freiherr Otto 16. August 1665 vom Kurfürsten mit denselben belehnt, gelangte aber erst 24. März 1667 - nach längeren Rechtsstreitigkeiten mit der Familie Truchsess-Waldburg&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Familie besass die Güter von 1450 bis 1665.&amp;lt;/ref&amp;gt; - in den rechtskräftigen Besitz und erhielt darauf am 21. Januar 1668 einen Kurfürstlichen &lt;br /&gt;
Lehnbrief.&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 637.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gehörten damals folgende Güter dazu: Wildenhoff (früher Ampunden, auch Amt Punden), Stadt Landsberg, Weymans, Canditten, Halbendorf, Pareszken, Perplauken, Liepnick, Rimlauken, Taberlauken, Garbenicken, Ganderberg, Santenitten, Aukam (Augam), Keweinen (Queenen), Sittehnen, Wormen, &lt;br /&gt;
Worschienen, Pottschacken und die Seen Gouder, Keuten, Perkau und Menten. Mit den seinem Stiefsohn &lt;br /&gt;
gehörigen Gütern Saraunen, Gr. Steegen und Hoppendorf, ebenfalls im Kreise Preuss. Eylau belegen, war er schon am 3. December 1664 belehnt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 631.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Wildenhoffschen Güter sollten ''nach dem Recht der Erstgeburt'' vererbt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Erbschaft&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 647.&amp;lt;/ref&amp;gt; seines Braders Bogislav erhielt der Oberpräsident in Folge Vergleiches&amp;lt;ref&amp;gt;Er zahlte dagegen seinem Bruder noch 9400 Gulden baar heraus.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
mit seinem Bruder Philipp Julius vom 20. September 1678 die Güter Lassehne, Thunow mit Geritz und Streckentin, Repkow und Larss; und ferner auch noch - als Erbe seines Sohnes Johann Bogislav - die diesem vermacht gewesenen Güter Zuchen und Schübben.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. U. B. II. 647.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausser diesem reichen und ausgedehnten Güterbesitz gehörte ihm seit 1653 und 1659 auch noch das in der Brüderstrasse No. 2 zu Berlin belegene vormalige Gräflich Schwarzenbergsche Haus, mit welchem er 1659 vom Kurfürsten belehnt ward.&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 624. Vgl. U. B. II. 650. Es war dies das letzte ausgethane ''Burglehn'' zu Berlin, dessen Sinn war: Schutz der Burgen und Schlösser, dafür Befreiung von bürgerlichen Abgaben. Vgl. auch U. B. II. 668.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den verschiedenen Anwartschaften auf Lehngüter, welche er erwarb, ohne selbst in deren Besitz &lt;br /&gt;
zu kommen,&amp;lt;ref&amp;gt;Verschiedene Vergleiche dieserhalb befinden sich im Kammergerichts-Archiv zu Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist bemerkenswerth nur diejenige, welche ihm 22. Mai 1671 Herzog Gustav Adolph zu Meklenburg auf die ''unter Uns belegenen'' Lehngüter der von Blanckenburg, nemlich Mildenitz, Gross-Daberkow, &lt;br /&gt;
Göhren und Leppin ertheilte, weil die drei erstgenannten später in die Hände seiner Nachkommen gelangten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. bei No. 4, Taf. XIX. 8 und 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesammte Hand erhielt er 1678 an sämmtlichen Gütern seines Bruders Bogislav,&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 648.&amp;lt;/ref&amp;gt; wie er auch 1676 die Belehnung desselben mit Spantekow mitempfangen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;U. B. II. 646.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Baarvermögen bestand überdies, nach einer eigenhändigen Notiz, in etwa 100,000 Thalern, welche in Hamburg, Danzig und Amsterdam ausgeliehen waren, und von welchen ein Theil aus einer Erbschaft &lt;br /&gt;
der Frau von Kleist geb. von Winterfeld (1667) herrührte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu Taf. XVII. 8 auf S. 297&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bildnisse des Oberpräsidenten und seiner ersten Gemalin befinden sich, in Lebensgrösse in Oel gemalt, im Schlosse zu Wolfshagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Dr. L. Gollmert, Wilhelm Grafen von Schwerin und Leonhard Grafen von Schwerin: ''Geschichte des Geschlechts von Schwerin''. Wilhelm Gronau's Buchdruckerei, Berlin 1878&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eltern ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Otto von Schwerin (* 1585)|Otto von Schwerin]] (* 1585, † 1662)&lt;br /&gt;
# [[vonWeissbach:Dorothea von Weissbach (* 1592)|Dorothea von Schwerin]] geb. von Weissbach (* 1592, † 1651)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder aus I. Ehe ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Elisabeth Charlotte Freiin von Schwerin (* 1643)|Elisabeth Charlotte Freiin von Schwerin]] (* 6./16. Januar 1643 in Cölln a. d. Pree, † 25. März/4. April)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Luise Hedwig Freiin von Schwerin (* 1644)|Luise Hedwig Freiin von Schwerin]] (* 8./18. Januar 1644 in Cölln a. d. Spree, † Mai 1700)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Otto Graf von Schwerin (* 1645)|Otto Graf von Schwerin]] (* 11./21. April 1645 in Cölln a. d. Spree, † 8. Mai 1705 in Alt-Landsberg), am 11. September 1700 in den Reichs-Grafenstand erhoben&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Eleonore Catharina Elisabeth Freiin von Schwerin (* 1646)|Eleonore Catharina Elisabeth Freiin von Schwerin]] (* 1./11. Oktober 1646 in Cölln a. d. Spree, † 14. Oktober 1696)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Amalie Henriette Freiin von Schwerin (* 1648)|Amalie Henriette Freiin von Schwerin]] (* 15./25. September 1648 in Cleve, † 18.28. Januar 1650 in Cölln a. d. Spree)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Luise Wilhelmine Freiin von Schwerin (* 1648)|Luise Wilhelmine Freiin von Schwerin]] (* 15./25. September 1648 in Cleve, † 6.16. April 1650 in Cölln a. d. Spree)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Levin Freiherr von Schwerin (* 1649)|Levin Freiherr von Schwerin]] (* 8./18. Oktober 1649 in Cölln a. d. Spree, † 12./22. Februar 1671 in l'Isle(Fr))&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Wilhelm Heinrich Freiherr von Schwerin (* 1649)|Wilhelm Heinrich Freiherr von Schwerin]] (* 7./17. Februar in Cölln a. d. Spree, † 10./20. November 1652)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Moritz Friedrich Freiherr von Schwerin (* 1652)|Moritz Friedrich Freiherr von Schwerin]] (* 24. Oktober/3. November 1652, † 21. September 1686 im Lager von Jaass in der Wallachei an der rothen Ruhr)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Friedrich Heinrich Freiherr von Schwerin (* 1654)|Friedrich Heinrich Freiherr von Schwerin]] (* 4./14. Juli 1654 in Cölln a. d. Spree, † 1690/1691)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Johann Bogislav Freiherr von Schwerin (* 1656)|Johann Bogislav Freiherr von Schwerin]] (* 6./16. Januar 1656 in Cölln a. d. Spree, † 25. November 1677 in Châlons (Fr))   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kinder aus II. Ehe ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Luise Charlotte Freiin von Schwerin (1657)|Luise Charlotte Freiin von Schwerin]] (getauft 2./12. Juli 1657, † als Kind)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Amalie Henriette Freiin von Schwerin (* 1658)|Amalie Henriette Freiin von Schwerin]] (* 3./13. December 1658 in Cölln a. d. Spree, † 30. September (oder 18. Oktober, oder 18. November) 1699)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Luise Wilhelmine Freiin von Schwerin (* 1660)|Luise Wilhelmine Freiin von Schwerin]] (* 9./19. Dezember 1660 in Cölln a. d. Spree, † 29. Juni 1685)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Maria Dorothea Freiin von Schwerin (* 1662)|Maria Dorothea Freiin von Schwerin]] (* 10./20. April 1662 in Königsberg, † 19. Oktober 1695 in Berlin)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Charlotte Wilhelmine Freiin von Schwerin (* 1664)|Charlotte Wilhelmine Freiin von Schwerin]] (* 4./14. August 1664 in Cölln a. d. Spree, † 1665 in Königsberg) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschwister ==&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Hans Joachim von Schwerin (* 1613)|Hans Joachim von Schwerin]] (* 11. September 1613, † 1637)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Philipp Julius von Schwerin (* 1617)|Philipp Julius von Schwerin]] (* 18. Februar 1617 in Hagen, † 28. Juni 1685)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Christoph Hugold von Schwerin (* 1619)|Christoph Hugold von Schwerin]] (* 2. Januar 1619, † 13. Juli 1638)&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Heinrich von Schwerin (* 1620)|Heinrich von Schwerin]] (* 3. November 1620, † ''in seiner Jugend'')&lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Bogislav von Schwerin (* 1622)|Bogislav von Schwerin]] (* 22.6.1622 in Ueckermünde, † 16. Januar 1678 in Stettin) &lt;br /&gt;
# [[vonSchwerin:Agnes von Schwerin (* 1624)|Agnes von Schwerin]] (* 10. März 1624, † ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dr. L. Gollmert, Wilhelm Grafen von Schwerin und Leonhard Grafen von Schwerin: ''Geschichte des Geschlechts von Schwerin''. Wilhelm Gronau's Buchdruckerei, Berlin 1878 &lt;br /&gt;
* [http://dfg-viewer.de/show/?set&amp;amp;#x5B;image&amp;amp;#x5D;=756&amp;amp;set&amp;amp;#x5B;mets&amp;amp;#x5D;=http%3A%2F%2Fmdz10.bib-bvb.de%2F~db%2Fmets%2Fbsb00008393_mets.xml&amp;amp;set&amp;amp;#x5B;zoom&amp;amp;#x5D;=default&amp;amp;set&amp;amp;#x5B;debug&amp;amp;#x5D;=0&amp;amp;set&amp;amp;#x5B;double&amp;amp;#x5D;=0 F. Hirsch: Schwerin, Otto von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (A6DB). Band 35. Duncker &amp;amp; Humblot, Leipzig 1893, S. 754–763.]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?id=eJoLAAAAYAAJ&amp;amp;dq=otto%20freiherr%20von%20schwerin&amp;amp;pg=PP7#v=onepage&amp;amp;q=otto%20freiherr%20von%20schwerin&amp;amp;f=false Briefe aus England über die Zeit von 1674 bis 1678: in Gesandtschafts-Berichten des Ministers Otto von Schwerin des Jüngeren an den Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm. Herausgegeben von Leopold von Orlich, Berlin 1837]&lt;br /&gt;
* [http://dfg-viewer.de/v2/?set&amp;amp;#x5B;image&amp;amp;#x5D;=159&amp;amp;set&amp;amp;#x5B;zoom&amp;amp;#x5D;=min&amp;amp;set&amp;amp;#x5B;debug&amp;amp;#x5D;=0&amp;amp;set&amp;amp;#x5B;double&amp;amp;#x5D;=0&amp;amp;set&amp;amp;#x5B;mets&amp;amp;#x5D;=http%3A%2F%2Fgdz.sub.uni-goettingen.de%2Fmets_export.php%3FPPN%3DPPN609546791 Schwebel, Oskar: Die Herren und Grafen von Schwerin, Berlin 1885]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Person|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:vonSchwerin:Linie Alt-Landsberg|{{PAGENAME}}]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: /* Friedländer Zweig */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedländer Zweig ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[vonSchwerin:Casimir Wilhelm Ludwig Carl Bogislav Graf von Schwerin (* 1791)|Casimir Wilhelm Ludwig Carl Bogislav Graf von Schwerin]] (* 21.2.1791 in Schwerinsburg, † 7.2.1874 in Friedland) ∞I. 4.8.1815 in Anklam [[vonSchwerin:Friedrike Adolphine Henriette Sophie von Schwerin (* 1799)|Friederike Adolphine Henriette Sophie von Schwerin]] (* 11.1.1799 in [[vonSchwerin:Hohenbrünzow|Hohenbrünzow]], † 15.5.1816 in Hohenbrünzow), ∞II. 23.5.1823 in Rettkewitz Adelheid Emma Erdmuth von Selchow (* 19.10.1802 in Danzig, † )&lt;br /&gt;
# I. [[vonSchwerin:Franz Henning Graf von Schwerin (* 1816)|Franz Henning Graf von Schwerin]] (* 24.4.1816 in [[vonSchwerin:Hohenbrünzow|Hohenbrünzow]], † ) ∞ 25.5.1855 in [[vonSchwerin:Janow|Janow]] [[vonSchwerin:Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin (* 1830)|Adolphine Henriette Wilhelmine von Schwerin]] (* 22.2.1830 in Rehberg, † 3.7.1869 in Schlagenthin)&lt;br /&gt;
## [[vonSchwerin:Margarethe Martha Wilhelmine Sophie Gräfin von Schwerin (* 1856)|Margarethe Martha Wilhelmine Sophie Gräfin von Schwerin]] (* 28.6.1856 in Nackel/Provinz Posen, † 26.7.1922 in Rathenow) ∞ 18.5.1883 in [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]] Carl Johann Otto Ludwig Eberhard von der Decken (* 15.9.1855 in Lüneburg, † 26.4.1897 in Schwerin) &lt;br /&gt;
## [[vonSchwerin:Henning Curd Wilhelm Graf von Schwerin (* 1858)|Henning Curd Wilhelm Graf von Schwerin]] (* 10.6.1858 in Nackel, † 1.2.1910 in Schwerin) ∞ 23.10.1884 in [[vonSchwerin:Janow|Janow]] Sophie Julie Freiin von Medem (* 12.6.1858 in Nowomoirgorod/RUS, † )&lt;br /&gt;
# II. [[vonSchwerin:Richard Erdmann Bogislav Graf von Schwerin (* 1827)|Richard Erdmann Bogislav Graf von Schwerin]] (* 11.11.1827 in Bebberow, † ) ∞ 19.10.1859 in Liegnitz Adelheid Luise Kloer (* 26.2.1835, † )&lt;br /&gt;
## [[vonSchwerin:Bogislav Carl Wilhelm Graf von Schwerin (* 1861)|Bogislav Carl Wilhelm Graf von Schwerin]] (* 15.3.1861 in Coblenz am Rhein, [[Bild:gefallen.png]] 8.9.1914 bei Tarnawka)&lt;br /&gt;
## [[vonSchwerin:Curd Christoph Richard Hans Graf von Schwerin (* 1862)|Curd Christoph Richard Hans Graf von Schwerin]] (* 22.8.1862 in Coblenz, † 27.8.1908 in Neidenburg) ∞I. 12.10.1887 in Halle a.S. Anna Maria Antoinette Eva Mathilde Wagner (* 28.2.1869 in Görkenhöfchen, † ) ∞II. 31.10.1901 in Neidenburg Auguste Emilie Käthe Schultz (* 22.2.1876 in Kownatken, † )&lt;br /&gt;
## [[vonSchwerin:Lucie Agnes Victoria Gräfin von Schwerin (* 1864)|Lucie Agnes Victoria Gräfin von Schwerin]] (* 15.7.1864 in Friedland/Meklenburg, † )&lt;br /&gt;
## [[vonSchwerin:Emmy Ida Luise Caroline Mathilde Gräfin von Schwerin (* 1873)|Emmy Ida Luise Caroline Mathilde Gräfin von Schwerin]] (* 11.3.1873 in Hanau, † )&lt;br /&gt;
# II. [[vonSchwerin:Erdmuth Friedrike Luise Helene Agnes Gräfin von Schwerin (* 1830)|Erdmuth Friedrike Luise Helene Agnes Gräfin von Schwerin]] (* 14.5.1830 in Bebberow, † ) ∞ 10.6.1856 in Friedland/Meklenburg Dr. phil. Gustaf Friedrich Julius Bossart&lt;br /&gt;
# II. [[vonSchwerin:Friedrich Wilhelm Maximilian Boguslav Leonhard Graf von Schwerin (* 1840)|Friedrich Wilhelm Maximilian Boguslav Leonhard Graf von Schwerin]] (* 11.5.1840 in Friedland/Meklenburg-Strelitz, † 16.1.1915 in [[vonSchwerin:Wustrau|Wustrau]]) ∞ 23.5.1868 in Berlin Luise Helene von Baerenfels-Warnow (* 21.3.1844 in Schweidnitz, † 8.9.1914 in Wernigerode)&lt;br /&gt;
## [[vonSchwerin:Wilhelm Moritz Dettlof Graf von Schwerin (* 1869)|Wilhelm Moritz Dettlof Graf von Schwerin]] (* 27.4.1869 in Hildesheim, † )&lt;br /&gt;
## [[vonSchwerin:Ilsabe Agnes Gräfin von Schwerin (* 1872)|Ilsabe Agnes Gräfin von Schwerin]] (* 6.7.1872 in Hildesheim, † )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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		<title>vonSchwerin:Stammliste</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Simon von Schwerin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|TITEL = '''[[vonSchwerin:Vorlage:Meklenburgische Linie|Meklenburgische Linie]] -''' Bernhard I. von Schwerin (urkundl. 1178-1217) Vogt von Schwerin&lt;br /&gt;
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|TITEL = └─&amp;gt; '''[[vonSchwerin:Vorlage:Parchimsche Linie|Parchimsche Linie]] † -''' Ludolf I. von Schwerin (urkundl. 1261-1300) Ritter und Vogt von Schwerin &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Ausklappen&lt;br /&gt;
|TITEL = └─&amp;gt; '''[[vonSchwerin:Vorlage:Bützowsche Linie|Bützowsche Linie]] † -''' Alexander I. von Schwerin (urkundl. 1265-1280) Ritter&lt;br /&gt;
|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Bützowsche Linie}} &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ausklappen&lt;br /&gt;
|TITEL = └─&amp;gt; '''[[vonSchwerin:Vorlage:Pommersche Linie|Pommersche Linie]] -''' Daniel von Schwerin (urkundl. 1230-1262) Ritter, Angesessen in Zure, Lankow etc. in Meklenburg&lt;br /&gt;
|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Pommersche Linie}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ausklappen&lt;br /&gt;
|TITEL = &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;└─&amp;gt; '''[[vonSchwerin:Vorlage:Usedomsche Hauptlinie|Usedomsche Hauptlinie]] -''' Gerhard von Schwerin (urkundl. 1251-1262) Ritter&lt;br /&gt;
|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Usedomsche Hauptlinie}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ausklappen&lt;br /&gt;
|TITEL = &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;│&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;└─&amp;gt; '''[[vonSchwerin:Vorlage:Stolpesche Linie|Stolpesche Linie]] -''' Dietrich von Schwerin (urkundl. 1321-1342) Ritter&lt;br /&gt;
|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Stolpesche Linie}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ausklappen&lt;br /&gt;
|TITEL = &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;│&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;└─&amp;gt; '''[[vonSchwerin:Vorlage:Grellenbergsche Linie|Grellenbergsche Linie]] † -''' Claus von Schwerin (urkundl. 1480-1523 † 1534)&lt;br /&gt;
|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Grellenbergsche Linie}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ausklappen&lt;br /&gt;
|TITEL = &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;│&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;└─&amp;gt; '''[[vonSchwerin:Vorlage:Stolper Zweig|Stolper Zweig]] -''' Joachim von Schwerin (urkundl. 1625-1631)&lt;br /&gt;
|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Stolper Zweig}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ausklappen&lt;br /&gt;
|TITEL = &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;│&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;│&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;└─&amp;gt; '''[[vonSchwerin:Vorlage:Älterer Stolper Zweig|Älterer Stolper Zweig]] -''' Alexander Friedrich von Schwerin (* 18.9.1752 in Frankenstein/ Schlesien, † 16.6.1807 in Liegnitz)&lt;br /&gt;
|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Älterer Stolper Zweig}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|TITEL = &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;│&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;│&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;└─&amp;gt; '''[[vonSchwerin:Vorlage:Jüngerer Stolper Zweig|Jüngerer Stolper Zweig]] -''' Ludwig von Schwerin (* 18.12.1769, † 25.2.1822 in Ransen)&lt;br /&gt;
|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Jüngerer Stolper Zweig}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
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{{Ausklappen&lt;br /&gt;
|TITEL = &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;│&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;└─&amp;gt; '''[[vonSchwerin:Vorlage:Drewelower Zweig|Drewelower Zweig]] † -''' Hans von Schwerin (urkundl. 1591-1632) &lt;br /&gt;
|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Drewelower Zweig}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|TITEL = &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;└─&amp;gt; '''[[vonSchwerin:Vorlage:Altwigshagener Hauptlinie|Altwigshagener Hauptlinie]] -''' Oldag von Schwerin (urkundl. 1256-1291)&lt;br /&gt;
|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Altwigshagener Hauptlinie}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Aurose-Demnitz}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Curtshagen}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Stegeborg}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Ausklappen&lt;br /&gt;
|TITEL = &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;└─&amp;gt; '''[[vonSchwerin:Vorlage:Spantekower Hauptlinie|Spantekower Hauptlinie]] -''' Werner von Schwerin (urkundl. 1258-1284)&lt;br /&gt;
|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Spantekower Hauptlinie}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|TITEL = &amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;└─&amp;gt; '''[[vonSchwerin:Vorlage:Linie Iven|Linie Iven]] † -''' Gerd von Schwerin (urkundl. 1455)&lt;br /&gt;
|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Iven}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie der Bonen}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Löwitz}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Putenitz-Löbenitz}}&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Husby}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Husby - Älterer Zweig}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Husby - Jüngerer Zweig}} &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Schwerinsburg}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Putzar-Schwerinsburger Zweig}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Busower Zweig}} &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Friedländer Zweig}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Cummerow}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Willmersdorf}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Willmersdorfer Zweig}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Bohrauer Zweig}}&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Dargibell}}&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Dargibell - Älterer Zweig}} &lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Dargibell - Jüngerer Zweig}}&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Alschwangen}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:(Jüngere) Linie Altwigshagen}}&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Walsleben - Jüngerer Zweig}}&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Wopersnow - Älterer Zweig}}&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Wopersnow - Jüngerer Zweig}}&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Rehberg-Wustrau}}&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Wisbur}}&lt;br /&gt;
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|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie Putzar}}&lt;br /&gt;
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|TITEL = '''[[vonSchwerin:Vorlage:Linie in Baiern|Linie in Baiern]]''' (ohne genealogischen Anschluss) &lt;br /&gt;
|INHALT = {{vonSchwerin:Vorlage:Linie in Baiern}}&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Simon von Schwerin</name></author>	</entry>

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